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Archive for the ‘Rezensionen’ Category

Liebe Leserinnen und Leser,

beim Stöbern im Neuerwerbungsregal fiel mein Blick auf ein Buch mit dem Titel „What’s App, Mama? – warum wir Teenies den ganzen Tag online sind und warum das okay ist“…ooh dachte ich, das würde mich auch mal interessieren!!! Obwohl mein Kind noch kein Teenie ist, steht uns diese Zeit und auch das Thema in naher Zukunft noch bevor. Wie mir geht es wahrscheinlich vielen Eltern von heranwachsenden Kindern.

Campe, Robert:

What’s App, Mama?: Warum wir Teenies den ganzen Tag online sind – und warum das okay ist! / Robert Campe. – 1 : Eden Books, 2017. – 224 S.

ISBN 978-3-95910-109-7 : 14,95 €

Geschrieben hat das Buch Robert Campe, ein ganz normaler 16-jähriger, wie er sich selbst nennt aus Hamburg. Er gewährt uns einen Blick in die normale Welt der Online-Medien. Im netten locker -flockigen Ton werden alle Social Media Themen angesprochen die bei Jugendlichen angesagt sind oder welche eben nicht. Angefangen von den Diensten wie Whats App, Instagram, über Snapchat bis hin zu You Tube und Ihren „Stars“ .

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, mein Verständnis für den unentbehrliche Einsatz von Smartphones im Leben eines Teenies, bekommt auf jeden Fall mehr Verständnis. Natürlich nicht immer 😉

Allen die wissen wollen was Ihre Kinder alles mit Ihrem Smartphone anstellen, kann ich das Buch nur empfehlen. Ich selbst war schon ein bisschen Stolz, das mir nicht alle Themen fremd waren.

Natürlich bei uns zu entleihen.

Eure

Michaela Hürtgen

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Lieber Leserinnen und Leser,

man nennt ihn Rotzbremse oder Gesichtspullover. Man murmelt in ihn hinein oder er ist überdurchschnittlich lang, wenn etwas nicht aktuell ist.

Gemeint ist der Bart.

Für Männer ist ein Bart ebenso wichtig wie für die Frauen ihre Haare. Sie frisieren und trimmen ihn, aber so richtig Ahnung scheinen sie dabei nicht zu haben.

Zum Glück kann dieses Buch dabei Abhilfe schaffen:

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LV-Verl.

http://www.buchweltshop.de/eine-kurze-aber-ungemein-pointierte-anleitung-wie-mann-sich-einen-bart-stehen-lasst.html

In unseren heutigen Zeiten, in denen nicht nur der Opa einen langen Bart hat, bietet dieses Buch eine enorme Erleichterung bei einer gepflegten Bartroutine.

Außerdem bietet es Anregungen für außergewöhnliche Bart-Frisuren.

Wie wäre es z.B. mit einem abgefahrenen Spacebart?

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Auch schön: Ein Walrossbart!

 

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Aber nicht nur im Hinblick auf schicke Bärte oder aufregende Koteletten bietet „Eine kurze, aber ungemein pointierte Anleitung wie Mann sich einen Bart stehen lässt“ tolle Anregungen und Tipps, sondern auch bezogen auf andere behaarte Körperregionen des Mannes.

 

Verpasst nicht dieses tolle Buch (wir haben es natürlich für euch im Verleih).

Geeignet für Männer und für neugierige Frauen.

Viele Grüße

Annika Freitag

Sämtliche Bilder ©LV-Verlag

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Liebe Leserinnen und Leser,

„Girl on the Train“ von Paula Hawkins ist ein Weltbesteller der Superlative. Der Roman hat sich teilweise 20.000 mal in der Sekunde verkauft und der Autorin enormen Reichtum beschert.

Dieses Jahr ist der Film zum Buch auf Blu-Ray und DVD erschienen. Ich habe mir natürlich für euch beides zu Gemüte geführt.

Girl on the TrainDu kennst sie nicht aber sie kennt dich von Paula Hawkins

Bild blanvalet

https://www.randomhouse.de/Paperback/Girl-on-the-Train-Du-kennst-sie-nicht,-aber-sie-kennt-dich./Paula-Hawkins/Blanvalet-Hardcover/e455632.rhd

Darum geht’s:

Rachel ist gefangen in ihrer eigenen inneren Hölle. Ein unerfüllter Kinderwunsch und die Scheidung von ihrem Mann haben ein Loch in ihr hinterlassen. Ein Loch das sie versucht mit Alkohol zu füllen.

Sie nimmt täglichen den Zug zur Arbeit und fährt dabei an gepflegten Reihenhäusern vorbei. Sie beginnt zu Träumen. Sie stellt sich das perfekte Paar vor. Sie haben alles was sie nicht hat und wahrscheinlich nie wieder besitzen wird.

Doch plötzlich beobachtet Rachel etwas unerwartetes…

Mein Fazit:

Spannend! Buch und Film sind gleichermaßen spannend. Die Hauptprotagonistin Rachel verstrickt sich immer mehr in eine Geschichte mit der sie eigentlich gar nichts zutun hat und kommt aus dem Gebilde irgendwann nicht mehr raus. Sie will es auch gar nicht.

„Emily Blunt macht sich gut als hoffnungslose Alkoholikerin.“

Im Film wurde Rachel von Schauspielerin Emily Blunt hervorragend umgesetzt. Ihre Fantastereien und ihr Alkoholproblem habe ich ihr sofort abgekauft. Auch die anderen Hauptcharaktere machen einen guten Job.

Außer die Darstellerin der „Megan“. Diesen Charakter hatte ich mir beim Lesen etwas süffisanter vorgestellt. Aber ein Buch lässt natürlich mehr Spielraum für Interpretationen.

Allerdings verlor der Film  für mich enorm an Reiz, da ich aus dem Buch ja bereits das Ende kannte. Und die ganze Geschichte gipfelt in einem überraschendem Ende.

Für „Nicht-Buch-Kenner“ ist es auch schwer die Zeitsprünge in dem Film nachzuvollziehen. Denn man erhält seine ganzen Informationen über Rachel, Tom und Co. in Rückblenden. Hierbei muss man aufpassen wohin zurückgeblendet wird. Vor 3 Jahren? Oder letzten Freitag?

Alles im allem sind Buch und Film gleichermaßen empfehlenswert.

Ich würde mir den Film kein zweites Mal ansehen.

Ich würde auch das Buch nicht noch Mal lesen.

Ich bereue aber trotzdem nicht beides getan zu haben. 😉

Wer sich selbst überzeugen will kann sich Buch und Film bei uns ausleihen.

Viele Grüße

Annika Freitag

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Liebe Leserinnen und Leser,

willkommen im Abgrund der menschlichen Seele.

Darum geht’s:

Wir sind in Hamburg an der Reeperbahn. „Der goldene Handschuh“ ist geöffnet. 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr.

Hier treffen wir die Gefallenen der Gesellschaft. Alkoholiker, die Tage und Wochen im „Handschuh“ verbringen. Wir treffen hier auch Fritz Honka.

Seines Zeichens Frauenmörder.

Er sucht sich immer die aus, denen es noch schlechter geht als ihm selbst. Frauen ohne Obdach, ohne etwas zu essen und am schlimmsten ohne genügend Korn. Er lernt die deutlich älteren Frauen im „Handschuh“ kennen, spendiert ein paar Fako (Fanta-Korn), und sie gehen nach Hause. Er genießt die Macht über sie. Will sie gefügig machen und seinem Willen unterwerfen. Gleichzeitig sehnt sich Fritz so herzzerreißend nach Normalität. Einem Haus, einem geregelten Job, und einer Frau die er lieben kann.

978-3-498-06436-5

Bild Rowohlt Verl.

https://www.rowohlt.de/hardcover/heinz-strunk-der-goldene-handschuh.html

Mein Fazit:

Nichts für schwache Nerven.

Zartbesaitete Leser sollten dieses Buch meiden. Heinz Strunk versteht sich extrem darauf, die Szenerie brutal realistisch darzustellen. Die Hoffnungslosigkeit und der Teufelskreis, in dem sich Honka und die anderen Akteure befinden, nimmt einen mit und lässt einen nicht mehr los.

Dieses Buch ist nicht blutrünstig, obwohl es um Mord geht. Dafür stinkt es bis zum Himmel nach Verwesung und Pisse.

Mit derber Sprache nähert sich Strunk geschickt dem Milieu an, in dem wir uns befinden. Man hat das Gefühl, in eine andere Welt abzutauchen, die man eigentlich nie kennen lernen wollte.

Dieses Buch ist super, aber mit Vorsicht zu genießen.

Und ja, wir haben es für euch im Bestand.

Viele Grüße

Annika Freitag

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Liebe Leserinnen und Leser,

„Gestern Abend habe ich dir gesagt, dass ich eines schönen Tages vielleicht gehen müsste, und du meintest, Wohin, und ich sagte, Zu unserem lieben Herrn, und du meintest, Wieso, und ich sagte, Weil ich alt bin, und da hast du gesagt, Gar nicht. Und du hast deine Hand in meine geschoben und gesagt, Du bist gar nicht so alt, als wäre damit alles geklärt.“

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Fischerverlage

http://www.fischerverlage.de/buch/gilead/9783100024596

 

Starker Anfang für ein starkes Buch.

Die Geschichte spielt irgendwo in Iowa, in the middle of nowhere. In Gilead. Einer dieser kleinen Orte in der unendlichen Weite, wenig Einwohner, viel Gegend.

Hier lebt der Prediger John Ames. Wissend, dass er nicht mehr lange zu leben hat, schreibt er einen Brief an seinen kleinen Sohn.

John Ames schaut zurück auf ein langes Leben. Er stammt aus einer Familie von Predigern. Und ist auch selber einer. Nie hat er etwas anderes gesehen als Gilead und die Prärie des amerikanischen Mittelwestens. Immer noch lebt er in seinem Elternhaus. In Gilead, in Gemeinschaft mit der Gemeinde und doch einsam. Seit dem frühen Tod seiner Ehefrau und der neugeborenen Tochter lebt er zurückgezogen. Nur sein alter Freund Boughton, Prediger wie er, und die sonntäglichen Predigten geben ihm inneren und äußeren Halt, seinem Leben Struktur und Sinn.

Als im Alter dann doch noch einmal eine große Liebe zu ihm kommt, so völlig unvermittelt und überwältigend, als er sogar noch einmal Vater wird, da findet John Ames sein spätes Glück.

„Als ich aber hochsah, ruhte der Blick deiner Mutter auf mir, ein Lächeln umspielte ihre Lippen und sie berührte meine Hand und sagte, „Das wird schon.“

Wie sanft ihre Stimme ist. Dass es auf der Welt eine solche Stimme gibt und ich sie hören darf, erschien mir damals und erscheint mir heute wie eine unergründliche Gnade.“

Gilead – das ist ein Roman über das karge, raue Leben im amerikanischen Mittelwesten, über Weite und Nähe, Sehnsucht und Erfüllung und die Frage, was es braucht, um glücklich zu sein.

Von Marilynne Robinson so feinsinnig und klug erzählt.

Es braucht Zeit für „Gilead“ – wer sie sich nimmt, wird reich beschenkt.

Doch wer sind Ehefrau und Sohn des alten Predigers? Dringend möchte man mehr von ihnen erfahren. Dafür lese man den zweiten Teil der Trilogie mit dem Titel „Lila“, er schildert das Leben und die Sicht der Ehefrau Lila Ames. Teil 3 trägt den Titel „Home“ und ist derzeit leider noch nicht auf Deutsch erhältlich.

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Marilynne Robinson hat für die Stadtbibliothek Euskirchen freundlicherweise ein Exemplar ihres Buches signiert.

Am 18.03.2017 fand im Rahmen der LitCologne in der Kulturkirche Köln-Nippes eine Lesung mit Marilynne Robinson statt. Den deutschen Text las die wunderbare Margarita Broich.

Es grüßt

Petra Goerge, Museumspädagogin

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Liebe Leserinnen und Leser,

Buch oder Film – wer hat sich nicht schon einmal diese Frage gestellt?

Die meisten Leser sind vom Film enttäuscht, weil die Vorlage für das Drehbuch gekürzt werden muss, dadurch ganze Handlungsstränge und diverse Personen wegfallen, und die Protagonisten stellt man sich als Leser sowieso ganz anders vor, als die beim Casting ausgesuchten Schauspieler sind!

Eine Ausnahme für mich sind der Weltbestseller von Nicholas Evans „Der Pferdeflüsterer“ und der gleichnamige Film von 1998 mit Robert Redford, der auch Regie geführt hat.

Die dreizehnjährige Grace MacLean verunglückt mit ihrem Pferd Pilgrim schwer, sie verliert ihren rechten Unterschenkel. Das Pferd erleidet keine physischen bleibenden Schäden, ist aber seelisch so traumatisiert, dass es keinen Menschen mehr an sich heranlässt. Grace’ Mutter Annie, eine erfolgreiche Zeitschriftenredakteurin, weigert sich, Pilgrim aufzugeben. Sie erfährt von dem Pferdeflüsterer Tom Booker in Montana und macht sich mit Grace und Pilgrim auf den Weg quer über den Kontinent zu seiner Ranch. Nach und nach fasst Pilgrim Vertrauen zu Booker. Dabei bemerkt dieser bald, dass er nicht nur Pilgrim behandeln, sondern auch Grace aus ihrer Depression und ihrem pubertären Schneckenhaus herausholen muss. Ihre Mutter verliebt sich schließlich in Tom. Die Psyche von Pferd und Mädchen wird geheilt, zu einem Happy-End von Annie und Tom kommt es nicht.

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Voranstellen muss ich, dass es für mich als Pferdefrau die ganze Geschichte nicht gegeben hätte, da ich das arme an Leib und Seele verletzte Pferd schon bald nach dem Unfall hätte von seinen Qualen erlösen lassen und ihm nicht noch weiteres Leiden in einer ungewissen Zukunft zugemutet hätte. Auch die Methoden des Pferdeflüsterers kann ich nach unserer Vorstellung von Tierschutz nicht durchgehend gutheißen. Aber: es ist ja nur ein Film!

Auch wenn Millionen von begeisterten Lesern mich hassen werden, das Buch war für mich ein anspruchslos geschriebener Schmachtfetzen, Handlung, Beschreibungen und Charakterisierung der Protagonisten viel zu breitgetreten, nah am Kitsch, und der Schluss total melodramatisch und unrealistisch. Ach ja, das war noch gar nicht der Schluss, danach ging es noch weiter, es wurde langatmig beschrieben, wie die übrig gebliebenen Personen weiterleben, bla bla bla… Das brauchte keiner, jegliche Phantasie des Lesers wurde wie schon vorher im Roman bereits im Ansatz erstickt.

Der Film – weniger ist mehr!

Die Handlung gestrafft, die ganzen langatmigen Beschreibungen fallen weg, die Bilder sprechen für sich, wecken viel eher Emotionen und zeigen Tiefe, als das Buch es kann. Der Weg führt Mutter und Tochter mit Pferdehänger von der eng besiedelten Ostküste mit mehrspurigen, eng von Industrie gesäumten und stark befahrenden Freeways in den immer dünner besiedelten Westen mit der immer weiter und offener werdenden  Landschaft – am Ende stehen die beiden an einer Kreuzung unbefestigter Straßen im Nirgendwo. „Road Movie“ par excellence, man braucht keine Beschreibungen, was Osten und Westen der USA unterscheidet. Redford als maulfauler, rauher, aber sensibler Westerner lässt die ständig redende Businessfrau auflaufen, bis diese den so ganz anderen Lebensrhythmus des Westens erkennt. Höhepunkt des Films ist für mich die Szene auf einem Cowboyfest, wo Tom und Annie mitten zwischen den anderen Gästen tanzen. Mehr passiert nicht, trotzdem ist diese Szene durch die zurückhaltende Kunst der Schauspieler hocherotisch. Im Buch wird literarisch recht ungeschickt beschrieben, wie die beiden miteinander schlafen, und dann nochmal, und so weiter… Der Schluss des Films ist undramatisch und realistisch.

Das Lexikon des internationalen Films zieht folgendes Fazit : „Ein Film von großer Bildschönheit und mit ausgezeichneten Darstellern, der in seiner filmischen Sympathieerklärung für eine literarische Soap Opera letztlich aber in gutgemeinten Ansätzen steckenbleibt.“ Ich finde aber, das reicht für einen angenehmen Filmabend, und vor allem regt der Film durch seine Bilder die Phantasie des Betrachters an, also: go west!

Ihre Ursula Hensel

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Liebe Leserinnen und Leser,

nach Holden Caulfield (von seinen Eltern im Internat vergessen) und Maik Klingenberg (von seinen Eltern in den Sommerferien allein zuhause gelassen) nun Claude: von seinen Eltern endgültig verlassen. Einfach so.

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Bild by: Rowohlt Verl.

http://www.rowohlt.de/hardcover/dirk-stermann-der-junge-bekommt-das-gute-zuletzt.html

Aber der Reihe nach: Claude ist dreizehn und lebt mit seinen Eltern in Wien. Großbürgerliches Elternhaus, reich, bildungsnah und unerhört gefühlskalt. Vater Posaunist, Mutter Ethnologin, ein jüngerer Bruder. Als beide Elternteile sich neu verlieben und trennen, lassen sie Claude allein zurück. Einfach so, ohne Aussicht auf Wiederkehr.

Zwar ist Claude allein sein gewöhnt, denn seit er denken kann, war seine Mutter selten zu Hause. Wenn sie daheim war, schaute Claude sie lange an, um Bilder von ihr für schlechte, sprich mutterlose, Zeiten zu sammeln. Doch nun gehen Mutter und Vater einfach weg, gründen neue Familien und lassen Claude alleine in der großen, feinen teuren Altbauwohnung. Und für Claude keine Familie, kein Trost nirgends. Schon gar nicht bei seiner egozentrischen Großmutter.

Es helfen Wahlverwandte wie Dirko der serbische Taxifahrer, der mit ihm skurriles Wissen trainiert, und Minako, eine Schulfreundin.

Hier kommt eine nur scheinbar nüchtern erzählte, feinsinnige „Coming of Age Geschichte“ daher. Mit Bedacht formulierte Gedanken und Gefühle. Wer sich drauf einlässt wird mitgerissen von dieser Verkettung unglücklicher Ereignisse, liest beunruhigt Seite um Seite, hofft mit Claude und wartet ungeduldig auf das Gute, das der Junge laut Titel am Schluss bekommen soll. Allein, es will sich lange nicht einstellen. Erst ganz am Ende, ja tatsächlich, da kommt das Gute. Aber was es ist, darüber macht man sich noch lange, nachdem man das Buch aus der Hand gelegt hat, so seine Gedanken – und das ist gut so. In diesem traurigen Buch ist die Hoffnung wirklich gut versteckt, aber sie ist da. LESEN!

…empfiehlt Petra Goerge,

Museumspädagogin, die in nächster Zeit keine Posaune mehr hören möchte …

 

 

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