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Archive for the ‘Hinter den Kulissen’ Category

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn Sie gelegentlich Romane bei uns ausleihen, haben Sie es sicher schon bemerkt: wir haben in den letzten Wochen in der Belletristik-Abteilung ganz viel umgestellt. Mindestens 5.000 Bücher haben wir dabei jeweils bis zu 5mal zur Bearbeitung in der Hand gehabt und teilweise auch mehrfach umgeräumt, bis sie an ihrem endgültigen Standort gelandet sind.  Jedes Buch musste auf seinen Inhalt geprüft und neu zugeordnet, mit neuen Etiketten beklebt und seine Daten im Online-Katalog geändert werden. Wir haben versucht, alles mit vereinten Kräften möglichst schnell über die Bühne zu bringen, aber ein paar Wochen dauert so eine logistische Großaktion trotzdem, da wir das weitgehend im laufenden Betrieb erledigt haben und Sie die ganze Zeit auf möglichst viele Bücher zugreifen können sollten. Inzwischen ist es soweit. Vielen Dank für Ihre Geduld!

Und was haben Sie jetzt davon? Hoffentlich mehr Spaß und Erfolg beim intuitiven Stöbern nach dem passenden Lesestoff!

Wenn Sie immer schon vorab genau wissen, welches Buch von welcher Autorin oder welchen Autor Sie lesen möchten, haben Sie nichts gewonnen – aber auch nichts verloren. Die Bücher stehen jetzt zwar nicht mehr in einem, sondern in 13 Alphabeten. Aber die sind mit unserem Onlinekatalog leicht zu ermitteln oder oft auch einfach zu „erraten“, wenn es sich zu Beispiel um typische Krimi-, Fantasy- oder ganz klassische Autorinnen und Autoren handelt. Wenn irgend möglich, haben wir alle Titel einer Autorin oder eines Autors zusammen aufgestellt.

Die meisten Menschen suchen allerdings eher nach Lesestoff eines bestimmten Genres oder Leseinteresses und lassen sich gerne inspirieren – spätestens wenn sie die Titel ihrer Lieblingsautorin oder ihres Lieblingsautors alle schon kennen. Deshalb präsentieren Öffentliche Bibliotheken ihre Medien meist in thematischen Gruppen und nennen diese im Romanbereich „Interessenkreise“. In Euskirchen kennen Sie ähnliches bereits von der Aufstellung der DVDs oder Bilderbücher.

Wir haben uns für die Stadtbibliothek Euskirchen für die Einrichtung von 13 Interessenkreisen entschieden. Alle Romane wurden einem von ihnen zugeordnet. Das haben wir eher intuitiv als wissenschaftlich genau gemacht, u.a. weil wir ja möglichst alle Bücher einer Autorin/eines Autors in einer Gruppe versammeln wollten. Manchmal ist das allerdings absolut nicht möglich. So hat der bekannte Krimiautor Henning Mankell beispielsweise noch einige Romane geschrieben, die in seiner Wahlheimat Afrika spielen und überhaupt nicht kriminalistisch sind. Diese stehen bei uns bei Länder & Reisen.

Wenn Sie in Zukunft Ihrem Roman-Interesse folgen möchten, orientieren Sie sich ganz einfach den Schildern an der Stirnseite der Regale. Innerhalb der jeweiligen Gruppe stehen die Bücher dann wie bisher alphabetisch nach den Nachnamen der Autorinnen/Autoren sortiert.

Sie finden bei uns jetzt folgende Interessenkreise:

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Sie suchen Titel eines bestimmten Autors: geben Sie den Namen einfach hier in der Suche im Online-Katalog ein. In der Trefferanzeige erscheint dann rechts oben der Interessenkreis.

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Ich finde meine Lieblingsautoren fast alle in der Gruppe „Moderne Klassiker“. Aber auch möglichst realistisch scheinende Lebenserfahrungen oder gesellschaftliche Themen finde ich persönlich besonders interessant. Ich weiß aber auch schon, welche meiner Kolleginnen wahrscheinlich fast nur zu Fantastisches und welche zu den Krimis gehen. Und Sie? Wir sind gespannt auf Ihre Rückmeldungen!

Viele Grüße
Ihre Julia Rittel

 

 

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Liebe Leserinnen und Leser,

in meinem Osterurlaub habe ich mir einen langjährigen Wunsch erfüllt: Ich war beim Musical Tanz der Vampire! Und es war großartig! Die Grundstory und die Musik sind wirklich toll inszeniert.

Für mich persönlich gab es aber auch noch ein anderes Highlight: Zwar steht die mysteriöse Liebesgeschichte zwischen Mensch und Vampir klar im Vordergrund, doch auch im Urlaub kommt eine angehende FaMI eben nicht aus ihrer Haut – genauso wenig wie der Vampirjäger Professor Abronsius: Obwohl sein Gehilfe Alfred und er sich ins Schloss des Vampirgrafen von Krolock gewagt haben, um die Wirtstochter Sarah zu retten (auf die nämlich sowohl der Graf als auch Alfred ein Auge geworfen haben), hat der Professor nur Augen für die gigantische Bibliothek.

Blogbeitrag Tanz der Vampire 10.04.2018 (Pixabay Creative Commons)Er ist ganz aus dem Häuschen angesichts der Tausenden von Büchern, die der Graf über die Jahrhunderte angesammelt hat, und beginnt sofort darin zu stöbern, wobei er entzückt jeden bedeutsamen Fund der Literaturgeschichte kommentiert.
Und er findet eine ganze Menge – egal ob Aristoteles und Diogenes („Schon beim Riechen spür’n wir die Weisheit der Griechen!“) oder Descartes, Kant und Shakespeare („Schon beim Tasten wird man zum Enthusiasten!“) und sogar Mary Shelly (oh Ironie!) – die gräfliche Bibliothek verfügt über einen umfassenden Bestand.

Kein Wunder, dass da die Einwände des armen Alfred, der darauf drängt seine Sarah zu retten, völlig untergehen, weil der Professor in seiner Begeisterung vergisst, warum sie ursprünglich hergekommen sind… ich muss allerdings zugeben, ich kann ihn verstehen, denn die Bibliothek des Grafen ist wirklich schick! Da würde ich mich auch gerne einmal umsehen.

Blogbeitrag Tanz der Vampire 10.04.2018 (Pixabay Creative Commons) Bücher

Aber wisst ihr was? Das alles könnt ihr auch haben – und dafür müsst ihr nicht mal bis nach Transsylvanien reisen und euch heimlich beim Grafen einschleichen, sondern direkt hier vor Ort, in eurer Stadtbibliothek Euskirchen!
Wir halten sowohl Klassiker und Weltliteratur als auch die neuesten Bestseller und über 6000 Romane für euch bereit, genauso wie Sachliteratur in über 20 Themengruppen (von A wie Aachen bis Z wie Zeppelin, von Biographien, Geographie und Religionswissenschaften bis hin zu Medizin, Hobby und Tierkunde) und diverse Zeitschriften.

Oh, und in einem Punkt sind wir Graf von Krolock übrigens auch weit voraus: Denn im Gegensatz zum Schloss haben wir eine eigene Kinder- und Jugendbibliothek im 2.OG! Wir bieten für jedes Lesealter die richtigen Medien an, von bunten Bilderbüchern für die Allerkleinsten, speziellen Erstleser-Büchern bis hin zu Romanen für Teenager.

Und neben unserem Gesamtbestand an Printmedien haben wir auch eine große Auswahl an Hörbüchern, Musik-CDs und DVDs – wo übrigens auch Musical-Fans auf ihre Kosten kommen –, und sogar Games!
Mal ganz abgesehen davon, dass ich bezweifle, dass es im Schloss freies Wlan oder einen Service für eBooks wie die Onleihe gibt…

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Hach, mich würde wirklich interessieren, was der Professor zu unserer Bibliothek sagen würde, wenn er könnte! Bestimmt käme er aus dem Staunen gar nicht mehr raus und würde in seiner Begeisterung, ohne es zu merken einige Stunden hier verbringen, um sich alles ganz genau anzusehen – was übrigens auch ganz unverbindlich und ohne Benutzerausweis möglich ist.

Also wenn ihr noch nie oder länger nicht bei uns wart oder euch einfach „nur mal so“ umschauen möchtet: Kommt gerne vorbei! Bestimmt findet ihr hier etwas, das euch gefällt.
Denn wie stellt der Professor fest, während er fast schon verliebt auf die deckenhohen Regale schaut? „Ein Leben ohne Bücher wär‘ Tortur!“
Das unterschreiben wir so 🙂

Kommt gerne vorbei, um euch ebenfalls überzeugen zu lassen. Wir freuen uns auf euch! (Und anders als der werte Herr Graf beißen wir auch nicht, ihr dürft uns jederzeit ansprechen, wenn ihr Fragen habt 🙂 )

Es grüßt euch eure Bibliotheks- & Musical-Enthusiastin

Lisa Häßy

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Liebe Leserinnen und Leser,

wusstet Ihr, dass wir im Jahr 2017 1.577 Stunden regulär für Euch geöffnet hatten?

Dass uns 152 Klassen und Gruppen besucht haben?

Dass an 33 Tagen öffentliche Veranstaltungen von uns stattgefunden haben  (beides übrigens oft zusätzlich zu den normalen Öffnungszeiten)?

 

Welche Ideen stehen hinter unserer Arbeit des vergangenen Jahres und welche Schwerpunkte haben wir gesetzt?

Antwort auf diese Fragen geben wir in unserem Jahresbericht, den wir einmal im Jahr dem Ausschuss für Kultur, Freizeit und Sport des Rates der Stadt Euskirchen vorlegen. Die Stadt Euskirchen finanziert uns schließlich hauptsächlich und unser Angebot sollte natürlich zu den Zielen und dem sonstigen Programm der Stadt passen. Gestern war es soweit und wir haben glücklicherweise ganz viel Lob für unsere Arbeit bekommen.

Jetzt steht der Jahresbericht zum Nachlesen für alle auf unserer Homepage zur Verfügung.

Wir freuen uns über Anregungen und Rückmeldungen!

Viele Grüße

Eure Julia Rittel

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Liebe Leserinnen und Leser,

im Dezember ist der Kulturhof 5 Jahre alt geworden und wir haben in der Bibliothek eine ganze Menge umgeräumt. Sicher habt ihr es längst bemerkt. Hier erklären wir endlich etwas ausführlicher, was wir uns dabei gedacht haben.

Fünf Jahre nach dem Einzug in ihr neues attraktives Haus passte die Stadtbibliothek im Herbst 2017 ihre Einrichtung an veränderte Bedürfnisse der Kunden aufgrund gesellschaftlicher Entwicklungen und als Reaktion auf Erfahrungswerte aus den letzten Jahren an. Über die veränderte Rolle von Bibliotheken denken wir natürlich nicht alleine nach. Ein interessanter aktueller Beitrag zum Thema findet sich auch hier beim Deutschlandfunk.

Moderne Öffentliche Bibliotheken im Stadtzentrum  sind längst nicht mehr nur Ausleihstellen, sondern übernehmen zunehmend die Funktion von Aufenthalts- und Kommunikationsorten für sehr heterogene Benutzergruppen. Dazu ist es immer dringender erforderlich, Räume mit hoher Aufenthaltsqualität für unterschiedliche Bedürfnisse anzubieten und auszubauen, z .B. zum stillen Lesen und Lernen oder zur Nutzung von stationären PCs, aber auch zum kommunikativen Lernen in Gruppen,  zum Spielen in der Freizeit oder zum Vorlesen und Stöbern mit kleinen Kindern. Die Bibliothek stellt einen geschützten „Dritten Ort“ ohne Konsumzwänge dar, der – besonders im von außen einsichtigen Eingangsbereich – möglichst einladend und niedrigschwellig gestaltet sein sollte.

Dabei müssen sich teilweise widersprechende Anforderungen bedacht werden wie die Wahrung der Privatsphäre bei der Nutzung von Computern oder beim Lesen, die leichte Orientierung im Raum, die einfache Auffindbarkeit von Medien und Informationen oder die Möglichkeit des Austauschs mit anderen Menschen. Aus diesem Grund realisierte die Stadtbibliothek eine noch klarere Aufteilung der Räume und Bestände in verschiedene Zonen als bisher.

Die Kinder-, Jugend- Familien- und Spielebibliothek im zweiten Obergeschoss soll klar dem Freizeitbereich und der Kommunikation zugeordnet werden können. Die drei Altersgruppen Kleinkinder mit Eltern, Kinder und Jugendliche haben deutlich unterscheidbare Bedürfnisse, was sich räumlich ab sofort noch eindeutiger widerspiegeln soll.

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Die erste Etage bleibt wie bisher dem Sachbuch- und Romanbereich für Erwachsene vorbehalten. Hier wird außerdem der „Welcome“-Bereich für Neubürger aus aller Welt und das „Lerncenter“ mit Schülerhilfen für Schüler weiterführender Schulen ausgebaut. Diese Etage soll eine erkennbare ruhige Arbeits- und Leseatmosphäre ausstrahlen. Neben einem reinen Buchbestand werden 13 Einzelarbeits- und Leseplätze angeboten, die teilweise mit stationären PCs versehen sind.  Im gesamten Gebäude gibt es zudem frei nutzbares W-LAN für mitgebrachte eigene Geräte. Frei arrangierbare Gruppenarbeitsplätze werden über die Nachmittags-Öffnung des angrenzenden Seminarraums und dessen Ausstattung mit Tischen, Stühle, Stellwänden, Flipchart und Pinnwand verfügbar gemacht.

Im Erdgeschoss findet wie bisher die Verbuchung statt, außerdem werden Neuanschaffungen sowie Regionalliteratur präsentiert. Inzwischen werden hier zudem alle digitalen Medien für Erwachsene zur Ausleihe und zum Stöbern angeboten, also Musik-CDs (mit Abspielmöglichkeit), Spielfilme auf DVD und blu ray, Hörbücher und Computerspiele. Die Zeitschriften- und Zeitungs-„Lounge“ wurde ausgedehnt und stellt räumlich und atmosphärisch den direkten Übergang ins Café her. Der Charakter des Erdgeschosses wird geprägt von modernen Medien und temporärem Aufenthalt. Hier kann unverbindlich Bibliotheksluft geschnuppert oder auch einfach angenehm und in zentraler Lage Wartezeiten überbrückt werden. Besucher der Stadt finden gleichzeitig Erstinformationen in Prospekten und regionalen Reiseführern.

Die Möblierung der Stadtbibliothek wurde vor fünf Jahren vom Land Nordrhein-Westfalen und der Stadt Euskirchen finanziert und ist nach wie vor attraktiv und zweckgemäß. Fast alle der genannten Veränderungen konnten durch Umräumen im Bestand, das Umstellen von Regalen und Neudruck von Schildern adäquat realisiert werden. Der Ausbau des „Welcome“-Bereichs wurde 2017 zudem vom Land Nordrhein-Westfallen und dem Förderverein der Stadtbibliothek unterstützt.

Wir wünschen uns als „Highlight“ im Schaufenster der deutlich veränderten Medienetage im Erdgeschoss noch einen drehbaren Sessel mit hoher Lehne. Ein solches Möbel gewährt gleichzeitig Flexibilität und Privatsphäre mitten im Raum und symbolisiert damit in idealer Weise unser Konzept der Profilierung der Bibliothek als „Drittem Ort“ zwischen Zuhause und Arbeitsplatz. Mal sehen, ob wir noch großzügige Spender dafür finden.

Arne Jacobsen Egg Chair

Viele Spaß im modernisierten Haus wünscht euch

Julia Rittel

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Liebe Leserinnen und Leser,

gestern waren wir mit dem ganzen Team zu Gast in der Zentralbibliothek der Stadtbüchereien Düsseldorf. Denn die Düsseldorfer leisten zur Zeit wahre Pionierarbeit in Sachen digitale Bibliotheksangebote und lassen freundlicherweise andere Bibliotheken gerne daran teilhaben. Das wollten wir 12 Frauen uns genauer anschauen und natürlich auch ins Gespräch kommen, welche Angebote sich bewähren und was wir in Zukunft vielleicht auch in Euskirchen übernehmen könnten.

Das LibraryLab wurde im Oktober 2017 im Bereich der Erwachsenenbibliothek eröffnet. Hier stehen verschiedene Virtual Reality-Brillen, Gaming-PCs und -Konsolen und ein 3D-Drucker zum ausprobieren bereit. Den kann man nutzen, wenn man in einem zweistündigen Kurs eine 3D-Druck-Lizenz erworben hat. Danach kann man eigenständig jederzeit und kostenlos seine eigenen Kunstwerke in 3D ausdrucken. Mit den VR-Brillen kann man sich virtuell und in 3D komplett in andere Welten hineinversetzen. Das können Spielewelten, aber auch realistische Naturerlebnisse, Landschaften oder fremde Länder sein. Manchen von uns wurde schwindelig beim Blick vom Wolkenkratzer, so echt wirkte das.

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Hier heißt es ausprobieren! Der Leiter der Zentralbibliothek Düsseldorf, Herr Schwering (rechts) erklärt die VR-Brillen

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Herr Kissel erklärte uns ausführlich den 3D-Drucker. Für viele von uns war es das erste Mal, dass wir einen 3D-Drucker in Aktion gesehen haben…

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… und das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Fast noch wichtiger als die technische Ausstattung ist das Rahmenprogramm des LibraryLab mit ganz vielen unterschiedlichen Veranstaltungen rund um digitale Bibliotheksangebote, Gaming, Makerspaces und Virtual Reality. Hier sollen Menschen, die sich für diese Themen interessieren, miteinander ins Gespräch kommen können.

Nachdem das Team Euskirchen alles getestet hatte, ging es in den Erfahrungsaustausch mit den Düsseldorfer Kollegen. Als Schwerpunktthema beschäftigten wir uns mit Gaming-Konzepten für Bibliotheken. Das tun wir Euskirchener ja mit unseren regelmäßigen Veranstaltungen wie dem TOMMI Kindersoftwarepreis oder Gamingtagen für Jugendliche schon seit einigen Jahren. Spielen ist eine uralte Kulturtechnik und Gaming ist mittlerweile in vielen gesellschaftlichen Schichten und Generationen fest verankert. Öffentliche Bibliotheken sehen ihre Aufgabe immer schon darin, allen Menschen Zugang zu Informationen, Medien und Kulturtechniken zu verschaffen. Insofern ist das Thema für uns weiter hochaktuell. Darin waren sich alle einig. Eher uneinig waren wir uns über die Notwendigkeit von Konsolenspielen mit der Altersfreigabe ab 18 in der Bibliothek. Leider kamen wir zu keinem eindeutigen Ergebnis.- Bis jetzt jedenfalls 😉

Zum Abschluss haben wir uns natürlich auch noch den „klassischen“ Teil der Bibliothek angesehen (wo wir schon mal so weit gereist waren). Bibliotheksleiter Stephan Schwering führte uns persönlich durch die Räume.

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Wir danken dem Team vom LibraryLab für die Einladung. Es war sehr spannend all die neuen Dinge auszuprobieren und wir sind hochmotiviert in unsere Heimatbibliothek zurückgekehrt. Wir laden natürlich auch alle Interessierten jederzeit zu uns zum fachlichen Austausch ein. Eine tolle Idee aus Düsseldorf, das so aktiv zu tun!

Viele Grüße

das Team der Stadtbibliothek Euskirchen

 

 

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Liebe Leserinnen und Leser,

Vier Monate Semester-Praktikum sind vorbei und ich muss sagen die Wochen vergingen wie im Flug.

Es war eine wertvolle und besondere Zeit für mich, da ich bis auf das vierwöchige Praktikum vor Studienbeginn (der Bibliothekswissenschaften), keine Erfahrung mit der Bibliotheksarbeit hatte. Ich war immer nur selber Besucher und der Blick hinter die Kulissen ist, im Rahmen des Studiums, nur im sehr theoretischen Sinne möglich.

Außerdem komme ich aus Düsseldorf und war bisher nur mit der Zentralbibliothek und ihren Zweigstellen in den einzelnen Stadtteilen vertraut. Weiter als bis Köln bin ich nie gekommen. 😉

Kim

Euskirchen und die Bibliothek waren Neuland für mich, genauso die Erfahrung einer Vollzeitwoche mit einer geregelten Arbeitszeit.

Ist bei Studenten ja nicht so üblich. 😉

Ein Haufen neuer Erfahrungen, die ich als sehr positiv bewerte.

Man ist Dienstleister und hat somit Kontakt zu Kunden, berät und hilft.

Man ist Veranstaltungsplaner.

Man ist Pädagoge und kann mit Schulklassen und Kindergärten arbeiten.

Man arbeitet im Büro, verwaltet, erweitert und pflegt den Bestand.

Man ist Raumgestalter und hat Einfluss auf die Präsentation des Bestandes.

Die Arbeit in einer Bibliothek ist unheimlich vielfältig.

Deshalb sind mir auch besonders die Umräumaktionen in der Kinder- und Jugendbibliothek und die Neugestaltung des Eingangsbereichs und der PC-Arbeitsplätze im ersten Stock in Erinnerung geblieben. Toll daran fand ich, dass das gesamte Team zusammen gearbeitet hat und man die Chance hatte, Einfluss auf die Gestaltung der Bibliotheksräume zu nehmen. Eine Aktion, die sehr viel Spaß gemacht hat. Sie zeigt, dass Bibliotheken ständig im Wandel sind.

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Das Umräumen der Bibliothek mochte am liebsten.

Ich hatte bei all dem keine Langeweile und selbst ein zehnstunden Tag ging mehr als schnell um. Dazu haben aber sicherlich auch die netten Kollegen beigetragen.

Das Praktikum hat mir gezeigt, dass ich mich für den richtigen Beruf entschieden habe.

Ich danke dem gesamten Team, dass sie mich so nett betreut haben und aus den vier Monaten eine so kurzweilige Zeit gemacht haben.

Auf ein baldiges Wiedersehen

Kim

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Liebe Leserinnen und Leser,

vielleicht haben ein paar von Euch mich schon hier in der Bibliothek gesehen – ich bin die Neue! 🙂

Mein Name ist Lisa Häßy, ich bin derzeit 20 Jahre alt und seit dem 1.08.2017 ergänze ich das Bibliotheksteam als neue Auszubildende zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste (FaMI).

Genau genommen bin ich eigentlich gar nicht vollkommen neu, sondern kehre vielmehr wieder zurück: Denn vor viereinhalb Jahren, kurz nach dem Umzug der Bibliothek in den Kulturhof, war ich bereits als Schülerpraktikantin hier und konnte zwei Wochen lang einen interessanten Einblick in den Bibliotheksalltag gewinnen.

Damals war mir zwar noch nicht klar, dass ich diesen Beruf tatsächlich einmal ergreifen würde, schwebte mir doch bis dato immer eher etwas in Richtung Journalismus vor – aber nachdem ich nach dem Abitur 2015 u.a. im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes zwei Jahre lang im Lernzentrum und der Schülerbücherei der Marienschule gearbeitet habe, ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen: Ja, das möchte ich machen!

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Rückblickend lag die Berufswahl eigentlich auf der Hand: Die Liebe zu Büchern wurde mir von klein auf beigebracht und spätestens als ich endlich selber lesen konnte, war es um mich geschehen: Die Faszination Buch hatte mich gepackt! Glücklicherweise hält sie bis heute an, sodass ich immer noch so gut wie alles lese, was mir in die Finger kommt. Auf ein bestimmtes Genre lege ich mich dabei nicht weiter fest, bis auf meine Abneigung gegenüber Horror und allem, was mich nachts nicht ruhig schlafen lässt.
Wenn ich gerade nicht meine Nase zwischen Buchseiten stecke, schreibe ich seit einigen Jahren eben auch selbst und bin mit einem meiner Werke sogar hier in der Stadtbibliothek vertreten – vielleicht findet Ihr es ja. 🙂

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©crizzuto Lisa Häßy (20)

Der Eindruck meiner ersten Tage hier bestätigt mich auf jeden Fall darin, dass ich sowohl mit meiner Ausbildung an sich als auch der Einrichtung eine gute Wahl getroffen habe. Trotz der Kürze der Zeit habe ich nun schon einige Aspekte der Bibliotheksarbeit gesehen; manches davon war noch vertraut aus dem Praktikum, manches neu. Ich finde auf jeden Fall toll, wie ich von Anfang an mit eingebunden werde – das macht Lust auf mehr.

Ich bin gespannt, wie es weitergeht, und freue mich auf die nächste Zeit mit Euch! 🙂

Bis bald,

Eure Lisa Häßy

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