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Archive for the ‘Allgemein’ Category

Liebe Leserinnen und Leser,

unser Spieletag ging in die 2. Runde!
Am Donnerstag, den 5.4., luden wir zu einem geselligen Spielenachmittag ein. Eingeladen waren alle Kinder und Jugendlichen im Alter von 10 bis 17 Jahren. Unsere Spieletage, die wir als Ferienaktion anbieten,  stehen immer unter einem besonderen Thema.
Der erste Spieletag behandelte das Thema „Bewegung“ und so entschieden wir uns beim 2. Mal für das Thema „Gesellschaftsspiele“. Selbstverständlich standen neben diversen Gesellschaftsspielen auch verschiedene Konsolenspiele zur Auswahl.

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© Stadtbibliothek Euskirchen

Um 13 Uhr starteten wir gemeinsam in der Kinderbibliothek. 26 Teilnehmer hatten sich angemeldet und lauschten gebannt meinen Worten, als ich ihnen verkündetet, wie unser gemeinsamer Nachmittag ablaufen sollte.
Unser 3-Mann-Team, bestehend aus Frau Meier, Herrn Adolph (Ehrenamtlicher) und mir, teilte die Meute in 4-Gruppen ein. Wir hatten am Vortag 8 „Stationen“ auf unsere 2 Etagen aufgebaut, 5 Gesellschafts- und 3 Konsolenspiele.

Die Gruppen wurden zu Beginn auf die einzelnen Stationen aufgeteilt. Im Verlauf des Nachmittags würde jede Gruppe jedes Spiel einmal angespielt bzw. durchgespielt haben. Angedacht waren 30 Minuten pro Spielrunde, wobei später jede Spielergruppe ihr eigenes Zeitlimit hatte, da die Kinder und Jugendlichen erst einmal Zugang zu den Spielregeln und -abläufen finden mussten.
Bei den Konsolenspielen hingegen brauchte unser ehrenamtlicher Helfer fast nichts mehr zu erklären.

Zum Spielen bereit standen: Rumikub, UNO, Echt jetzt?! , Kniffel, Tabu Junior, Der Millionencoup, Quiz quer durch Europa und Kingdomino als Gesellschaftsspiele und in den Konsolen waren Mariokart 8 deluxe, Wii U Party , Micromachines World Series und UNO eingelegt.

Die Teilnehmer errieten, erklärten, würfelten, knobelten ausgelassen, wobei sie stets aufeinander eingingen und fair blieben. Größtenteils. 🙂

© Stadtbibliothek Euskirchen

Im Seminarraum, wo unsere diversen Gesellschaftspiele standen, war am Rande ein kleines „Buffet“ aufgebaut. Wir hatten eine gemeinsame Verschnaufpause und dann ging es auch wieder weiter.
Gegen Viertel nach 6 versammelten wir uns alle im Seminarraum. Frau Rittel wandte sich an die Teilnehmer und Teilnehmerinnen und erfragte ihre Eindrücke.

Die Kinder und Jugendlichen gaben ein fundiertes Feedback, das wir uns für das nächste Mal zu Herzen nehmen werden. Alle Teilnehmer hatten ihren Spaß und würden gerne wieder an einem Spieletag teilnehmen.
Als kleines Highlight erhielt der schnellste Fahrer im Spiel Mariokart einen kleinen Preis: einen Gutschein für eine Jahresausleihe.

Die Kinder reflektierten ihr Spielverhalten, verglichen die verschiedenen Spiele miteinander, betrachteten Zusammenhänge und freuten sich über das Gefühl des Zusammenseins.
Uns lag es sehr am Herzen, den Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, selbst herauszufinden, wie sie mit den verschieden Spielen, ihrem Spielverhalten und miteinander umgehen sollten und haben uns sehr gefreut, dass sie es geschafften haben das herauszufinden.
Natürlich brachten wir uns mit ein und lieferten Anhaltspunkte und Handlungsideen.

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Am Ende der Veranstaltung bedankten wir uns für das zahlreiche Erscheinen und entließen die Kinder noch nach oben in die Kinder- und Jugendbibliothek.
Für uns ging es dann noch ans Aufräumen. Nach diesem Nachmittag waren wir geschafft, aber sehr froh darüber, dass es den Kinder und Jugendlichen den gewünschten Spaß und Mehrwert gebracht hatte. Und auch wir sind auf unsere Kosten gekommen. 🙂

Diejenigen unter Euch, die leider nicht daran teilnehmen konnten, sollten nicht allzu traurig sein. Wir werden weiterhin solche Spielenachmittage anbieten und denken uns stetig etwas Neues aus. Behaltet schon mal die Herbstferien im Auge.

Ist Euer Interesse geweckt, aber ihr habt noch Fragen? Dann sprecht uns einfach darauf an.

Liebe Grüße bestellt Euch

Carmela Rizzuto

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Liebe Leserinnen und Leser,

in meinem Osterurlaub habe ich mir einen langjährigen Wunsch erfüllt: Ich war beim Musical Tanz der Vampire! Und es war großartig! Die Grundstory und die Musik sind wirklich toll inszeniert.

Für mich persönlich gab es aber auch noch ein anderes Highlight: Zwar steht die mysteriöse Liebesgeschichte zwischen Mensch und Vampir klar im Vordergrund, doch auch im Urlaub kommt eine angehende FaMI eben nicht aus ihrer Haut – genauso wenig wie der Vampirjäger Professor Abronsius: Obwohl sein Gehilfe Alfred und er sich ins Schloss des Vampirgrafen von Krolock gewagt haben, um die Wirtstochter Sarah zu retten (auf die nämlich sowohl der Graf als auch Alfred ein Auge geworfen haben), hat der Professor nur Augen für die gigantische Bibliothek.

Blogbeitrag Tanz der Vampire 10.04.2018 (Pixabay Creative Commons)Er ist ganz aus dem Häuschen angesichts der Tausenden von Büchern, die der Graf über die Jahrhunderte angesammelt hat, und beginnt sofort darin zu stöbern, wobei er entzückt jeden bedeutsamen Fund der Literaturgeschichte kommentiert.
Und er findet eine ganze Menge – egal ob Aristoteles und Diogenes („Schon beim Riechen spür’n wir die Weisheit der Griechen!“) oder Descartes, Kant und Shakespeare („Schon beim Tasten wird man zum Enthusiasten!“) und sogar Mary Shelly (oh Ironie!) – die gräfliche Bibliothek verfügt über einen umfassenden Bestand.

Kein Wunder, dass da die Einwände des armen Alfred, der darauf drängt seine Sarah zu retten, völlig untergehen, weil der Professor in seiner Begeisterung vergisst, warum sie ursprünglich hergekommen sind… ich muss allerdings zugeben, ich kann ihn verstehen, denn die Bibliothek des Grafen ist wirklich schick! Da würde ich mich auch gerne einmal umsehen.

Blogbeitrag Tanz der Vampire 10.04.2018 (Pixabay Creative Commons) Bücher

Aber wisst ihr was? Das alles könnt ihr auch haben – und dafür müsst ihr nicht mal bis nach Transsylvanien reisen und euch heimlich beim Grafen einschleichen, sondern direkt hier vor Ort, in eurer Stadtbibliothek Euskirchen!
Wir halten sowohl Klassiker und Weltliteratur als auch die neuesten Bestseller und über 6000 Romane für euch bereit, genauso wie Sachliteratur in über 20 Themengruppen (von A wie Aachen bis Z wie Zeppelin, von Biographien, Geographie und Religionswissenschaften bis hin zu Medizin, Hobby und Tierkunde) und diverse Zeitschriften.

Oh, und in einem Punkt sind wir Graf von Krolock übrigens auch weit voraus: Denn im Gegensatz zum Schloss haben wir eine eigene Kinder- und Jugendbibliothek im 2.OG! Wir bieten für jedes Lesealter die richtigen Medien an, von bunten Bilderbüchern für die Allerkleinsten, speziellen Erstleser-Büchern bis hin zu Romanen für Teenager.

Und neben unserem Gesamtbestand an Printmedien haben wir auch eine große Auswahl an Hörbüchern, Musik-CDs und DVDs – wo übrigens auch Musical-Fans auf ihre Kosten kommen –, und sogar Games!
Mal ganz abgesehen davon, dass ich bezweifle, dass es im Schloss freies Wlan oder einen Service für eBooks wie die Onleihe gibt…

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Hach, mich würde wirklich interessieren, was der Professor zu unserer Bibliothek sagen würde, wenn er könnte! Bestimmt käme er aus dem Staunen gar nicht mehr raus und würde in seiner Begeisterung, ohne es zu merken einige Stunden hier verbringen, um sich alles ganz genau anzusehen – was übrigens auch ganz unverbindlich und ohne Benutzerausweis möglich ist.

Also wenn ihr noch nie oder länger nicht bei uns wart oder euch einfach „nur mal so“ umschauen möchtet: Kommt gerne vorbei! Bestimmt findet ihr hier etwas, das euch gefällt.
Denn wie stellt der Professor fest, während er fast schon verliebt auf die deckenhohen Regale schaut? „Ein Leben ohne Bücher wär‘ Tortur!“
Das unterschreiben wir so 🙂

Kommt gerne vorbei, um euch ebenfalls überzeugen zu lassen. Wir freuen uns auf euch! (Und anders als der werte Herr Graf beißen wir auch nicht, ihr dürft uns jederzeit ansprechen, wenn ihr Fragen habt 🙂 )

Es grüßt euch eure Bibliotheks- & Musical-Enthusiastin

Lisa Häßy

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Liebe Leserinnen und Leser,

dieses Mal haben wir einen etwas ungewöhnlichen Beitrag in unserer Rubrik „Buch des Monats“.
Unsere Schülerpraktikantin der letzten Wochen hat ihre ganz persönliche Empfehlung zu einer Jugendbuchreihe aus unserem Bestand verfasst.

Wir sind gespannt, wie ihr das findet.

Viele Grüße

Eure Julia Rittel

 


 

Liebe Leserinnen,

ja, ihr habt es richtig verstanden, denn das Buch, das ich vorstelle, ist eher für Mädchen interessant.
Also können die Jungs ruhig weiterblättern. Habt aber keine Angst, in dieser Bibliothek gibt es eine Menge Bücher, die auch für Jungs geeignet sind.

Das Buch, das ich vorstelle, ist von Kathryn Littlewood. Dieses Buch trägt den Namen „Die Glücksbäckerei“.
Hier in der Stadtbibliothek haben sie 5 Bände aus dieser Fantasy-Reihe.

In dem Buch geht es  um ein Mädchen namens  „Rose“, deren Familie ein Geheimnis hat. Ihre Familie und sie selbst entspringen aus einer Dynastie von Zuckerbäckern, die viel Gutes mit ihren Rezepten bewirken. Alle zauberhaften Rezepte der Familie sind in einem alten Familienbackbuch vermerkt.

 

© S. Fischer Verlag

 

Das Backbuch wird von Roses Eltern gehütet wie der kostbarste Schatz der Welt. Und das ist nicht ohne Grund so. Doch dann müssen beide Eltern verreisen. Da es Rose und ihren Brüdern nicht gestattet ist, auch nur einen Blick in das Buch zu werfen, müssen alle Kinder versprechen, sich von dem verbotenen Buch fernzuhalten.

Doch die Verlockung ist sehr groß, besonders für Rose, weil sie sich schon als Kleinkind  nichts sehnlicher wünschte, als Zuckerbäckerin zu werden. Als das Versprechen gebrochen wird, geht es in dem kleinen Dorf drunter und drüber…

Dieses Buch ist einfach zum Dahinschmelzen wie Schokolade auf einem warmen Muffin. Ich hoffe, mein erster Artikel gefällt euch.

Es grüßt
die Schülerpraktikantin

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Liebe Leserinnen und Leser,

der Beitrag von Deutschlandfunk Kultur in der Reihe Tonart vom 20.02.2018 weckte meine Aufmerksamkeit:

 

http://www.deutschlandfunkkultur.de/historische-musikaufnahmen-im-internet-spiel-s-noch-einmal.2177.de.html?dram:article_id=411204

Als letzter Satz im Beitrag der Musikwissenschaftlerin Sabine Meine mit Mathias Mauersberger steht lapidar der Hinweis „Außerdem stellt die Universität Bamberg ihre Anthologie Deutsche Lieder online zur Verfügung“.

Dem Link folgend habe ich nicht viel erwartet um dann eines Besseren belehrt zu werden. „Ziel dieses Blogs ist es nicht nur, auf Songtexte als möglichen Forschungsgegenstand aufmerksam zu machen und exemplarisch Zugangsweisen zu erproben, sondern auch das umfangreiche Wissen von Fans zugänglich zu machen, das bislang häufig gar nicht oder nur in Fanforenbeiträgen publiziert wird und damit für die Forschungscommunity ebenso wie für eine breite Öffentlichkeit kaum auffindbar ist.“

„Nicht nur (angehende) Literaturwissenschaftler, sondern auch Fans, Sammler und alle anderen Interessierten sind eingeladen, Beiträge einzusenden. Dabei muss es sich nicht um Interpretationen im engeren Sinne handeln, willkommen sind beispielsweise ebenso Beiträge zur Rezeptions- oder Entstehungsgeschichte eines Songs. Denn gerade die Verschiedenheit der Beiträge kann den Reiz einer solchen Anthologie ausmachen.“ So dem Impressum entnommen.

Wer sich also nun berufen fühlt, kann gerne seine Interpretationen und Besprechungen an martin.rehfeldt(at)uni-bamberg.de einsenden. Diese interaktive Form präsentiert ein sehr breites Spektrum der Lieder vom Mittelalter bis zur Gegenwart, oder anders gesagt, von Walther von der Vogelweide bis zu den Toten Hosen.

Toll finde ich, dass die Lyriks direkt unter dem Video stehen. So kann, wer möchte, den Text direkt mitlesen oder mitsingen.

Wer sich überraschen lassen möchte, wählt im Blog einfach Begriffe aus einer „Wortwolke“ aus, z.B. „Dialektlied“ oder „Schnulze“. Als weitere Inspirationsquelle dienen die verschiedenen Rubriken wie z.B. Schlager, Liedermacher, Kirchenlied oder Rap.

Der aktuelle Beitrag ist von der Gruppe Revolverheld mit ihrem Song „Ich lass für Dich das Licht an“ vom 19.02.2018 nachzulesen und nachzuhören unter https://deutschelieder.wordpress.com/2018/02/19/revolverheld-ich-lass-fuer-dich-das-licht-an/.

Jede Woche montags wird ein neues Lied eingestellt und besprochen.

Viel Spaß wünscht

Stephanie Heidt

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Liebe Leserinnen und Leser,

im Dezember ist der Kulturhof 5 Jahre alt geworden und wir haben in der Bibliothek eine ganze Menge umgeräumt. Sicher habt ihr es längst bemerkt. Hier erklären wir endlich etwas ausführlicher, was wir uns dabei gedacht haben.

Fünf Jahre nach dem Einzug in ihr neues attraktives Haus passte die Stadtbibliothek im Herbst 2017 ihre Einrichtung an veränderte Bedürfnisse der Kunden aufgrund gesellschaftlicher Entwicklungen und als Reaktion auf Erfahrungswerte aus den letzten Jahren an. Über die veränderte Rolle von Bibliotheken denken wir natürlich nicht alleine nach. Ein interessanter aktueller Beitrag zum Thema findet sich auch hier beim Deutschlandfunk.

Moderne Öffentliche Bibliotheken im Stadtzentrum  sind längst nicht mehr nur Ausleihstellen, sondern übernehmen zunehmend die Funktion von Aufenthalts- und Kommunikationsorten für sehr heterogene Benutzergruppen. Dazu ist es immer dringender erforderlich, Räume mit hoher Aufenthaltsqualität für unterschiedliche Bedürfnisse anzubieten und auszubauen, z .B. zum stillen Lesen und Lernen oder zur Nutzung von stationären PCs, aber auch zum kommunikativen Lernen in Gruppen,  zum Spielen in der Freizeit oder zum Vorlesen und Stöbern mit kleinen Kindern. Die Bibliothek stellt einen geschützten „Dritten Ort“ ohne Konsumzwänge dar, der – besonders im von außen einsichtigen Eingangsbereich – möglichst einladend und niedrigschwellig gestaltet sein sollte.

Dabei müssen sich teilweise widersprechende Anforderungen bedacht werden wie die Wahrung der Privatsphäre bei der Nutzung von Computern oder beim Lesen, die leichte Orientierung im Raum, die einfache Auffindbarkeit von Medien und Informationen oder die Möglichkeit des Austauschs mit anderen Menschen. Aus diesem Grund realisierte die Stadtbibliothek eine noch klarere Aufteilung der Räume und Bestände in verschiedene Zonen als bisher.

Die Kinder-, Jugend- Familien- und Spielebibliothek im zweiten Obergeschoss soll klar dem Freizeitbereich und der Kommunikation zugeordnet werden können. Die drei Altersgruppen Kleinkinder mit Eltern, Kinder und Jugendliche haben deutlich unterscheidbare Bedürfnisse, was sich räumlich ab sofort noch eindeutiger widerspiegeln soll.

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Die erste Etage bleibt wie bisher dem Sachbuch- und Romanbereich für Erwachsene vorbehalten. Hier wird außerdem der „Welcome“-Bereich für Neubürger aus aller Welt und das „Lerncenter“ mit Schülerhilfen für Schüler weiterführender Schulen ausgebaut. Diese Etage soll eine erkennbare ruhige Arbeits- und Leseatmosphäre ausstrahlen. Neben einem reinen Buchbestand werden 13 Einzelarbeits- und Leseplätze angeboten, die teilweise mit stationären PCs versehen sind.  Im gesamten Gebäude gibt es zudem frei nutzbares W-LAN für mitgebrachte eigene Geräte. Frei arrangierbare Gruppenarbeitsplätze werden über die Nachmittags-Öffnung des angrenzenden Seminarraums und dessen Ausstattung mit Tischen, Stühle, Stellwänden, Flipchart und Pinnwand verfügbar gemacht.

Im Erdgeschoss findet wie bisher die Verbuchung statt, außerdem werden Neuanschaffungen sowie Regionalliteratur präsentiert. Inzwischen werden hier zudem alle digitalen Medien für Erwachsene zur Ausleihe und zum Stöbern angeboten, also Musik-CDs (mit Abspielmöglichkeit), Spielfilme auf DVD und blu ray, Hörbücher und Computerspiele. Die Zeitschriften- und Zeitungs-„Lounge“ wurde ausgedehnt und stellt räumlich und atmosphärisch den direkten Übergang ins Café her. Der Charakter des Erdgeschosses wird geprägt von modernen Medien und temporärem Aufenthalt. Hier kann unverbindlich Bibliotheksluft geschnuppert oder auch einfach angenehm und in zentraler Lage Wartezeiten überbrückt werden. Besucher der Stadt finden gleichzeitig Erstinformationen in Prospekten und regionalen Reiseführern.

Die Möblierung der Stadtbibliothek wurde vor fünf Jahren vom Land Nordrhein-Westfalen und der Stadt Euskirchen finanziert und ist nach wie vor attraktiv und zweckgemäß. Fast alle der genannten Veränderungen konnten durch Umräumen im Bestand, das Umstellen von Regalen und Neudruck von Schildern adäquat realisiert werden. Der Ausbau des „Welcome“-Bereichs wurde 2017 zudem vom Land Nordrhein-Westfallen und dem Förderverein der Stadtbibliothek unterstützt.

Wir wünschen uns als „Highlight“ im Schaufenster der deutlich veränderten Medienetage im Erdgeschoss noch einen drehbaren Sessel mit hoher Lehne. Ein solches Möbel gewährt gleichzeitig Flexibilität und Privatsphäre mitten im Raum und symbolisiert damit in idealer Weise unser Konzept der Profilierung der Bibliothek als „Drittem Ort“ zwischen Zuhause und Arbeitsplatz. Mal sehen, ob wir noch großzügige Spender dafür finden.

Arne Jacobsen Egg Chair

Viele Spaß im modernisierten Haus wünscht euch

Julia Rittel

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Liebe Leserinnen und Leser,

Vier Monate Semester-Praktikum sind vorbei und ich muss sagen die Wochen vergingen wie im Flug.

Es war eine wertvolle und besondere Zeit für mich, da ich bis auf das vierwöchige Praktikum vor Studienbeginn (der Bibliothekswissenschaften), keine Erfahrung mit der Bibliotheksarbeit hatte. Ich war immer nur selber Besucher und der Blick hinter die Kulissen ist, im Rahmen des Studiums, nur im sehr theoretischen Sinne möglich.

Außerdem komme ich aus Düsseldorf und war bisher nur mit der Zentralbibliothek und ihren Zweigstellen in den einzelnen Stadtteilen vertraut. Weiter als bis Köln bin ich nie gekommen. 😉

Kim

Euskirchen und die Bibliothek waren Neuland für mich, genauso die Erfahrung einer Vollzeitwoche mit einer geregelten Arbeitszeit.

Ist bei Studenten ja nicht so üblich. 😉

Ein Haufen neuer Erfahrungen, die ich als sehr positiv bewerte.

Man ist Dienstleister und hat somit Kontakt zu Kunden, berät und hilft.

Man ist Veranstaltungsplaner.

Man ist Pädagoge und kann mit Schulklassen und Kindergärten arbeiten.

Man arbeitet im Büro, verwaltet, erweitert und pflegt den Bestand.

Man ist Raumgestalter und hat Einfluss auf die Präsentation des Bestandes.

Die Arbeit in einer Bibliothek ist unheimlich vielfältig.

Deshalb sind mir auch besonders die Umräumaktionen in der Kinder- und Jugendbibliothek und die Neugestaltung des Eingangsbereichs und der PC-Arbeitsplätze im ersten Stock in Erinnerung geblieben. Toll daran fand ich, dass das gesamte Team zusammen gearbeitet hat und man die Chance hatte, Einfluss auf die Gestaltung der Bibliotheksräume zu nehmen. Eine Aktion, die sehr viel Spaß gemacht hat. Sie zeigt, dass Bibliotheken ständig im Wandel sind.

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Das Umräumen der Bibliothek mochte am liebsten.

Ich hatte bei all dem keine Langeweile und selbst ein zehnstunden Tag ging mehr als schnell um. Dazu haben aber sicherlich auch die netten Kollegen beigetragen.

Das Praktikum hat mir gezeigt, dass ich mich für den richtigen Beruf entschieden habe.

Ich danke dem gesamten Team, dass sie mich so nett betreut haben und aus den vier Monaten eine so kurzweilige Zeit gemacht haben.

Auf ein baldiges Wiedersehen

Kim

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Liebe Leserinnen und Leser,

ein Jahr geht schnell vorbei. Manchmal kommt es einem vor wie ein Wimpernschlag.

Darum lade ich euch dazu ein, unser Bibliotheks-Jahr mit einer Bilderstrecke Revue passieren zu lassen.

Viel Spaß dabei!

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Im Januar 2017 starteten wir den „Game-Day Anniversary“. Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren konnten aktuelle Spiele testen und rezensieren. Am Jahrestag des „Game-Day“ wurde außerdem ein Roboter verlost.

 

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Im Februar 2017 haben wir für euch einen neuen und komfortablen Web-OPAC eingeführt. Endlich kann man in Echtzeit recherchieren, verlängern und vormerken. Außerdem könnt ihr den OPAC mobil auf eurem Smartphone oder Tablet nutzen.

 

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Im März 2017 begingen wir gemeinsam die Nacht der Bibliotheken. Unter dem Motto „the place to be“ standen die Autoren Ralf Kramp und Martina Kempff an diesem Abend im Mittelpunkt. Als musikalisches Bonbon war das Saxophon-Quartett der Marienschule zu Gast.

 

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Im April 2017 hatten wir, durch Zufall, eine Woche der österreichischen Autoren. Ohne sich abzusprechen präsentierten Dr. Christian Eschweiler und Literaturwissenschaftlerin Dorothea Berg zwei brillante österreichische Autoren: Robert Musil und Robert Seethaler. Lesenswert!

 

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Im Mai 2017 ging unsere bisherige Bibliotheksleiterin Brunhilde Weber in Altersteilzeit. Wir wünschen ihr alles Gute und viel Zeit zur Erholung und Entspannung. Ihre Nachfolgerin, Julia Rittel (Bild oben), begrüßen wir als unsere neue Bibliotheksleiterin.

 

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Im Juni 2017 wurde das streamen von eAudios aus der Onleihe endlich wieder möglich! Viele Benutzer profitieren von der Offline-Funktion der App. Ein Hörbuch im Auto, auf einer Zugreise oder einfach so Zuhause, kann endlich wieder ohne konstante Internetverbindung gehört werden.

 

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Im Juli 2017 konnten wieder hunderte Kinder beim Junior- und Sommerleseclub zum Lesen in den Sommerferien begeistert werden. Zur feierlichen Eröffnung der Ferienaktion lasen Mitarbeiter von Proctor & Gamble den Kindern in 10 verschiedenen Sprachen vor. Ein großer Erfolg!

 

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Im August 2017 hat unser Bibliotheksteam Zuwachs bekommen. Lisa Häßy macht seit dem 01.08.2017 ihre Ausbildung zur Fachangstellten für Medien- und Informationsdienste. Die Ausbildung dauert 3 Jahre und findet in unserer Bibliothek und in einer Kölner Berufsschule statt.

 

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Im September 2017 lauschten zahlreiche Besucher bei der Veranstaltung „Kultur bei Nacht“ an der Steinbachtalsperre verschiedenen Geschichten zum Thema „Wasser“. Eifelkrimi-Autor und Lokalmatador Ralf Kramp präsentierte eine Geschichte die er extra für den Abend geschrieben hatte. Der Butoh-Tänzer Harald Schulte begeisterte ebenfalls mit seiner Performance.

 

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Im Oktober 2017 konnten wieder über 40 Mädchen und Jungs neue Computer- und Konsolenspiele testen und bewerten. Beim TOMMI-Kindersoftwarepreis 2017 waren neben der neuen Konsole Nintendo Switch auch zwei Roboter dabei. Die Spiele wurden auf der Buchmesse dann offiziell ausgezeichnet.

 

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Im November 2017 gingen wir, gemeinsam mit vielen Kindern, der Tatsache auf den Grund „wer dem Maulwurf auf den Kopf gemacht hatte“. Beim Puppentheater rund um Petra Schuff klärten wir diese Frage auf charmante und humorvolle Art für Groß und Klein.

 

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Im Dezember veranstalteten wir am  14. bundesweiten Vorlesetag ein Vorlesen in verschiedenen Sprachen. Über 30 Kinder kamen zusammen um das Kinderbuch „Bin ich klein?! in 12 verschiedenen Sprachen zu hören. Auch Bürgermeister Dr. Friedl ließ es sich nicht nehmen, den Kindern vorzulesen.

 

Wir blicken auf ein spannendes und erfolgreiches Bibliotheksjahr 2017 zurück. Wir danken ihnen und euch für das Vertrauen, die Unterstützung, all die netten Gespräche und eure Treue.

Ein gesundes, erfolgreiches und glückliches Jahr 2018 wünscht das ganze Bibliotheksteam!

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