Feeds:
Beiträge
Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

In den Sommerferien 2017 bietet das Stadtmuseum einen ganz besonderen Workshop für Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren an:

IMG_0061_Zuschnitt

FARBE IM FLUSS

Noch nichts für die Sommerferien geplant? Dann wird es aber höchste Zeit!

In diesem Workshop wird viel Zeit in der Natur verbracht und sich intensiv mit dem Element Wasser beschäftigt.

Und wie wird dann aus Wasser und Farbe Kunst?

Inspiriert von der Natur und unter professioneller Anleitung wird mit Wasser, Farben und verschiedenen anderen Stoffen experimentiert. Am letzten Tag werden dann Bilder mit Aquarell-Technik gestaltet.

Ein Angebot für alle die Lust auf Natur und Kunst haben!

 

Termine: 18.07. – 20.07.2017, 11 – 15.30 Uhr

Treffpunkt: City Forum, Hochstr. 39, Euskirchen

Durchführungsort: Erftauen

Maximale Teilnehmerzahl: 15

Hinweis: Bitte alte Kleidung anziehen und Wechselkleidung

 

Besonders erwähnenswert: die Teilnahme am Workshop ist  im Rahmen des Projektes „Kulturrucksack“ KOSTENLOS!

Anmeldung erforderlich

Begrenzte Teilnehmerzahl, bitte rasch anmelden.

 

Anmeldung bei Petra Goerge, Tel. 02251 6507437 oder museum@euskirchen.de

Viele Grüße

Petra Goerge

 

 

 

Liebe Leserinnen und Leser,

auf meinem heutigen Streifzug durch das Neuheiten- Regal im Erdgeschoss der Bibliothek, fiel mein Blick auf folgendes Sachbuch:

„ Schreiben Sie mir, oder ich sterbe“.

regal

Beim genaueren hinschauen verstand ich, es ging um Liebesbriefe berühmter Persönlichkeiten. Bereits toter, berühmter Persönlichkeiten.

Mir stellte sich nun die Frage:

Ist der Liebesbrief in unserer heutigen digitalen Welt bereits ausgestorben?

Hier eine What’s App- Nachricht, da eine E-Mail und dort ein „gefällt mir“. Für viele von uns läuft der Kontakt zu anderen Menschen hauptsächlich über unsere Smartphones ab.

Zu Papier und Stift greifen wir gar nicht mehr und erst recht nicht, um unseren Liebsten unsere innigsten Gefühle zu offenbaren. Mit dem Smartphone geht es viel schneller von der Hand und ohne viel Schnickschnack.

Heute sagt ein Emoji mehr als tausend Worte.

Aber wie oft tippen wir, nebenbei, ohne Nachzudenken, viel zu hastig, Gedanken und Emotionen ein? Wann haben wir das letzte Mal bewusst eine Nachricht verfasst im Stil eines Liebesbriefes? Richtig, ist es verdammt lang her, zumindest bei mir.

Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass der klassische, handgeschriebene, Liebesbrief vom Aussterben bedroht ist. Aber Liebesbriefe wird es immer geben, davon bin ich überzeugt. Nur werden sie von nun an digital versendet.

Inspiriert von diesem Buch, habe ich nun selbst einen E-Mail- Liebesbrief verfasst, als mein persönliches Statement. Manchmal bedarf es doch der (tausend) Worte.

Dieses sehr zu empfehlende Sachbuch: „Schreiben Sie mir, oder ich sterbe: Liebesbriefe berühmter Frauen und Männer“, hrsg. von Petra Müller und Rainer Wieland, steht seit heute bei unseren Sachbuch-Neuheiten zu Ausleihe bereit.

Schaut dort mal vorbei, es lohnt sich!

Eure inspiriert dichtende

Carmela Rizzuto

Liebe Leserinnen und Leser,

bei unserem letzten Game-Day haben wir Horizon Zero Dawn getestet!

 

 Darum geht es:

Horizon Zero Dawn ist ein Action-Rollenspiel für Kinder ab 12 Jahren. Es ist ein Open-World-Spiel, das im Einzelspielermodus spielbar ist. Die Handlung spielt in der Zukunft, in einer Zeit, in der die Erde von Maschinenwesen bevölkert wird. Diese ähneln urzeitlicher Dinosauriern. Die wenigen Menschen, die noch auf der Erde leben, haben sich zu Stämmen zusammengeschlossen.

Die Hauptfigur ist die junge Aloy, die jedoch aufgrund ihrer unbekannten Herkunft von Stamm ausgestoßen wird. Als ihr Begleiter und Lehrer steht ihr Rost zur Seite, der ihr das Kämpfen beibringt. Zu Beginn des Spiels fällt Aloy in eine Höhle, in der sie ein sonderbares Gerät findet. Dieses hat einen sogenannten Focus Scan und zeigt Informationen über ihre Feinde und über Ressourcen an. Im ersten Tutorial ist Aloy noch ein Kind, danach spielt man sie als Erwachsene.

Aufgabe ist es, gegen die Maschinenwesen zu kämpfen und Ressourcen zu sammeln. Außerdem sucht man nach Antworten über Aloys Herkunft. Dabei muss man viele Entscheidungen selber treffen und immer anspruchsvollerer Aufgaben lösen.

Steuerung:

Für alle, die es gewohnt sind mit Controllern zu spielen, ist die Steuerung schnell anzueignen. Für Leute, die eher PC-Spiele gewohnt sind, ist die Kameraführung jedoch ungewohnt und manchmal schwierig. Da auf dem Bildschirm alle Tastenkombinationen angezeigt werden und auch die Richtung, in die man gehen muss, um eine Aufgabe fertigzustellen, ist es dennoch einfach, das Spiel zu verfolgen. Schwieriger ist das Kämpfen gegen größere Maschinen und vor allem das Zielen mit dem Bogen.

DSC06308

Grafik und Design:

Die offene Spielwelt ist umfangreich, voller Details und vermischt steinzeitliche mit modernen Elementen. Eine Besonderheit des Spiels ist, dass sich das Wetter und die Tageszeit stets verändern. Außerdem erkundet man verschiedene Landschaften, wie dichte Wälder und steile Gebirge. Durch den wechselnden Lichteinfall ist die Stimmung oft düster und geheimnisvoll.

Charaktergestaltung:

Die Figurengestaltung von Aloy und den Stammesmitgliedern passt gut zum Spiel, genauso wie der Sound. Aloy ist eine sympathische Heldin, mit der man mitfiebert, lediglich ihre Stimme wurde von uns als nervig empfunden.

Unser Fazit:

Insgesamt stieß das Spiel bei uns auf geteilte Meinungen. Die Story ist spannend und die Grafik ist gut, auch wenn sie (laut unseren Testern) nicht mit Spielen wie Skyrim mithalten kann. Es macht Spaß, dass man viele Entscheidungen selber treffen kann und dass die Aufgaben zunehmend anspruchsvoller werden. Außerdem ist es hilfreich, dass es verschiedene Schwierigkeitsgrade gibt, sodass auch Anfänger leicht ins Spiel finden und erfahrene Spieler sich nicht langweilen. Das Kampfsystem finden wir jedoch nicht so gut, weil einige Aktionen, wie das Bogenschießen, schwierig zu steuern sind.

Die Altersfreigabe ab 12 Jahren finden wir passend gewählt, da es zwar einige Kampfelemente gibt, die aber nicht zu brutal dargestellt werden. Wir empfehlen Horizon Zero Dawn an alle weiter, die Action-Adventure mit Rollenspielelementen mögen.

Bis zum nächsten Mal!

Euer Game-Day Team

 

 

 

 

Liebe Leserinnen und Leser,

Ondine (17 J.) arbeitet 1936 im Café ihrer Eltern in Juan-les-Pins an der Côte d’Azur. Ihre Mutter beauftragt sie, den Maler Picasso, der sich in einer Villa in der Nähe von einer Schaffenskrise erholt, zu bekochen. Die Rezepte notiert sie in einem Notizbuch. Schon bald wird sie Picassos Modell, Geliebte und schwanger. Als ihre Eltern sie verheiraten wollen, flieht sie mit ihrer Jugendliebe Luc nach New Rochelle bei New York. Im 2. Handlungsstrang erhält Ondines Enkelin Céline (32 J.) von ihrer Mutter Julie das Buch mit den Rezepten und erfährt, dass Picasso sie gemalt hat und ihr das Porträt als Mitgift für Julie geschenkt hat. Sie reist nach Südfrankreich und findet das Bild nach einer abenteuerlichen Suche und verkauft es heimlich, um damit ein Restaurant zu finanzieren. Ferner findet sich ein Brief von Ondine, in dem sie ihr gesteht, dass Picasso ihr Großvater ist. Spannender Roman, in den viele Details über Picassos Leben und seine Frauen eingeflochten sind, voll Südfrankreich-Flair und unwiderstehlicher Kochkunst. Die Autorin unterrichtet kreatives Schreiben und weiß das anzuwenden.

Aubray, Camille:

Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten : Roman. – Frankfurt am Main : FISCHER Krüger, 2017. – 460 Seiten

# Kunst

Dieser vielschichtige Roman mit dem bezaubernden Cover befindet sich natürlich im Bestand der Stadtbibliothek!

Viele Grüße

Ursula Hensel

Leider müssen wir Euch mitteilen,
dass das Kindertheater „Igraine Ohnefurcht“, am 10. Juni 2017 im Theatercontainer im Klostergarten, nicht stattfinden wird.
Wir bedauern diesen Ausfall sehr und danken Euch für Euer Verständnis!

Liebe Leserinnen und Leser,

jetzt schnell sein und Karten sichern für das ungewöhnlichste Kindertheater des Jahres:

„Igraine Ohnefurcht“

ein Theaterstück für Kinder ab 6 Jahren nach dem gleichnamigen Roman von Cornelia Funke am 10. Juni 2017 im Theatercontainer im Klostergarten.

Es finden zwei Vorstellungen statt:
1. Vorstellung 11 Uhr
2. Vorstellung 14 Uhr

IGRAINE OHNEFURCHT – NACH CORNELIA FUNKE | AB 6 JAHREN ©Theo Beu (Bildrecht)

Das Theater Bonn verwandelt dafür den Theatercontainer in „Burg Bibernell“. Auf kleinstem Raum, aber mit einem Feuerwerk an Theatermitteln – Puppenspiel, Schauspiel und spielerischen Klangwelten – wird die spannende Geschichte über ritterlichen Mut erzählt. Es geht um Igraine, die mit ihren Eltern und ihrem Bruder Alfred auf Burg Bibernell lebt, zusammen mit Büchern, die Marmelade naschen, und Steinfratzen, die Pfeile schlucken. Igraine will unbedingt Ritterin werden. Doch bis jetzt hat sie kein einziges Abenteuer erlebt. Und dabei wird sie schon elf. Doch dann wird die Burg von Feinden belagert und Igraine muss die Burg und die Eltern retten. Das Abenteuer kann beginnen …

Der Theatercontainer des Theater Bonn steht im Klostergarten hinter dem City-Forum Euskirchen.

Tickets:
Kinder 2,50 €
Erwachsene 5,00 €.

Vorverkauf ab sofort im Stadtmuseum und der Stadtbibliothek. Auskunft erteilt Petra Goerge, Museumspädagogin, Tel. 02251 6507437.

Informationen zum Theater Bonn und zum Stück gibt es hier http://bit.ly/2r4fdES.

Liebe Grüße wünscht Euch
das Team vom Kulturhof Euskirchen

Liebe Leserinnen und Leser,

schon seit dem 01.09.2016 bin ich hier in der Stadtbibliothek als Bundesfreiwillige tätig und nun neigt sich meine Zeit hier dem Ende zu.

Nachdem ich im vergangenen Jahr mein Abitur abgeschlossen hatte, war ich noch ziemlich unentschlossen, wo meine Reise hingehen sollte. Da ich selber eine leidenschaftliche Leserin bin und schon von klein auf die Stadtbibliothek besucht habe, wollte ich erfahren, was so alles im Hintergrund einer Bibliothek abläuft.

Bild.Blog

Jenni © privat

 

Bestimmt habt ihr mich schon öfters durch die Bibliothek laufen sehen, beim Einstellen der Medien oder an der Infotheke. Aber was genau macht man so als Bundesfreiwillige in der Stadtbibliothek?

Ob Bücher stempeln, Bücher foliieren oder Bücher mit den Rückenschildern bekleben: All das gehört zu den Aufgaben eines „ BUFDIs“ in der Stadtbibliothek. Aber nicht nur das. Das morgendliche Einstellen und Aufräumen der Bibliothek gehört auch dazu, genau wie das Leeren des Rückgabekastens, Botengänge, die Verteilung der Post, Lieferkontrollen oder das Reparieren von Büchern. Außerdem hatten wir die Möglichkeit den Game-Day zu organisieren und selbstständig durchzuführen, was mir besonders Spaß gemacht hat.

Auch bei den Klassenführungen haben wir unsere Kolleginnen stets unterstützt, zum Beispiel um den Kindern bestimmte Bücher rauszusuchen oder Medien, die nicht ausgeliehen wurden, zurückzustellen. Mir gefällt besonders gut, dass die Grundschulen dieses Angebot der Stadtbibliothek nutzen und die Schulklassen regelmäßig in die Bibliothek kommen um Bücher auszuleihen.

Da ich es besonders wichtig finde, dass Lesen weiter gefördert wird, ist es mir eine Herzensangelegenheit geworden, mich auch nach meinem Jahr hier in der Bibliothek weiter dafür einzusetzen, dass Kinder in Kontakt mit Büchern kommen und vielleicht eine Liebe für sie entwickeln.

Wie für viele andere auch ist mir die Entscheidung zunächst nicht leicht gefallen, wohin meine Reise beruflich gehen sollte. Man hat viele Überlegungen, aber war sich nicht sicher, ob es wirklich zu einem passt. Da ich mir aber stets gewünscht habe, einmal mit Kindern zu arbeiten oder irgendwas „Pädagogisches“ zu studieren, schlich sich mir immer wieder der Gedanke ins Gedächtnis, Grundschullehramt zu studieren. So bietet sich mir die Möglichkeit meine Leidenschaft fürs Lesen und allgemein für Bücher auch mit dem späteren Beruf zu verbinden.

Gerade die Arbeit hier in der Bibliothek hat mir letztendlich bei dieser Entscheidung geholfen. Man hat viel über sich selbst gelernt und konnte viele Erfahrungen mitnehmen. Besonders danke ich auch dem Team dafür, dass sie uns so lieb aufgenommen haben und immer ein offenes Ohr für uns hatten.

Es war eine sehr schöne Zeit, die ich jedem empfehlen kann, der sich für Medien und Bücher interessiert und mehr über das Bibliothekswesen herausfinden möchte. Es lohnt sich auf jeden Fall!

Liebe Grüße,

Jenni

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn ihr nicht sicher seid ob eure Privatsphäre-Einstellungen bei Facebook ausreichen oder welche unliebsamen Inhalte ihr unbewusst mit anderen teilt, habt ihr jetzt eine Möglichkeit es herauszufinden.

Mit dem Webinterface „stalkscan“ könnt ihr gezielt nach Postings, Bildern, Veranstaltungen usw. suchen.

Im Prinzip bietet „stalkscan“ die Suchfunktionen die bereits in Facebook selbst vorhanden sind. Allerdings sind sie hier leicht und verständlich aufbereitet.

stalkscan

Ihr könnt eure eigene Seite durchsuchen, aber auch die von euren Facebook-Freunden.

Hierzu fügt ihr den Link des Facebook-Profils in die Suchleiste ein und wählt an Hand einer Reihe von Suchoperatoren aus, was ihr erfahren wollt.

Ihr könnt den Zeitraum, das Geschlecht, den Beziehungsstatus und noch viel mehr auswählen und so eure Suche eingrenzen.

Bei unseren Selbstversuchen waren wir geschockt, wie viel man doch tatsächlich in Facebook preisgibt, ohne es zu wissen.

Anderseits sollte mittlerweile jeder Facebook-Nutzer wissen, dass das Unternehmen zahlreiche Daten sammelt und eine der größten Datenkraken im social media Meer ist. Deswegen immer erst nachdenken, bevor man liked, kommentiert oder postet.

Das Internet vergisst nichts 😉

Viele Grüße

Annika Freitag