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Archive for the ‘Rezensionen’ Category

Liebe Leserinnen und Leser

„Du bist ein Zauberer, Harry!“

Mit diesen Worten veränderte der Halbriese Hagrid die Welt des unscheinbaren Harry Potters. Und auch meine.

Seit nunmehr elf Jahren begeistert und fasziniert mich die Welt rund um Harry Potter und ein Ende scheint nicht in Sicht. Wie es sich für einen eingefleischten „Potterhead“ gehört, besitze ich sowohl alle sieben Bücher der Reihe (in Deutsch und Englisch) als auch alle acht Filme auf DVD (ergänzt durch einige weitere Merchandise-Artikel wie Zauberstäbe oder Sammelfiguren) Doch was ist nun tatsächlich besser, das Buch oder der Film?

Der Inhalt in wenigen Sätzen

Als Harry Potter mit elf Jahren vom Halbriesen Hagrid erfährt, dass er ein Zauberer ist und seine Eltern von einem Bösewicht namens Lord Voldemort ermordet wurden, ändert sich sein Leben von Grund auf. Auf der Zauberschule Hogwarts lernt er seine besten Freunde Ron und Hermine kennen und zu dritt erleben sie von Jahr zu Jahr neue Abenteuer. Angefangen beim Stein der Weisen im ersten Teil bis hin zur Suche nach den sieben Horkruxen und der Schlacht von Hogwarts im letzten Teil fesseln die Bücher (und Filme) Groß und Klein und entführen die Leser in eine Welt voller Magie und Zauberei.

Fazit

Wer bereits sowohl die Bücher gelesen als auch die Filme gesehen hat, der weiß genau, dass es den Filmen an einigen Details mangelt und einige wichtige Buchszenen erst gar nicht in den Filmen erwähnt werden.

Einen wahren Harry Potter Fan wie mich kann so etwas schon aufregen. Dennoch bin ich der Meinung, dass beide Alternativen es wert sind, gelesen bzw. geschaut zu werden. Ich empfehle euch jedoch, sich erst die Filme anzusehen und anschließend die Bücher zu lesen, da einem andersherum die wichtigen Buchszenen in den Filmen fehlen werden.

Natürlich kann man bei uns in der Stadtbibliothek sowohl die Bücher als auch die Filme ausleihen.

Viele Grüße

Nathalie Dreisvogt (Bundesfreiwilligendienstlerin)

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Liebe Leserinnen und Leser,

„Sieben Minuten nach Mitternacht“… willkommen im Tal der Tränen.

Aber auch im Tal der Faszination.

Als mir das Buch in unserer Bibliothek in die Hände fiel war ich sofort gebannt. Das Buch wurde illustriert von Jim Kay. Seine Bilder kennt bestimmt jeder von den Harry Potter-Büchern. Auch in dem Buch „Sieben Minuten nach Mitternacht“ sind die Illustrationen liebevoll aber düster.

Kommen wir zum Inhalt:

Sieben Minuten nach Mitternacht. Conor O’Malley war wach, als das Monster zu ihm kam. Wie in beinahe jeder Nacht hatte er wieder diesen Alptraum. Vom Hügel herab steigt eine monströse Eibe zu seinem Haus. Gewaltig und kolossal.

Conor lebt in einer Wolke aus Schmerz. Er fühlt sich unsichtbar. Seine Mutter ist unheilbar an Krebs erkrankt. Er schwankt zwischen falscher Hoffnung und Trauer. Nur das Monster kann ihm in dieser Zeit halt geben.

Das Monster erzählt Conor drei Geschichten. Die vierte Geschichte muss Conor selbst erzählen.

Mein Fazit:

Ich habe geheult wie ein Schlosshund, beim Buch und beim Film.

Herzschmerz: Der arme, arme, arme Junge mit seiner kranken Mutter. Der Autor des Buches Patrick Ness erzählt Conors Geschichte so einfühlsam und mitreißend. Ich hatte die 213 Seiten des Buches innerhalb kürzester Zeit gelesen. Das Monster ist bei näherem Hinsehen gar nicht so monströs. Es ist viel eher Conors Begleiter.

Der Film (USK 12) ist mit der Starbesetzung von Sigourney Weaver und Liam Neeson (als Monster) definitiv gut gelungen. Leider fehlten mir im Film die Einblicke in Conors Gefühls- und Gedankenwelt.

Logisch, das filmisch darzustellen ist schwieriger.

Außerdem ist mir aufgefallen, dass mal wieder Storyelemente weggelassen wurden. Zum Beispiel hat Conor im Buch eine Schulfreundin: Lillian. Im Film ist Lillian aber quasi nicht existent. Außerdem enden Film und Buch auf unterschiedliche Weise.

Film und Buch gehen unter die Haut.

Ich empfehle euch: Erst der Film, dann das Buch. Dann seid ihr von beiden begeistert und erlebt die fehlenden Filmsequenzen als Ergänzung.

Hätte ich die Wahl zwischen Film und Buch, würde ich eindeutig das Buch nehmen. Es ist berührend und emotional. Ein wahrer Heartbreaker.

Natürlich könnt ihr beides bei uns entleihen!

Viele Grüße

Annika Freitag

 

 

 

 

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Liebe Leserinnen und Leser,

Knallrotes Buch, merkwürdiger Titel – Bestseller aus Frankreich!

Achtung, dies wird ein kurzer Beitrag.

 

Im Titel steckt schon drin was die Geschichte ausmacht. Aber der Reihe nach von hinten: Badezimmer – alltäglich, kennt jeder, hat jeder, unspektakulär. Steht im besten Fall für Sauberkeit, Ordnung, Anstand. Teufel – alles andere als alltäglich, leibhaftige Begegnungen eher selten, steht ebenfalls im besten Fall für das Böse, das Anarchistische, das Sündhafte.

Voilà die beiden Gegenpole der Geschichte: Normalität und Exzentrik. Dabei kommt ein durchaus ernstes Thema fesselnd, frisch und locker geschrieben daher. Literarisch auf hohem Niveau, zugleich sprachlich witzig, grotesk, unverblümt, zuweilen sogar derb (An dieser Stelle ein Gruß an Hector).

Wie gesagt: Kurzer Beitrag. Genau. Warum? Besser einfach anfangen zu lesen, sich überraschen und mitziehen lassen, den Atem anhalten, den Kopf schütteln, mitfiebern und schmunzeln. Eine Zeitlang mittendrin sein im Leben der „blanken Sophie“.

Allez! Courage!

Es grüßt

Petra Goerge, Museumspädagogin

 

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Liebe Leserinnen und Leser,

zuerst wünschen wir Euch allen ein frohes Neues Jahr. Zum Jahresanfang keine ernsthafte Literatur, sondern herrlich überdrehter Nonsens zum Entspannen!

Evanovich, Janet:

Jetzt ist Kuss! : ein Stephanie-Plum-Roman. – 1. Auflage. – München : Goldmann, [2017]. – 317 Seiten. – (Goldmann : Lesen erleben)

# Krimi

Kopfgeldjägerin Stephanie Plum infiltriert, unterstützt von dem unwiderstehlichen Sicherheitsexperten Ranger, eine Eiscremefabrik. Jemand hat dort einen Mitarbeiter eiskalt um die Ecke gebracht und dann in einem Kühllaster zwischen Massen von Eiscreme entsorgt. Stephanie Plums 23. Fall.

Da sie ständig pleite ist, jagt Stephanie Plum als Kopfgeldjägerin in der tristen Kleinstadt Trenton, New Jersey, ihren skurrilen Klienten nach – nicht sehr erfolgreich, da die liebenswerte Chaotin nicht mit Waffen umgehen kann, viel zu nett für ihren Job ist, und in jedem Band mindestens einmal ihr Auto in die Luft fliegt. Unterstützt wird sie von der üppigen Lula, der schrulligen Grandma Mazur und ihrer übrigen Familie, dem Hamster Rex in der Suppendose und manchmal von den beiden Männern in ihrem Leben, dem Cop Morelli und dem geheimnisvollen Ranger. Eine wichtige Rolle spielen auch Unmengen von Fast Food, und wenn auch erst alles schief läuft, gibt es doch immer ein happy end.

Die Stadtbibliothek hat die meisten Bände der weltweit erfolgreichen Reihe, auch in Englisch oder als Hörbuch.

Nicht ernst nehmen, Füße hoch legen und amüsieren!

Ihre Ursula Hensel

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Liebe Leserinnen und Leser,

„So, und jetzt kommst du“ von Arno Frank.

 

Eine schier unglaubliche Geschichte!

Sie handelt von Vater, Mutter und drei Kindern. Familienleben in Kaiserslautern im Jahr 1984. Soweit so normal. Damit hat sich das Normale. Denn: Der Vater ist ein Hochstapler und dreht krumme Geschäfte. Als es für ihn in Kaiserslautern zu heiß wird, packt er seine Frau und seine Kinder kurzerhand ins Auto und flüchtet. Bei Nacht und Nebel Richtung Südeuropa. Ab da sind sie eine Familie am Rande des Abgrunds. Der Alltag unstet und unberechenbar, zwischen Überfluss und bitterer Armut, vollmundigen und leeren Versprechungen. Immer auf der Flucht vor der Polizei oder der Angst vor der Entdeckung. Hohles Glück! Und mittendrin die drei Kinder, dem größenwahnsinnigen Vater und der kindlichen Mutter ausgeliefert und gleichzeitig ausschließlich sich selbst überlassen.

Der älteste Sohn Arno, zum Zeitpunkt der Geschehnisse dreizehn Jahre alt, erzählt die Geschichte dieser unglaublichen, etwa ein Jahr dauernden Odyssee. Lakonisch und frei von der Seele weg, humorvoll und niemals larmoyant. Das hat schon was von einem Road Trip à la Tschick und Maik Klingenberg, freilich unter ganz anderen Umständen.

Eine packende Geschichte die ans Herz geht, und wie! Und auch noch wahr ist. Es ist unglaublich. Wie mag es ausgehen? Werden die Kinder gerettet?

Pageturner! Lesen!

Empfiehlt sehr

Petra Goerge

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Liebe Leserinnen und Leser,

beim Stöbern im Neuerwerbungsregal fiel mein Blick auf ein Buch mit dem Titel „What’s App, Mama? – warum wir Teenies den ganzen Tag online sind und warum das okay ist“…ooh dachte ich, das würde mich auch mal interessieren!!! Obwohl mein Kind noch kein Teenie ist, steht uns diese Zeit und auch das Thema in naher Zukunft noch bevor. Wie mir geht es wahrscheinlich vielen Eltern von heranwachsenden Kindern.

Campe, Robert:

What’s App, Mama?: Warum wir Teenies den ganzen Tag online sind – und warum das okay ist! / Robert Campe. – 1 : Eden Books, 2017. – 224 S.

ISBN 978-3-95910-109-7 : 14,95 €

Geschrieben hat das Buch Robert Campe, ein ganz normaler 16-jähriger, wie er sich selbst nennt aus Hamburg. Er gewährt uns einen Blick in die normale Welt der Online-Medien. Im netten locker -flockigen Ton werden alle Social Media Themen angesprochen die bei Jugendlichen angesagt sind oder welche eben nicht. Angefangen von den Diensten wie Whats App, Instagram, über Snapchat bis hin zu You Tube und Ihren „Stars“ .

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, mein Verständnis für den unentbehrliche Einsatz von Smartphones im Leben eines Teenies, bekommt auf jeden Fall mehr Verständnis. Natürlich nicht immer 😉

Allen die wissen wollen was Ihre Kinder alles mit Ihrem Smartphone anstellen, kann ich das Buch nur empfehlen. Ich selbst war schon ein bisschen Stolz, das mir nicht alle Themen fremd waren.

Natürlich bei uns zu entleihen.

Eure

Michaela Hürtgen

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Lieber Leserinnen und Leser,

man nennt ihn Rotzbremse oder Gesichtspullover. Man murmelt in ihn hinein oder er ist überdurchschnittlich lang, wenn etwas nicht aktuell ist.

Gemeint ist der Bart.

Für Männer ist ein Bart ebenso wichtig wie für die Frauen ihre Haare. Sie frisieren und trimmen ihn, aber so richtig Ahnung scheinen sie dabei nicht zu haben.

Zum Glück kann dieses Buch dabei Abhilfe schaffen:

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LV-Verl.

http://www.buchweltshop.de/eine-kurze-aber-ungemein-pointierte-anleitung-wie-mann-sich-einen-bart-stehen-lasst.html

In unseren heutigen Zeiten, in denen nicht nur der Opa einen langen Bart hat, bietet dieses Buch eine enorme Erleichterung bei einer gepflegten Bartroutine.

Außerdem bietet es Anregungen für außergewöhnliche Bart-Frisuren.

Wie wäre es z.B. mit einem abgefahrenen Spacebart?

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Auch schön: Ein Walrossbart!

 

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Aber nicht nur im Hinblick auf schicke Bärte oder aufregende Koteletten bietet „Eine kurze, aber ungemein pointierte Anleitung wie Mann sich einen Bart stehen lässt“ tolle Anregungen und Tipps, sondern auch bezogen auf andere behaarte Körperregionen des Mannes.

 

Verpasst nicht dieses tolle Buch (wir haben es natürlich für euch im Verleih).

Geeignet für Männer und für neugierige Frauen.

Viele Grüße

Annika Freitag

Sämtliche Bilder ©LV-Verlag

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