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Liebe Leserinnen und Leser,

Diese reizvolle Familienstory erzählt die Geschichte zweier amerikanischer Familien von ca. 1960 bis heute, deren Schicksal durch das Geschehen bei einer Tauffeier miteinander verknüpft wird und sich immer mehr zur spannenden Studie entwickelt.

 

Wäre Bert Cousins nicht uneingeladen auf der Taufe von Franny Keating erschienen, all das wäre nicht passiert. Aber noch bevor der Abend hereinbricht, haben er und Frannys Mutter sich geküsst und damit das Ende ihrer jeweiligen Ehe eingeläutet – und beide Familien für immer miteinander verbunden. Die Keating- und Cousinskinder werden zukünftig die Sommer gemeinsam in Virginia verbringen. Sie schmieden über die Jahre ein dauerhaftes Bündnis, sowohl aus Enttäuschung über die eigenen Eltern, als auch aus echter, stetig wachsender Zuneigung. Bis es zwanzig Jahre danach ein neues Familiendrama gibt: „Täufling“ Franny hat eine Affäre mit einem berühmten Schriftsteller. Sie erzählt ihm die Keating-Cousins-Story, und plötzlich wird ihrer aller Kindheit die Grundlage für einen unglaublich erfolgreichen Roman. Die unerwünschte Öffentlichkeit zwingt die Geschwister, sich ganz neu mit ihren Verlusten, ihren Schuldgefühlen und ihrer Loyalität auseinanderzusetzen.

Dieser neue Roman und noch viele andere warten für Sie in der Stadtbibliothek Euskirchen – als Ferienlektüre, aber genauso für die Leserinnen und Leser, die zu Hause bleiben!

Viele Grüße

Ursula Hensel

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Liebe Leserinnen und Leser,

beim Stöbern im Neuerwerbungsregal fiel mein Blick auf ein Buch mit dem Titel „What’s App, Mama? – warum wir Teenies den ganzen Tag online sind und warum das okay ist“…ooh dachte ich, das würde mich auch mal interessieren!!! Obwohl mein Kind noch kein Teenie ist, steht uns diese Zeit und auch das Thema in naher Zukunft noch bevor. Wie mir geht es wahrscheinlich vielen Eltern von heranwachsenden Kindern.

Campe, Robert:

What’s App, Mama?: Warum wir Teenies den ganzen Tag online sind – und warum das okay ist! / Robert Campe. – 1 : Eden Books, 2017. – 224 S.

ISBN 978-3-95910-109-7 : 14,95 €

Geschrieben hat das Buch Robert Campe, ein ganz normaler 16-jähriger, wie er sich selbst nennt aus Hamburg. Er gewährt uns einen Blick in die normale Welt der Online-Medien. Im netten locker -flockigen Ton werden alle Social Media Themen angesprochen die bei Jugendlichen angesagt sind oder welche eben nicht. Angefangen von den Diensten wie Whats App, Instagram, über Snapchat bis hin zu You Tube und Ihren „Stars“ .

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, mein Verständnis für den unentbehrliche Einsatz von Smartphones im Leben eines Teenies, bekommt auf jeden Fall mehr Verständnis. Natürlich nicht immer 😉

Allen die wissen wollen was Ihre Kinder alles mit Ihrem Smartphone anstellen, kann ich das Buch nur empfehlen. Ich selbst war schon ein bisschen Stolz, das mir nicht alle Themen fremd waren.

Natürlich bei uns zu entleihen.

Eure

Michaela Hürtgen

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Lieber Leserinnen und Leser,

man nennt ihn Rotzbremse oder Gesichtspullover. Man murmelt in ihn hinein oder er ist überdurchschnittlich lang, wenn etwas nicht aktuell ist.

Gemeint ist der Bart.

Für Männer ist ein Bart ebenso wichtig wie für die Frauen ihre Haare. Sie frisieren und trimmen ihn, aber so richtig Ahnung scheinen sie dabei nicht zu haben.

Zum Glück kann dieses Buch dabei Abhilfe schaffen:

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LV-Verl.

http://www.buchweltshop.de/eine-kurze-aber-ungemein-pointierte-anleitung-wie-mann-sich-einen-bart-stehen-lasst.html

In unseren heutigen Zeiten, in denen nicht nur der Opa einen langen Bart hat, bietet dieses Buch eine enorme Erleichterung bei einer gepflegten Bartroutine.

Außerdem bietet es Anregungen für außergewöhnliche Bart-Frisuren.

Wie wäre es z.B. mit einem abgefahrenen Spacebart?

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Auch schön: Ein Walrossbart!

 

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Aber nicht nur im Hinblick auf schicke Bärte oder aufregende Koteletten bietet „Eine kurze, aber ungemein pointierte Anleitung wie Mann sich einen Bart stehen lässt“ tolle Anregungen und Tipps, sondern auch bezogen auf andere behaarte Körperregionen des Mannes.

 

Verpasst nicht dieses tolle Buch (wir haben es natürlich für euch im Verleih).

Geeignet für Männer und für neugierige Frauen.

Viele Grüße

Annika Freitag

Sämtliche Bilder ©LV-Verlag

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Liebe Leserinnen und Leser,

„Girl on the Train“ von Paula Hawkins ist ein Weltbesteller der Superlative. Der Roman hat sich teilweise 20.000 mal in der Sekunde verkauft und der Autorin enormen Reichtum beschert.

Dieses Jahr ist der Film zum Buch auf Blu-Ray und DVD erschienen. Ich habe mir natürlich für euch beides zu Gemüte geführt.

Girl on the TrainDu kennst sie nicht aber sie kennt dich von Paula Hawkins

Bild blanvalet

https://www.randomhouse.de/Paperback/Girl-on-the-Train-Du-kennst-sie-nicht,-aber-sie-kennt-dich./Paula-Hawkins/Blanvalet-Hardcover/e455632.rhd

Darum geht’s:

Rachel ist gefangen in ihrer eigenen inneren Hölle. Ein unerfüllter Kinderwunsch und die Scheidung von ihrem Mann haben ein Loch in ihr hinterlassen. Ein Loch das sie versucht mit Alkohol zu füllen.

Sie nimmt täglichen den Zug zur Arbeit und fährt dabei an gepflegten Reihenhäusern vorbei. Sie beginnt zu Träumen. Sie stellt sich das perfekte Paar vor. Sie haben alles was sie nicht hat und wahrscheinlich nie wieder besitzen wird.

Doch plötzlich beobachtet Rachel etwas unerwartetes…

Mein Fazit:

Spannend! Buch und Film sind gleichermaßen spannend. Die Hauptprotagonistin Rachel verstrickt sich immer mehr in eine Geschichte mit der sie eigentlich gar nichts zutun hat und kommt aus dem Gebilde irgendwann nicht mehr raus. Sie will es auch gar nicht.

„Emily Blunt macht sich gut als hoffnungslose Alkoholikerin.“

Im Film wurde Rachel von Schauspielerin Emily Blunt hervorragend umgesetzt. Ihre Fantastereien und ihr Alkoholproblem habe ich ihr sofort abgekauft. Auch die anderen Hauptcharaktere machen einen guten Job.

Außer die Darstellerin der „Megan“. Diesen Charakter hatte ich mir beim Lesen etwas süffisanter vorgestellt. Aber ein Buch lässt natürlich mehr Spielraum für Interpretationen.

Allerdings verlor der Film  für mich enorm an Reiz, da ich aus dem Buch ja bereits das Ende kannte. Und die ganze Geschichte gipfelt in einem überraschendem Ende.

Für „Nicht-Buch-Kenner“ ist es auch schwer die Zeitsprünge in dem Film nachzuvollziehen. Denn man erhält seine ganzen Informationen über Rachel, Tom und Co. in Rückblenden. Hierbei muss man aufpassen wohin zurückgeblendet wird. Vor 3 Jahren? Oder letzten Freitag?

Alles im allem sind Buch und Film gleichermaßen empfehlenswert.

Ich würde mir den Film kein zweites Mal ansehen.

Ich würde auch das Buch nicht noch Mal lesen.

Ich bereue aber trotzdem nicht beides getan zu haben. 😉

Wer sich selbst überzeugen will kann sich Buch und Film bei uns ausleihen.

Viele Grüße

Annika Freitag

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Liebe Leserinnen und Leser,

Asterix und Obelix, Batman oder auch die X-Men sind weltweit bekannte Comic-Helden. Aber kennt Ihr auch Monkey D. Luffy, Uzumaki Naruto und Son Goku?

Die etwas merkwürdig anmutenden Heldennamen entstammen japanischen Comics, den Mangas.

Das Prinzip der Mangas ähnelt dem der westlichen Comics, aber doch nicht ganz. Der Zeichenstil umfasst viele Facetten, wobei die großen, aussagekräftigen Augen der Figuren, das bekannteste Merkmal sind. Auch die Leserichtung (rechts nach links) und das Format grenzen sie von ihren westlichen Verwandten ab. Das faszinierende an den Mangas sind Leitmotive der Handlungen, die die japanische Kultur und Denkweise in Teilen wieder spiegeln. Im Laufe der Jahre sind die Mangas nicht nur in Japan und Asien ein Bestandteil der Popkultur geworden, sondern auch in Europa und Amerika.

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Bild by: Masterofspirits777

http://masterofspirits777.deviantart.com/art/Workplace-of-mangaka-228957918

Zu jedem Genres existieren eine Vielzahl von Mangas, wobei eine Vermischung unterschiedlicher Genres ebenfalls einen ihrer Reize ausmacht.

So erzählt der Manga „One Piece“ nicht nur eine abenteuerliche Piratengeschichte, sondern er beleuchtet auch Themen wie Freundschaft, Ehrlichkeit und Zusammenhalt. Der Held, Monkey D. Luffy, ist ein junger Mann mit einem hochgesteckten Ziel: er möchte Piratenkönig werden.

Aber auch das große Thema Liebe wird in vielen Mangas auf herzerwärmende Weise dargestellt.

Selbstverständlich werden viele Stereotypen und Klischees aufgegriffen, jedoch faszinieren die unterschiedlichen Liebesverwicklungen, interessierte Leser und Leserinnen.

Viele Grüße bestellt, eure Mangas-liebende

Carmela Rizzuto

 

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Lieber Leserinnen und Leser,

beim Buch des Monats April 2017 wird es spannend:

Ein kalter Ort zum Sterben von Ian Rankin

Goldmann Verl.

https://www.randomhouse.de/Buch/Ein-kalter-Ort-zum-Sterben/Ian-Rankin/Goldmann/e515192.rhd

Rankin, Ian:

Ein kalter Ort zum Sterben : Kriminalroman. – 1. Auflage. – München : Goldmann, [2017]. – 474 Seiten

# Krimi

Ian Rankin ist ein schottischer Schriftsteller und Krimi-Autor, er gilt als der führende Krimiautor Großbritanniens. Der internationale Durchbruch gelang Rankin mit seinem melancholischen Serienhelden Detective Inspector John Rebus, der mit viel Lokalkolorit in Edinburgh ermittelt. Rankin war erst 24 Jahre alt, als er Rebus erschuf, und ließ ihn gleich Ende des Buches sterben. Das änderte er aber wieder, und schrieb weiter. Mit „Ein Rest von Schuld” schickte er seinen Ermittler nach 17 Fällen in den Ruhestand, und ließ Inspector Malcolm Fox die Bühne betreten. Mit „Mädchengrab“ kehrte Rebus jedoch wieder zurück, inzwischen liegt der 21. Band der Reihe vor.

Bei einem romantischen Dinner im Caledonian Hotel erinnert sich Rebus an einen Mord, der fast vierzig Jahre zuvor dort stattgefunden hat: Eine junge lebenslustige Bankiersgattin wollte in dem Luxushotel einen Liebhaber empfangen – am nächsten Morgen wurde sie tot aufgefunden. Die Verdächtigen kamen aus den besten Kreisen, der Täter wurde nie gefasst. Ein Skandal, der Rebus auch im Ruhestand nicht loslässt.

Während er sich in den alten Akten vergräbt, gerät das kriminelle Machtgefüge in Edinburgh gefährlich ins Wanken: Darryl Christie, einer der Hauptakteure, wird überfallen und halb totgeschlagen; eine Ermittlung wegen Geldwäsche bringt ihn zusätzlich in Bedrängnis. Es sieht so aus, als würde Ex-Gangsterboss Big „Ger“ Cafferty im Hintergrund die Fäden ziehen.

Eine Entwicklung, die Rebus gar nicht recht sein kann. Zumal die erste Leiche im tödlichen Revierkampf von Schottlands Unterwelt nicht lange auf sich warten lässt …

Zum 30-jährigen Jubiläum seiner John Rebus-Romane war Ian Rankin am 15. März 2017 auf der lit.Cologne zu Gast.

Die Stadtbibliothek hat nicht nur seinen neuen Krimi, sondern auch eine Anzahl der anderen Bände im Bestand, auch auf Englisch und als Hörbuch.

Viele Grüße

Ursula Hensel

 

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Liebe Leserinnen und Leser,

„Gestern Abend habe ich dir gesagt, dass ich eines schönen Tages vielleicht gehen müsste, und du meintest, Wohin, und ich sagte, Zu unserem lieben Herrn, und du meintest, Wieso, und ich sagte, Weil ich alt bin, und da hast du gesagt, Gar nicht. Und du hast deine Hand in meine geschoben und gesagt, Du bist gar nicht so alt, als wäre damit alles geklärt.“

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Fischerverlage

http://www.fischerverlage.de/buch/gilead/9783100024596

 

Starker Anfang für ein starkes Buch.

Die Geschichte spielt irgendwo in Iowa, in the middle of nowhere. In Gilead. Einer dieser kleinen Orte in der unendlichen Weite, wenig Einwohner, viel Gegend.

Hier lebt der Prediger John Ames. Wissend, dass er nicht mehr lange zu leben hat, schreibt er einen Brief an seinen kleinen Sohn.

John Ames schaut zurück auf ein langes Leben. Er stammt aus einer Familie von Predigern. Und ist auch selber einer. Nie hat er etwas anderes gesehen als Gilead und die Prärie des amerikanischen Mittelwestens. Immer noch lebt er in seinem Elternhaus. In Gilead, in Gemeinschaft mit der Gemeinde und doch einsam. Seit dem frühen Tod seiner Ehefrau und der neugeborenen Tochter lebt er zurückgezogen. Nur sein alter Freund Boughton, Prediger wie er, und die sonntäglichen Predigten geben ihm inneren und äußeren Halt, seinem Leben Struktur und Sinn.

Als im Alter dann doch noch einmal eine große Liebe zu ihm kommt, so völlig unvermittelt und überwältigend, als er sogar noch einmal Vater wird, da findet John Ames sein spätes Glück.

„Als ich aber hochsah, ruhte der Blick deiner Mutter auf mir, ein Lächeln umspielte ihre Lippen und sie berührte meine Hand und sagte, „Das wird schon.“

Wie sanft ihre Stimme ist. Dass es auf der Welt eine solche Stimme gibt und ich sie hören darf, erschien mir damals und erscheint mir heute wie eine unergründliche Gnade.“

Gilead – das ist ein Roman über das karge, raue Leben im amerikanischen Mittelwesten, über Weite und Nähe, Sehnsucht und Erfüllung und die Frage, was es braucht, um glücklich zu sein.

Von Marilynne Robinson so feinsinnig und klug erzählt.

Es braucht Zeit für „Gilead“ – wer sie sich nimmt, wird reich beschenkt.

Doch wer sind Ehefrau und Sohn des alten Predigers? Dringend möchte man mehr von ihnen erfahren. Dafür lese man den zweiten Teil der Trilogie mit dem Titel „Lila“, er schildert das Leben und die Sicht der Ehefrau Lila Ames. Teil 3 trägt den Titel „Home“ und ist derzeit leider noch nicht auf Deutsch erhältlich.

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Marilynne Robinson hat für die Stadtbibliothek Euskirchen freundlicherweise ein Exemplar ihres Buches signiert.

Am 18.03.2017 fand im Rahmen der LitCologne in der Kulturkirche Köln-Nippes eine Lesung mit Marilynne Robinson statt. Den deutschen Text las die wunderbare Margarita Broich.

Es grüßt

Petra Goerge, Museumspädagogin

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