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Posts Tagged ‘Reisen’

Liebe Leserinnen und Leser,

ein Ferientag am Strand einfach herrlich! Ein Ferientag am Strand mit gutem Buch – noch besser!

Denn: Wer gerne liest, liest auch im Urlaub!

Nun passiert dabei des Öfteren folgendes: das Buch, weil es so spannend war, in einem Rutsch durchgelesen oder das Buch, weil es so langweilig war, schnell weggelegt. Ergo ohne Buch am Strand –das geht gar nicht. Fand auch das kleine Städtchen Notre-Dame-sur-mer und installierte kurzerhand eine Ferienbibliothek auf der Strandpromenade.

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© pgoerge

Biblioplage nennt sich das Ganze und bietet Lesevergnügen für jedermann. Drinnen schön kühl oder draußen schön relaxt im Liegestuhl. Ohne Anmeldung, ohne Gebühr.

Und immer mit dabei der Blick auf den brausenden atlantischen Ozean: Einfach herrlich! Chapeau!

Am liebsten sofort wieder hinfahren würde

Petra Goerge

Museumspädagogin

 

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Liebe Leserinnen und Leser,

nach meiner Begeisterung für „Zwei an einem Tag“ war ich voller Vorfreude auf den neuen Roman von David Nicholls: „Drei auf Reisen“.

Und ich wurde nicht enttäuscht. Es ist ein Roman über den Versuch eine langjährige Ehe zu retten, über die Beziehung zu einem heranwachsenden Sohn und eine Reise durch die Metropolen Europas.

 

Aus dem Inhalt:

Als Connie ihrem Mann Douglas eines Nachts eröffnet, dass sie überlegt, ihn zu verlassen, fällt dieser aus allen Wolken. Er hatte seine Ehe und sein Familienleben für glücklich gehalten. Er liebt seine Frau und seinen 17-jährigen Sohn Albie und kann sich ein Leben ohne sie nicht vorstellen. Auch Connie liebt Douglas, und trotzdem nagen Zweifel an ihr, ob sie noch weiter mit ihm zusammenleben möchte. Doch den geplanten großen Urlaub, die „Grand Tour“ durch die Kunstmuseen von Europa, will sie trotzdem durchziehen. Douglas nimmt sich vor, auf dieser Reise seine Frau zurückzugewinnen. Doch das ist leichter gesagt als getan!

David Nicholls beschreibt seine Hauptfiguren sehr gut, man erfährt viel über Connie und Douglas, dessen Sohn Albie und über die gesamte familiäre Situation.

Auf der Reise durch Europa stellt er die vielen Schauplätze detailliert, aber nie ausufernd dar. Als Leser profitiert man von diesen unterhaltsamen Ausflügen in die Kulturgeschichte. Der Roman wird so, ganz nebenbei, zum Kunst- und Kulturführer durch die Städte Europas.

Gespickt mit seinem typisch britischen Humor, möchte man unbedingt Wissen, wie sich die Geschichte entwickelt und wie sie endet.

Mein Fazit: ein unterhaltsames, ein witziges und ein trauriges Buch, das auch die Reiselust weckt  – unbedingt empfehlenswert.

Viel Spaß beim Lesen

wünscht Ihre Michaela Hürtgen

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