Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Buch des Monats’

Liebe Leserinnen und Leser,

Diese reizvolle Familienstory erzählt die Geschichte zweier amerikanischer Familien von ca. 1960 bis heute, deren Schicksal durch das Geschehen bei einer Tauffeier miteinander verknüpft wird und sich immer mehr zur spannenden Studie entwickelt.

 

Wäre Bert Cousins nicht uneingeladen auf der Taufe von Franny Keating erschienen, all das wäre nicht passiert. Aber noch bevor der Abend hereinbricht, haben er und Frannys Mutter sich geküsst und damit das Ende ihrer jeweiligen Ehe eingeläutet – und beide Familien für immer miteinander verbunden. Die Keating- und Cousinskinder werden zukünftig die Sommer gemeinsam in Virginia verbringen. Sie schmieden über die Jahre ein dauerhaftes Bündnis, sowohl aus Enttäuschung über die eigenen Eltern, als auch aus echter, stetig wachsender Zuneigung. Bis es zwanzig Jahre danach ein neues Familiendrama gibt: „Täufling“ Franny hat eine Affäre mit einem berühmten Schriftsteller. Sie erzählt ihm die Keating-Cousins-Story, und plötzlich wird ihrer aller Kindheit die Grundlage für einen unglaublich erfolgreichen Roman. Die unerwünschte Öffentlichkeit zwingt die Geschwister, sich ganz neu mit ihren Verlusten, ihren Schuldgefühlen und ihrer Loyalität auseinanderzusetzen.

Dieser neue Roman und noch viele andere warten für Sie in der Stadtbibliothek Euskirchen – als Ferienlektüre, aber genauso für die Leserinnen und Leser, die zu Hause bleiben!

Viele Grüße

Ursula Hensel

Read Full Post »

Liebe Leserinnen und Leser,

Ondine (17 J.) arbeitet 1936 im Café ihrer Eltern in Juan-les-Pins an der Côte d’Azur. Ihre Mutter beauftragt sie, den Maler Picasso, der sich in einer Villa in der Nähe von einer Schaffenskrise erholt, zu bekochen. Die Rezepte notiert sie in einem Notizbuch. Schon bald wird sie Picassos Modell, Geliebte und schwanger. Als ihre Eltern sie verheiraten wollen, flieht sie mit ihrer Jugendliebe Luc nach New Rochelle bei New York. Im 2. Handlungsstrang erhält Ondines Enkelin Céline (32 J.) von ihrer Mutter Julie das Buch mit den Rezepten und erfährt, dass Picasso sie gemalt hat und ihr das Porträt als Mitgift für Julie geschenkt hat. Sie reist nach Südfrankreich und findet das Bild nach einer abenteuerlichen Suche und verkauft es heimlich, um damit ein Restaurant zu finanzieren. Ferner findet sich ein Brief von Ondine, in dem sie ihr gesteht, dass Picasso ihr Großvater ist. Spannender Roman, in den viele Details über Picassos Leben und seine Frauen eingeflochten sind, voll Südfrankreich-Flair und unwiderstehlicher Kochkunst. Die Autorin unterrichtet kreatives Schreiben und weiß das anzuwenden.

Aubray, Camille:

Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten : Roman. – Frankfurt am Main : FISCHER Krüger, 2017. – 460 Seiten

# Kunst

Dieser vielschichtige Roman mit dem bezaubernden Cover befindet sich natürlich im Bestand der Stadtbibliothek!

Viele Grüße

Ursula Hensel

Read Full Post »

Lieber Leserinnen und Leser,

beim Buch des Monats Mai erwartet euch der neue Fall von Pieter Posthumus:

Bolt, Britta:

Der Tote im fremden Mantel : Roman. – 1. Auflage. – Hamburg : Hoffmann und Campe, [2017]. – 391 Seiten

# Krimi

Amsterdam ist überfüllt, beherbergt es doch den Umweltkongress Earth 2050, der nicht nur für Hochbetrieb im Hotel- und Gaststättengewerbe sorgt, sondern durch zahlreiche Demonstrationen auch die Polizei in Atem hält. Pieter Posthumus, der sich im Auftrag der Stadt um die Bestattung nicht identifizierter Leichen kümmert, ahnt zunächst nicht, dass sein neuer Fall, ein Obdachloser, der sich den tödlichen Schuss gesetzt hat, mit dem Überfall auf den Kongressteilnehmer Ben Olssen zu tun hat und ihn persönlich stärker betrifft, als ihm lieb sein kann. Das Autorenduo Britta Bolt (Britta Böhler und Rodney Bolt) wartet auch in seinem 3. Band der Serie mit einem überzeugenden Ergebnis auf. Der melancholische, nachdenkliche Pieter Posthumus ist ebenso gut getroffen und interessant geblieben wie die anderen Personen, ob sie nun zum Inventar gehören oder neu eingeführt werden. Die ruhige Erzählweise, die bis zum Ende durchgehaltene innere Spannung und das unvergleichliche Lokalkolorit ergeben eine lohnende Lektüre, vor allem für anspruchsvolle Krimileser.

Die Stadtbibliothek Euskirchen hat nicht nur den neuen Krimi, sondern auch die beiden Vorgänger im Bestand.

Viele Grüße

Ursula Hensel

Read Full Post »

Lieber Leserinnen und Leser,

beim Buch des Monats April 2017 wird es spannend:

Ein kalter Ort zum Sterben von Ian Rankin

Goldmann Verl.

https://www.randomhouse.de/Buch/Ein-kalter-Ort-zum-Sterben/Ian-Rankin/Goldmann/e515192.rhd

Rankin, Ian:

Ein kalter Ort zum Sterben : Kriminalroman. – 1. Auflage. – München : Goldmann, [2017]. – 474 Seiten

# Krimi

Ian Rankin ist ein schottischer Schriftsteller und Krimi-Autor, er gilt als der führende Krimiautor Großbritanniens. Der internationale Durchbruch gelang Rankin mit seinem melancholischen Serienhelden Detective Inspector John Rebus, der mit viel Lokalkolorit in Edinburgh ermittelt. Rankin war erst 24 Jahre alt, als er Rebus erschuf, und ließ ihn gleich Ende des Buches sterben. Das änderte er aber wieder, und schrieb weiter. Mit „Ein Rest von Schuld” schickte er seinen Ermittler nach 17 Fällen in den Ruhestand, und ließ Inspector Malcolm Fox die Bühne betreten. Mit „Mädchengrab“ kehrte Rebus jedoch wieder zurück, inzwischen liegt der 21. Band der Reihe vor.

Bei einem romantischen Dinner im Caledonian Hotel erinnert sich Rebus an einen Mord, der fast vierzig Jahre zuvor dort stattgefunden hat: Eine junge lebenslustige Bankiersgattin wollte in dem Luxushotel einen Liebhaber empfangen – am nächsten Morgen wurde sie tot aufgefunden. Die Verdächtigen kamen aus den besten Kreisen, der Täter wurde nie gefasst. Ein Skandal, der Rebus auch im Ruhestand nicht loslässt.

Während er sich in den alten Akten vergräbt, gerät das kriminelle Machtgefüge in Edinburgh gefährlich ins Wanken: Darryl Christie, einer der Hauptakteure, wird überfallen und halb totgeschlagen; eine Ermittlung wegen Geldwäsche bringt ihn zusätzlich in Bedrängnis. Es sieht so aus, als würde Ex-Gangsterboss Big „Ger“ Cafferty im Hintergrund die Fäden ziehen.

Eine Entwicklung, die Rebus gar nicht recht sein kann. Zumal die erste Leiche im tödlichen Revierkampf von Schottlands Unterwelt nicht lange auf sich warten lässt …

Zum 30-jährigen Jubiläum seiner John Rebus-Romane war Ian Rankin am 15. März 2017 auf der lit.Cologne zu Gast.

Die Stadtbibliothek hat nicht nur seinen neuen Krimi, sondern auch eine Anzahl der anderen Bände im Bestand, auch auf Englisch und als Hörbuch.

Viele Grüße

Ursula Hensel

 

Read Full Post »

Liebe Leserinnen und Leser,

im Buch des Monats März 2017 geht es um zwei Frauen die ihren Weg finden.

42574

Suhrkamp Verl.

http://www.suhrkamp.de/buecher/die_geschichte_eines_neuen_namens-elena_ferrante_42574.html

 

Ferrante, Elena:

Die Geschichte eines neuen Namens : Jugendjahre. – Frankfurt/M : Suhrkamp, 2017. – 623 S. – (Neapolitanische Saga ; 2)

# Freundschaft, Bestseller

SW:        Frauen ; Freundschaft ;                Freundinnen

Lila und Elena sind sechzehn Jahre alt, und sie sind verzweifelt. Lila hat noch am Tage ihrer Hochzeit erfahren, dass ihr Mann sie hintergeht er macht Geschäfte mit den allseits verhassten Solara-Brüdern, den lokalen Camorristi. Für Lila, arm geboren und durch die Ehe schlagartig zu Geld und Ansehen gekommen, brechen leidvolle Zeiten an. Elena hingegen verliebt sich Hals über Kopf in einen jungen Studenten, doch der scheint nur mit ihren Gefühlen zu spielen. Sie ist eine regelrechte Vorzeigeschülerin geworden, muss aber feststellen, dass das, was sie sich mühsam erarbeitet hat, in ihrer neapolitanischen Welt kaum etwas gilt.

Trotz all dieser Widrigkeiten beharren Lila und Elena immer weiter darauf, ihr Leben selbst zu bestimmen, auch wenn der Preis, den sie dafür zahlen müssen, bisweilen brutal ist. Woran die beiden jungen Frauen sich festhalten, ist ihre Freundschaft. Aber können sie einander wirklich vertrauen?

Elena Ferrante hat einen Weltbestseller geschrieben, den 2. der auf vier Bände angelegten Neapolitanischen Saga der aus Neapel stammenden und anonym bleibenden Autorin. Die Stadtbibliothek Euskirchen hat selbstverständlich die beiden bisher erschienenen Bände im Bestand, sogar in jeweils zwei Exemplaren, demnächst auch als Hörbuch, und wird auch die nächsten beiden anschaffen!

Viel Vergnügen beim Lesen

Ihre Ursula Hensel

Read Full Post »

Liebe Leserinnen und Leser,

4 Frauen, 4 Männer, 2 Jahre in einem riesigen Terrarium. Bestsellerautor T.C. Boyle erzählt vom halsbrecherischen Versuch, eine neue Welt zu erschaffen.

Boyle_25386_MR1.indd

Bild: Hanser-Verl.

https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/die-terranauten/978-3-446-25386-5/

Boyle, T.C.:
Die Terranauten : Roman. – Hanser, 2017. – 603 S.
# Gesellschaft

In einem geschlossenen Ökosystem unternehmen Wissenschaftler in den neunziger Jahren in den USA den Versuch, das Leben nachzubilden. Zwei Jahre lang darf keiner der acht Bewohner die Glaskuppel von Ecosphere 2 verlassen. Egal, was passiert. Touristen drängen sich um das Megaterrarium, Fernsehteams filmen, als sei es eine Reality-Show. Eitelkeit, Missgunst, Rivalität auch in der schönen neuen Welt bleibt der Mensch schließlich doch, was er ist. Und es kommt, wie es kommen muss: Der smarte Ramsay verliebt sich in die hübsche Dawn und sie wird schwanger. Kann sie das Kind austragen? T.C. Boyles prophetisches und irre komisches Buch, basierend auf einer wahren Geschichte, berührt die großen Fragen der Menschheit.

Tom Coraghessan Boyle, ex-Hippie und seit vielen Jahren Professor für kreatives Schreiben, hat in Amerika dem historischen Roman zu neuem Ansehen verholfen. Seine Romane und Erzählungen basieren häufig auf gründlich recherchierten historischen Ereignissen und Persönlichkeiten, um die er mit viel Liebe zum Detail manchmal realistische, manchmal absurde Geschichten erfindet. „Komik ist meine Art, mit Tragik und Verzweiflung umzugehen.“

T.C. Boyle hat in Deutschland sehr viele literarische Fans, besonders beliebt sind seine immer hoch unterhaltsamen Lesungen. Sein Werk „América“ („The Tortilla Curtain“) über illegale mexikanische Einwanderer ist inzwischen hier Schullektüre. Die Stadtbibliothek Euskirchen ist auch für Fans eine Fundgrube, der Boyle-Bestand an deutschen und englischen Büchern und Hörbüchern ist beachtlich!

Viele Grüße

Ihre Ursula Hensel

Read Full Post »

Liebe Leserinnen und Leser,

zuerst ein frohes neues Jahr, und dann das erste Buch des Monats 2017!

produkt-12443

Bild Piper Verl.

https://www.piper.de/buecher/eierlikoertage-isbn-978-3-492-05808-7

 

Groen, Hendrik:

Eierlikörtage : das geheime Tagebuch des Hendrik Groen, 83 1/4 Jahre. – München : Piper, [2016]. – 413 Seiten

# Heiteres

SW:        Alter

Hendrik lebt in einem Amsterdamer Altenheim, doch für Senioren hat er wenig übrig: Zu viel Gejammer und Genörgel über Kleinigkeiten gehen ihm gehörig auf die Nerven. Zum Glück findet er in Evert, Eefje, Edward, Grietje und Graeme Gleichgesinnte, mit ihnen gründet er den Verein „Alt-aber-nicht-tot“. Sie organisieren gemeinsame Ausflüge (z.B. zu Weinprobe oder Kochkurs), um so dem Leben noch einige schöne Stunden abzugewinnen. Von den anderen Heimbewohnern und der Leitung misstrauisch beäugt, halten sie zusammen und stellen die geltenden Regeln infrage. Als die ersten schweren Erkrankungen auftreten, stehen sie einander bei. Angeblich steckt der niederländische Bibliothekar Peter de Smet (selbst knapp über 60 Jahre alt) hinter dem Pseudonym des sympathischen älteren Herrn, der mit Humor und gelegentlichem Sarkasmus in Tagebuchform aus seinem Alltag berichtet. Dabei wird weder die oft traurige Realität des Alterns ausgespart, noch ein überzogen lustiges Bild jung gebliebener Senioren gezeichnet.

Viele Grüße

Ihre Ursula Hensel

Read Full Post »

Older Posts »