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Posts Tagged ‘Rezension’

Liebe Leserinnen und Leser,

Das Buch diesen Monats führt uns an einen unerwartet exotischen Ort: Nordkorea!

 

Echenoz, Jean:

Unsere Frau in Pjöngjang. – München : Hanser Berlin, [2017]. – 284 Seiten

# Spionage

SW:        Asien

Als Constance vom französischen Geheimdienst entführt wird, kann sie nicht ahnen, dass sie Spionin in Pjöngjang werden soll. Durch ihren Einsatz soll das nordkoreanische Regime destabilisiert werden. Tatsächlich dauert es aber eine Weile, bis Constance nach Pjöngjang kommt. Unvorhergesehenes verkompliziert die Mission. Constance nimmt ihre Entführung derweil entspannt auf, während die Entführer ihrem Charme verfallen und ihr Ehemann auf Lösegeldforderungen einfach nicht reagiert. Auch in Pjöngjang erfüllt Constance alle Erwartungen, ist sie doch in Nordkoreas Elite ein Star, seit sie ein Lied in einer koreanischen Version gesungen hat. „Unsere Frau in Pjöngjang“ ist eine Parodie auf Agentenroman und Spionagethriller und unterhält den Leser mit Situationskomik und Lust an der Sprache. Jean Echenoz zeigt sich auf der Höhe seiner Kunst. Ein allwissender Erzähler führt durch das Geschehen und kommentiert die Vorkommnisse mit einem Augenzwinkern. Mit dem deutschen Titel trifft Hanser den Nerv der Zeit. Unterhaltsam und empfehlenswert.

Auch dieses Buch befindet sich selbstverständlich im Bestand der Stadtbibliothek Euskirchen!

Viele Grüße

Ihre Ursula Hensel

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Liebe Leserinnen und Leser,

unser Buch des Monats Oktober 2017 kommt leider ein wenig verspätet, aber es ist dafür umso spannender. 😉

Grisham, John:

Das Original. – München : Heyne, 2017. – ca. 350 Seiten

# Thriller, Bestseller

Ein Coup, der die Buchwelt erschüttert… In einer spektakulären Aktion werden die handgeschriebenen Manuskripte von F. Scott Fitzgerald aus der Bibliothek der Universität Princeton gestohlen. Eine Beute von unschätzbarem Wert. Das FBI übernimmt die Ermittlungen, und binnen weniger Tage kommt es zu ersten Festnahmen. Ein Täter aber bleibt wie vom Erdboden verschluckt und mit ihm die wertvollen Schriften. Doch endlich gibt es eine heiße Spur. Sie führt nach Florida, in die Buchhandlung von Bruce Cable, der seine Hände allerdings in Unschuld wäscht. Und so heuert das Ermittlungsteam eine junge Autorin an, die sich gegen eine großzügige Vergütung in das Leben des Buchhändlers einschleichen soll. Doch die Ermittler haben die Rechnung ohne Bruce Cable gemacht, der überaus findig sein ganz eigenes Spiel mit ihnen treibt.

Hin und wieder weicht der studierte Jurist Grisham von seinen typischen Justizthrillern ab und widmet sich anderen Themen, und daraus entstehen dann meist seine besten Bücher! Das Thema seines neuesten Thrillers passt natürlich sehr gut in unsere Bibliothek, die das Buch dreimal im Bestand hat, davon einmal als Bestseller und einmal im englischen Original. Ansonsten hat die Bibliothek die meisten Bücher von Grisham, auch als Hörbuch und auf Englisch.

Viele Grüße

Ihre Ursula Hensel

 

 

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Liebe Leserinnen und Leser,

haben Sie schon einmal etwas aus dem Urlaub mitgebracht? Ja? Aber sicher keinen Esel!

Auf einer Reise in Pakistan sieht Mr B, ein britischer Gentleman, eine kleine Eselin: Ihr Rücken ist vollbepackt, ihre dünnen Beine zittern unter der schweren Last. Kurzerhand springt Mr B aus dem Wagen, fest entschlossen, sich um das Tier zu kümmern und es mit nach Hause zu nehmen. Das einzige Problem: Sein Zuhause liegt in London und ein Esel kann nicht im Flugzeug reisen. Also begeben sich Mr B und Pawlowa, wie er die Eselin von nun an nennt, auf eine lange Reise durch den Nahen Osten bis nach Europa – zu Fuß. Sie werden über Grenzen geschmuggelt, von Drogendealern aufgegabelt, sie entspannen im Hamam, kreuzen die Seidenstraße und speisen mit Diplomaten. Eine liebenswerte Geschichte, die von der Kraft der Freundschaft erzählt und uns zeigt, wie farbenprächtig unsere Welt ist, wie fremd und nah zugleich – ein wunderbares Buch für Groß und Klein.

Quelle: http://www.suhrkamp.de/buecher/pawlowa-brian_sewell_17700.html

Sewell, Brian:
Pawlowa oder Wie man eine Eselin um die halbe Welt schmuggelt : Roman. – Erste Auflage. – Berlin : Insel Verlag, 2017. – 172 Seiten : Illustrationen
# Freundschaft

 

Dieses und viele andere Bücher warten auf Sie in der Stadtbibliothek Euskirchen, zum Mitnehmen in den Urlaub, aber auch für die Daheimgebliebenen!

 

Viele Grüße
Ursula Hensel

 

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Liebe Leserinnen und Leser,

Diese reizvolle Familienstory erzählt die Geschichte zweier amerikanischer Familien von ca. 1960 bis heute, deren Schicksal durch das Geschehen bei einer Tauffeier miteinander verknüpft wird und sich immer mehr zur spannenden Studie entwickelt.

 

Wäre Bert Cousins nicht uneingeladen auf der Taufe von Franny Keating erschienen, all das wäre nicht passiert. Aber noch bevor der Abend hereinbricht, haben er und Frannys Mutter sich geküsst und damit das Ende ihrer jeweiligen Ehe eingeläutet – und beide Familien für immer miteinander verbunden. Die Keating- und Cousinskinder werden zukünftig die Sommer gemeinsam in Virginia verbringen. Sie schmieden über die Jahre ein dauerhaftes Bündnis, sowohl aus Enttäuschung über die eigenen Eltern, als auch aus echter, stetig wachsender Zuneigung. Bis es zwanzig Jahre danach ein neues Familiendrama gibt: „Täufling“ Franny hat eine Affäre mit einem berühmten Schriftsteller. Sie erzählt ihm die Keating-Cousins-Story, und plötzlich wird ihrer aller Kindheit die Grundlage für einen unglaublich erfolgreichen Roman. Die unerwünschte Öffentlichkeit zwingt die Geschwister, sich ganz neu mit ihren Verlusten, ihren Schuldgefühlen und ihrer Loyalität auseinanderzusetzen.

Dieser neue Roman und noch viele andere warten für Sie in der Stadtbibliothek Euskirchen – als Ferienlektüre, aber genauso für die Leserinnen und Leser, die zu Hause bleiben!

Viele Grüße

Ursula Hensel

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Liebe Leserinnen und Leser,

bei unserem letzten Game-Day haben wir Horizon Zero Dawn getestet!

 

 Darum geht es:

Horizon Zero Dawn ist ein Action-Rollenspiel für Kinder ab 12 Jahren. Es ist ein Open-World-Spiel, das im Einzelspielermodus spielbar ist. Die Handlung spielt in der Zukunft, in einer Zeit, in der die Erde von Maschinenwesen bevölkert wird. Diese ähneln urzeitlicher Dinosauriern. Die wenigen Menschen, die noch auf der Erde leben, haben sich zu Stämmen zusammengeschlossen.

Die Hauptfigur ist die junge Aloy, die jedoch aufgrund ihrer unbekannten Herkunft von Stamm ausgestoßen wird. Als ihr Begleiter und Lehrer steht ihr Rost zur Seite, der ihr das Kämpfen beibringt. Zu Beginn des Spiels fällt Aloy in eine Höhle, in der sie ein sonderbares Gerät findet. Dieses hat einen sogenannten Focus Scan und zeigt Informationen über ihre Feinde und über Ressourcen an. Im ersten Tutorial ist Aloy noch ein Kind, danach spielt man sie als Erwachsene.

Aufgabe ist es, gegen die Maschinenwesen zu kämpfen und Ressourcen zu sammeln. Außerdem sucht man nach Antworten über Aloys Herkunft. Dabei muss man viele Entscheidungen selber treffen und immer anspruchsvollerer Aufgaben lösen.

Steuerung:

Für alle, die es gewohnt sind mit Controllern zu spielen, ist die Steuerung schnell anzueignen. Für Leute, die eher PC-Spiele gewohnt sind, ist die Kameraführung jedoch ungewohnt und manchmal schwierig. Da auf dem Bildschirm alle Tastenkombinationen angezeigt werden und auch die Richtung, in die man gehen muss, um eine Aufgabe fertigzustellen, ist es dennoch einfach, das Spiel zu verfolgen. Schwieriger ist das Kämpfen gegen größere Maschinen und vor allem das Zielen mit dem Bogen.

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Grafik und Design:

Die offene Spielwelt ist umfangreich, voller Details und vermischt steinzeitliche mit modernen Elementen. Eine Besonderheit des Spiels ist, dass sich das Wetter und die Tageszeit stets verändern. Außerdem erkundet man verschiedene Landschaften, wie dichte Wälder und steile Gebirge. Durch den wechselnden Lichteinfall ist die Stimmung oft düster und geheimnisvoll.

Charaktergestaltung:

Die Figurengestaltung von Aloy und den Stammesmitgliedern passt gut zum Spiel, genauso wie der Sound. Aloy ist eine sympathische Heldin, mit der man mitfiebert, lediglich ihre Stimme wurde von uns als nervig empfunden.

Unser Fazit:

Insgesamt stieß das Spiel bei uns auf geteilte Meinungen. Die Story ist spannend und die Grafik ist gut, auch wenn sie (laut unseren Testern) nicht mit Spielen wie Skyrim mithalten kann. Es macht Spaß, dass man viele Entscheidungen selber treffen kann und dass die Aufgaben zunehmend anspruchsvoller werden. Außerdem ist es hilfreich, dass es verschiedene Schwierigkeitsgrade gibt, sodass auch Anfänger leicht ins Spiel finden und erfahrene Spieler sich nicht langweilen. Das Kampfsystem finden wir jedoch nicht so gut, weil einige Aktionen, wie das Bogenschießen, schwierig zu steuern sind.

Die Altersfreigabe ab 12 Jahren finden wir passend gewählt, da es zwar einige Kampfelemente gibt, die aber nicht zu brutal dargestellt werden. Wir empfehlen Horizon Zero Dawn an alle weiter, die Action-Adventure mit Rollenspielelementen mögen.

Bis zum nächsten Mal!

Euer Game-Day Team

 

 

 

 

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Liebe Leserinnen und Leser,

beim Stöbern im Neuerwerbungsregal fiel mein Blick auf ein Buch mit dem Titel „What’s App, Mama? – warum wir Teenies den ganzen Tag online sind und warum das okay ist“…ooh dachte ich, das würde mich auch mal interessieren!!! Obwohl mein Kind noch kein Teenie ist, steht uns diese Zeit und auch das Thema in naher Zukunft noch bevor. Wie mir geht es wahrscheinlich vielen Eltern von heranwachsenden Kindern.

Campe, Robert:

What’s App, Mama?: Warum wir Teenies den ganzen Tag online sind – und warum das okay ist! / Robert Campe. – 1 : Eden Books, 2017. – 224 S.

ISBN 978-3-95910-109-7 : 14,95 €

Geschrieben hat das Buch Robert Campe, ein ganz normaler 16-jähriger, wie er sich selbst nennt aus Hamburg. Er gewährt uns einen Blick in die normale Welt der Online-Medien. Im netten locker -flockigen Ton werden alle Social Media Themen angesprochen die bei Jugendlichen angesagt sind oder welche eben nicht. Angefangen von den Diensten wie Whats App, Instagram, über Snapchat bis hin zu You Tube und Ihren „Stars“ .

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, mein Verständnis für den unentbehrliche Einsatz von Smartphones im Leben eines Teenies, bekommt auf jeden Fall mehr Verständnis. Natürlich nicht immer 😉

Allen die wissen wollen was Ihre Kinder alles mit Ihrem Smartphone anstellen, kann ich das Buch nur empfehlen. Ich selbst war schon ein bisschen Stolz, das mir nicht alle Themen fremd waren.

Natürlich bei uns zu entleihen.

Eure

Michaela Hürtgen

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Liebe Leserinnen und Leser,

„Girl on the Train“ von Paula Hawkins ist ein Weltbesteller der Superlative. Der Roman hat sich teilweise 20.000 mal in der Sekunde verkauft und der Autorin enormen Reichtum beschert.

Dieses Jahr ist der Film zum Buch auf Blu-Ray und DVD erschienen. Ich habe mir natürlich für euch beides zu Gemüte geführt.

Girl on the TrainDu kennst sie nicht aber sie kennt dich von Paula Hawkins

Bild blanvalet

https://www.randomhouse.de/Paperback/Girl-on-the-Train-Du-kennst-sie-nicht,-aber-sie-kennt-dich./Paula-Hawkins/Blanvalet-Hardcover/e455632.rhd

Darum geht’s:

Rachel ist gefangen in ihrer eigenen inneren Hölle. Ein unerfüllter Kinderwunsch und die Scheidung von ihrem Mann haben ein Loch in ihr hinterlassen. Ein Loch das sie versucht mit Alkohol zu füllen.

Sie nimmt täglichen den Zug zur Arbeit und fährt dabei an gepflegten Reihenhäusern vorbei. Sie beginnt zu Träumen. Sie stellt sich das perfekte Paar vor. Sie haben alles was sie nicht hat und wahrscheinlich nie wieder besitzen wird.

Doch plötzlich beobachtet Rachel etwas unerwartetes…

Mein Fazit:

Spannend! Buch und Film sind gleichermaßen spannend. Die Hauptprotagonistin Rachel verstrickt sich immer mehr in eine Geschichte mit der sie eigentlich gar nichts zutun hat und kommt aus dem Gebilde irgendwann nicht mehr raus. Sie will es auch gar nicht.

„Emily Blunt macht sich gut als hoffnungslose Alkoholikerin.“

Im Film wurde Rachel von Schauspielerin Emily Blunt hervorragend umgesetzt. Ihre Fantastereien und ihr Alkoholproblem habe ich ihr sofort abgekauft. Auch die anderen Hauptcharaktere machen einen guten Job.

Außer die Darstellerin der „Megan“. Diesen Charakter hatte ich mir beim Lesen etwas süffisanter vorgestellt. Aber ein Buch lässt natürlich mehr Spielraum für Interpretationen.

Allerdings verlor der Film  für mich enorm an Reiz, da ich aus dem Buch ja bereits das Ende kannte. Und die ganze Geschichte gipfelt in einem überraschendem Ende.

Für „Nicht-Buch-Kenner“ ist es auch schwer die Zeitsprünge in dem Film nachzuvollziehen. Denn man erhält seine ganzen Informationen über Rachel, Tom und Co. in Rückblenden. Hierbei muss man aufpassen wohin zurückgeblendet wird. Vor 3 Jahren? Oder letzten Freitag?

Alles im allem sind Buch und Film gleichermaßen empfehlenswert.

Ich würde mir den Film kein zweites Mal ansehen.

Ich würde auch das Buch nicht noch Mal lesen.

Ich bereue aber trotzdem nicht beides getan zu haben. 😉

Wer sich selbst überzeugen will kann sich Buch und Film bei uns ausleihen.

Viele Grüße

Annika Freitag

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