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Liebe Leserinnen und Leser,

Mein Name ist Gudrun Reucher, ich bin 16 Jahre alt, und habe in der Stadtbibliothek Euskirchen vor kurzem mein Schulpraktikum vom 4.2-15.2 absolviert. Über meine Eindrücke aus dieser Zeit darf ich hier schreiben.

Gudrun hat ein Schülerpraktikum in der Stadtbibliothek Euskirchen absolviert.

Schon am ersten Tag ist mir aufgefallen, das Büchereiarbeit sehr viel mehr bedeutet als ich als Kundin vorher wahrgenommen habe. Der Medienbestand muss ständig aktuell bleiben, Veranstaltungen geplant, die Fernleihe organisiert und Projekte für Schulklassen geplant werden. Mir hat es sehr gefallen wie viel und intensiv mit Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten zusammengearbeitet wird. Und es war schön die Chance zu bekommen, Aufgaben wie Kunden zu beraten erledigen zu dürfen.

Aber nicht nur die Zusammenarbeit mit den Einrichtungen, sondern auch der freundliche Umgang Untereinander im Team ist mir in den Wochen sehr positiv aufgefallen. Wenn ich fragen hatte, konnte ich mich an Jeden wenden und mir wurde geholfen. Ich bin freundlich aufgenommen und unterstütz worden.

Zusammengefasst kann ich sagen, es ist mehr, sehr viel mehr als man von außen mitbekommt und das Team hinter der Bücherei ist eingespielt und freundlich.

Ich habe das Gefühl in diesen 2 Wochen, auch wenn es nicht lange war, wirklich einen Einblick bekommen und etwas gelernt zu haben. Durch die vielen Möglichkeiten an Veranstaltungen teilzunehmen und das Team, welches bei Fragen für mich da war.

Ich kann dieses Praktikum jedem anderen Schüler empfehlen und sage Danke für die Zeit dort!

Liebe Grüße

Gudrun Reucher

Liebe Leserinnen und Leser,

leider schaffe ich es durch mein Studium manchmal nicht Filme, die ich gerne gucken würde, im Kino zu sehen. Einer der Filme, die mich letztes Jahr interessiert hat ist The Greatest Showman, der am 4. Januar 2018 in die deutschen Kinos kam und dessen Musik mitdem Golden Globe Award ausgezeichnet wurde.

Der Film erzählt die, an die reale Biografie P.T. Barnums angelehnte, Geschichte eines Träumers und seiner Familie. Nachdem Barnum (Hugh Jackman) gefeuert wird, will er einen Kindheitstraum wahr machen und kauft sich 1841 ein Wachsfigurenkabinett, welches allerdings nur wenig Kundschaft anlockt und es ihm und seiner Frau nicht einfach macht ihre zwei Töchter zu ernähren. Allerdings erkennt eine seiner Töchter das Problem und erklärt ihm, dass einem Wachfigurenkabinett einfach das Leben fehlt. Daher beginnt er besondere Leute der Stadt zu rekrutieren. Bald hat er eine bunte Gruppe von Menschen zusammen, die aufgrund von Besonderheiten wie Kleinwüchsigkeit oder Übergewicht aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden.

Meine Gedanken zu dem Film:

Dass die Musik des Filmes großartig sein würde, wusste ich schon bevor ich ihn mir überhaupt ausgeliehen und angesehen hatte. Die Komponisten sind dieselben, die bereits mit der Musik im Film La La Landgroße Erfolge erzielt haben und diesen Erfolg haben sie mit The Greatest Showman wiederholt. Leider konnte mich die wunderschöne Musik aber nicht von fehlenden Charakterentwicklung und der Oberflächlichkeit der Geschichte ablenken.

Wer von Ihnen sich selbst ein Bild machen möchte kann sich den Film gerne bei uns in der Bibliothek ausleihen.

Eure Anja Jäger

Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Schülerinnen und Schüler,

Schülerinnen und Schüler, die das Abitur anstreben, müssen in der Q1 (=Qualifikationsphase, früher 11. Klasse) eine Facharbeit schreiben.
Die Facharbeit ersetzt in der gymnasialen Oberstufe eine Klausur. Die Schülerinnen und Schüler sollen durch die Facharbeit mit den Methoden des selbstständigen, wissenschaftlichen Arbeiten und Lernens vertraut gemacht werden. Hierfür ist es unerlässlich, sich geprüfte Fachinformationen zu den Themen zu beschaffen.

Das Internet bietet auf viele Fragen viele Antworten. Doch was davon ist wahr, wissenschaftlich fundiert und fachlich korrekt? Wie finde ich die für mein Thema relevante Fachliteratur? Was gibt es noch außer Büchern und dem Internet? Wie filtere ich Informationen aus Datenbanken? Welche Inhalte darf ich rechtlich unbedenklich nutzen? Wie lege ich ein Quellenverzeichnis an? Wie zitiere ich richtig?

Vor diesen und vielen weiteren Fragen steht man während einer Facharbeit. Und wer wäre besser geeignet bei der Beantwortung zu helfen als wir Informationsspezialisten in der Bibliothek?

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Aus diesem Grund hatten wir in den vergangenen Tagen über 150 Schülerinnen und Schüler aus Euskirchen zu Besuch im Kulturhof, denen wir einen Einblick in die Problematik der Informationsrecherche geben und unser Angebot vorstellen konnten. Ein kurzes Recherchetraining in unseren Räumen, dem Katalog und den von uns lizenzierten Datenbanken gehörte auch dazu.

Da wir in den zur Verfügung stehenden 90 Minuten vor Ort nicht alles umfassend  vorstellen und einüben konnten, möchten wir in diesem Blogbeitrag nochmal einiges zusammenfassen und weitere hilfreiche Tipps geben.

Ihr könnt natürlich auch jederzeit vorbeikommen und euch vor Ort helfen lassen oder einfach an unseren Tischen und PCs arbeiten. Ganz wichtig: wir können spontan nur kleinere Hilfestellungen anbieten. Für eine ausführlichere Beratung solltet Ihr auf jeden Fall rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Das geht hier online: Terminplaner Facharbeitsberatung

Vor dem Beratungstermin solltet Ihr in jedem Fall schon eigene Recherchen versucht haben, damit wir dann ganz individuell auf eure Frage eingehen können. Bitte dokumentiert eure bisherigen Recherchen unbedingt mit diesem Formular. Das hilft euch auch beim Finden möglicher Quellen und später bei der Facharbeit garantiert weiter: Recherchedokumentation

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Für alle, deren Abgabetermin erst kurz vor den Osterferien ist, gibt es noch eine ganz besondere Last Minute-Unterstützung:
Am 5. April findet bei uns auf drei Etagen die „Lange Nacht der aufgeschobenen Schularbeiten“ statt. Da findet ihr die richtige Arbeitsatmosphäre und viele Gleichgesinnte, sowie professionelle Beratung. Wir haben uns einiges ausgedacht. Lasst euch überraschen! mehr Infos und Anmeldung demnächst hier auf unserer  Webseite und bei Facebook.

Hier findet ihr Anleitungen und Zusammenfassungen zu den Recherchetechniken:
Systematik und Signaturen verstehen (PDF)
Recherche im Bibliothekskatalog (PDF)
Anleitung Brockhaus-Recherche
Anleitung Recherche in den Munzinger-Datenbanken Länder, Chronik und Personen
Munzinger Hilfe Online
Munzinger Mobil (Video)
Anleitung Recherche in der Erftbib (Literatursuche weltweit)
PDF-Flyer der Digibib

Und ganz zum Schluss als Vorbild hier noch eine sehr nützliche Facharbeit aus Aachen, an der man sich bei der Gestaltung und bei der Recherche wunderbar orientieren kann. Vieles ist ganz ähnlich wie bei uns und sicher auch wie Eure Vorgaben: Vorbildliche Facharbeit aus Aachen

Wir werden diesen Artikel im Lauf der Zeit immer mal wieder durch neue nützliche Tipps ergänzen. Es lohnt sich also, öfter hier vorbeizuschauen.

Wir hoffen, wir können euch mit all dem  weiterhelfen und wünschen Euch ganz viel Erfolg!

Viele Grüße
Eure Carmela Rizzuto
und Julia Rittel

Liebe Leserinnen und Leser,

vorne im Einband der Stammbaum derer von Haxthausen, alter Landadel aus dem Westfälischen, hinten im Einband eine Karte mit dem Bewegungsradius eben dieser Familie. Nicht mehr als 200 km im Umkreis des Stammsitzes Bökerhof bei Paderborn.
Ein gesellschaftlicher und geographischer Mikrokosmos zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Und mittendrin die Hauptperson: Fräulein Nette, heute besser bekannt als Annette von Droste-Hülshoff.
Dass sie einmal eine der bedeutendsten deutschen Dichterinnen sein wird, weiß sie zum Zeitpunkt der Handlung natürlich noch nicht.

Es ist die eine Geschichte über Liebe und Leidenschaft.
Sommer 1820, Fräulein Nette ist jung, gebildet, voller Tatendrang und blitzgescheit. Sie verliebt sich in einen Freund der Familie, leider nicht standesgemäß. Sie liebt das Singen, Schreiben und Diskutieren, das ist leider auch nicht standesgemäß. Denn wie soll eine junge Frau, zumal wenn adelig, in dieser Zeit sein? Sittsam, bescheiden und rein. Genau so. Mehr nicht. Und damit ist ausreichend Stoff für einen spannenden Roman vorhanden.

Der hervorragend recherchierte Roman ist allerdings weit mehr als ein Ausschnitt aus dem Leben der jungen Droste. Er ist vielmehr ein Sittengemälde par excellence der Zeit nach dem Ende der napoleonischen Herrschaft, nach der Neuordnung Europas am Vorabend der gesellschaftlichen Umwälzungen des 19. Jahrhunderts. 
Denken und forschen, leben und arbeiten im Spannungsfeld zwischen Restauration und Aufbruch. Geschildert am Beispiel der Adelsfamilie von Haxthausen und Droste-Hülshoff.
Die einen halten fest am Glauben, an Regeln und Konventionen, an Stand und Rang und Namen. Andere streben nach Erneuerung und Entdeckung, nach Wissen und Macht, nach Teilhabe in jeder Hinsicht. Das eine wie das andere ist Männersache.
Das muss gerade die hochbegabte, wissbegierige und bildungshungrige  Annette von Droste-Hülshoff schmerzhaft erfahren. Während Männer forschen, entdecken, schreiben (zum Beispiel Humboldt die Welt, Montgolfier die Luftfahrt, Franklin den Blitzableiter, Heine die Erneuerung der Literatur und die Gebrüder Grimm die Märchen) werden ambitionierte Frauen wie die Droste in ihrem Milieu dazu gezwungen, ihre Lebenszeit mit unfassbar stumpfsinnigen Arbeiten regelrecht zu verplempern.

Hochinteressant und spannend dabei das Drumherum. Da schöpft die Autorin aus dem Vollen. Sie beschreibt wie man aß und trank, wie man wohnte und lebte, wie man sich kleidete und reiste, wie man auf adeligen Landsitzen die Zeit totschlug und in Wirtshäusern zechte, wie man miteinander redete oder auch nicht, wie man intrigierte, die Fesseln von Glauben und Konvention aufrechterhielt oder versuchte, sie zu sprengen.

Und wer das liest ist mittendrin.  Satte 600 Seiten großes Kopfkino. Karen Duve hat einen historischen Roman geschrieben, und was für einen. Chapeau! Fesselnd, packend, erhellend, lesenswert!

Es grüßt Petra Goerge,
die nach dieser Lektüre nicht nur das Euskirchener Stadtmodell mit anderen Augen sieht.

P.S. Ein herzlicher Gruß und Dank an die ehemalige Kollegin Ursula Hensel, die mir diesen Roman so sehr ans Herz gelegt hat.

Liebe Leserinnen und Leser,

schneller als gedacht gehen meine vier Monate Semesterpraktikum vorbei. Kein Wunder, bei so tollen Kollegen und zwei arbeitsreichen Projekten.

Ja, richtig gelesen. Zwei Projekte.

Neben der Organisation des Digitalen Stammtisches am 24. Januar 2019 durfte ich nämlich dabei helfen, den Interessenskreis Eltern-Kind zu großen Teilen aufzulösen und den Bereich um die Lesestufen und das Piratenschiff umzugestalten.

Anja Jäger studiert Bibliothekswissenschaften an der TH Köln.

Viele Abläufe des Bibliotheksalltags kannte ich schon aus meinen Vorpraktika, aber eine solche Umräumaktion habe ich bisher noch nicht mitgemacht, ebenso wenig wie die reale Planung und Ausführung einer Veranstaltung wie dem Digitalen Stammtisch.

Seniorenstammtisch am 24.01.2019 in der Bibliothek.

Für mich war das Praktikum noch einmal eine gute Gelegenheit, um mein im Studium erlerntes Wissen auf die Probe zu stellen und noch einen längeren und tieferen Einblick in den Alltag als Bibliothekarin zu erhalten und auch mal Projekte mit zu gestalten, deren Ergebnis ich bisher immer nur als Kunde gesehen habe.

Man wird mich aber noch weiter in der Bibliothek sehen, aber ‚nur‘ als Nutzer 😉

Euch Allen alles liebe.

Eure Anja

Liebe Leserinnen und Leser,

ein Buch ist ausgelesen. Und wer kennt das nicht?.- Man spürt beinahe körperlich den Schmerz, plötzlich nichts mehr zu lesen zu haben. War das Buch besonders gut, ist es umso schwieriger einen würdigen Nachfolger zu finden. Es ist fast so als hätte man einen Freund verloren. Zum Glück bin ich persönlich zur Zeit sogar mit 3 (zwei davon sind sogar dick, mind. 400 Seiten dick) guten Freunden gesegnet, aber ich weiß nicht jede/jeder hat so ein Glück.

Deswegen freut euch über unsere Bildstrecke: 19 Bücher, die ihr in 2019 lesen solltet!

Nummer 1:

Pechvogel Nele hat von der Liebe die Nase gestrichen voll. Ihr neuer Job bei einer angesagten PR-Agentur soll ab jetzt an erster Stelle stehen. Inhaber Claas betraut sie mit der Imagekampagne für den Politiker Hofmann-Klasing, dessen Umfragewerte tief im Keller sind – aus gutem Grund, wie Nele bald herausfindet. Ausgerechnet jetzt beschließt ihr kleiner Bruder Lenny, der das Down-Syndrom hat, sich eine eigene Wohnung zu suchen. In dieser turbulenten Zeit stellt sich gerade Claas als große Hilfe heraus. Aber soll Nele sich wirklich von der Liebe einen Strich durch ihre Pläne machen lassen? Erhältlich ab dem 31.05.2019

Nummer 2:

Es ist ein Morgen wie jeder andere, als Robbie neben seiner schlafenden Frau Emily erwacht. Wie immer steht er vor ihr auf und kocht Kaffee. Doch an diesem Morgen schreibt er einen Brief und tut damit etwas, was Emily das Herz brechen wird. Robbie weiß: Er muss diesen Preis bezahlen, um ihre Liebe zu schützen. Denn niemand darf erfahren, welches Geheimnis Emily und er seit fünf Jahrzehnten hüten …  Gibt es bereits bei uns zum Ausleihen!

Nummer 3:

Seit dem Tod seiner Frau geht David ganz im Berufsleben auf und kümmert sich um seinen exzentrischen Vater. Gelegentliche Rendezvous-Versuche scheitern an Davids Schüchternheit. Bis er sich in Selma verliebt. Davids verstorbene Ehefrau Elinor ist darüber allerdings nicht erfreut: Eifersüchtig wacht sie als Geist über ihren Mann und bittet ihr Medium Paula um Hilfe. Doch die empfiehlt Elinor nur, endlich loszulassen … Erhältlich 22.03.2019

Nummer 4:

Joe ist sechzehn, als er im Laufe von drei Tagen die Ehe seiner Eltern zerbrechen sieht. Sein Vater hat seine Arbeit als Golfprofi verloren, und er schließt sich den Mannschaften an, die hinter der Stadt einen großen Waldbrand bekämpfen. Seine Mutter wird die Familie für einen anderen Mann verlassen. In ihrer Einsamkeit machen beide, Mutter und Vater, den Sohn zum Vertrauten. Als Joes Vater zurückkehrt, versucht er in wilder Eifersucht, das Haus des Liebhabers seiner Frau anzuzünden. All dies ist durch Joes Augen gesehen, und seine Unschuld, seine Trauer geben dem Roman eine unvergleichliche Intensität. „Wild leben“ ist ein Bild vom Erwachsenwerden in Amerika, in einer Gesellschaft, die Geborgenheit nicht kennt. Bereits erhältlich.

Nummer 5:

Auf dem Wiener Zentralfriedhof ist die Blumenhändlerin Carolin ein so gewohnter Anblick, dass sie beinahe unsichtbar ist. Ebenso wie die Botschaften, die sie mit ihren Auftraggebern austauscht, verschlüsselt in die Sprache der Blumen – denn ihre größte Angst ist es, gefunden zu werden. Noch vor einem Jahr war Carolins Name ein anderer; damals war sie als Polizeispitzel einer der brutalsten Banden des organisierten Verbrechens auf der Spur. Kaum jemand weiß, dass sie ihren letzten Einsatz überlebt hat. Doch dann erhält sie einen Blumengruß, der sie zu einem neuen Fall nach München ruft – und der sie fürchten lässt, dass sie ihren eigenen Tod bald ein zweites Mal erleben könnte … Erhältlich ab Februar 2019.

Nummer 6:

Die Schönings leben in einem kleinen Dorf an der deutsch-belgischen Grenze. Wie die meisten Familien hier verdienen sich auch die Schönings mit Kaffee-Schmuggel etwas dazu. Die 17jährige Henni ist, wie viele andere Kinder, von Anfang an dabei und diejenige, die die Schmuggel-Routen über das Hohe Venn, ein tückisches Moor-Gebiet, kennt. So kann sie die Kaffee-Schmuggler, hauptsächlich Kinder, in der Nacht durch das gefährliche Moor führen. Ab 1950 übernehmen immer mehr organisierte Banden den Kaffee-Schmuggel, und Zöllner schießen auf die Menschen. Eines Nachts geschieht dann das Unfassbare: Hennis Schwester wird erschossen.
Henni steckt man daraufhin 1951 in eine Besserungsanstalt. Wegen Kaffee-Schmuggels. Doch das ist nur ein Teil der Wahrheit.
Kann bereits bei uns entliehen werden!

Nummer 7:

Es ist 1942. Friedrich, ein stiller junger Mann, kommt vom Genfer See nach Berlin. In einer Kunstschule trifft er Kristin. Sie nimmt Friedrich mit in die geheimen Jazzclubs. Sie trinkt Kognak mit ihm und gibt ihm seinen ersten Kuss. Bei ihr kann er sich einbilden, der Krieg sei weit weg. Eines Morgens klopft Kristin an seine Tür, verletzt, mit Striemen im Gesicht: „Ich habe dir nicht die Wahrheit gesagt.“ Sie heißt Stella und ist Jüdin. Die Gestapo hat sie enttarnt und zwingt sie zu einem unmenschlichen Pakt: Wird sie, um ihre Familie zu retten, untergetauchte Juden denunzieren? Eine Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht – über die Entscheidung, sich selbst zu verraten oder seine Liebe. Ab nächster Woche in unserem Bestand!

Nummer 8:

Kaz Brekker und seinen Krähen ist ein derart spektakulärer Coup gelungen, dass sie selbst nicht auf ihr Überleben gewettet hätten. Statt der versprochenen fürstlichen Belohnung erwartet sie jedoch bitterer Verrat, als sie nach Ketterdam zurückkehren. Haarscharf kommen die Krähen mit dem Leben davon, Kaz‘ Geliebte Inej gerät in Gefangenschaft. Doch Kaz trägt seinen Spitznamen »Dirtyhands« nicht ohne Grund – von jetzt an ist ihm kein Deal zu schmutzig und kein Risiko zu groß, um Inej zu befreien und seinen betrügerischen Erzfeind Pekka Rollins zu vernichten. Das sensationelle Finale von Leigh Bardugos Fantasy-Bestseller um den tollkühnsten Coup der Fantasy-Geschichte. Kann bereits bei uns entliehen werden!

Nummer 9:

Philippe ist 17 Jahre alt und ein Außenseiter. Als hochbegabter Sohn des Schuldirektors, der wenig Kontakt zu den Mitschülern hat, lebt er in einem französischen Provinznest. Er fühlt sich von seinem Klassenkameraden Thomas, einem geheimnisvollen und charismatischen Winzersohn, angezogen und ist ganz verblüfft, als dieser sein Interesse erwidert. Thomas wird seine erste und große Liebe. Eine Liebe, die nur im Verborgenen gelebt werden darf und die für Thomas tragisch endet, weil er, geprägt durch die ländlichen Konventionen, seine sexuelle Identität sein Leben lang verleugnen wird. Ein authentischer und tief berührender Roman über Liebe und Identitätsfindung. Kann bei uns bereits entliehen werden!

Nummer 10:

Als Aurora die neue Stimme von »Die Stunde der Señorita Leo« wird, weiß sie noch nicht, dass das ihr Leben von Grund auf verändern wird. Als Sprecherin der beliebtesten Radiosendung Spaniens übernimmt sie eine große Verantwortung. In den Briefen, die ihr ihre Zuhörer schicken, findet die junge Frau Träume und Hoffnungen, Ängste und Sorgen, und ihr Rat ist stets willkommen. Für viele Menschen ist »la Señorita Leo« ein echter Rettungsanker, eine Vertraute, eine Freundin via Äther. Menschen wie Germàn, einen einsamen Handelsreisenden, der sich keine von Auroras Sendungen entgehen lässt, weil er sich in ihre Stimme verliebt hat. Doch Aurora ist genauso unglücklich wie viele ihrer Zuhörer, weil auch ihr das Herz gebrochen wurde. Eines Tages fragt sie sich, was aus den Briefen wird, die nicht in ihre Hände gelangen, und erfährt, dass diese verbrannt werden. Entrüstet nimmt Aurora die Briefe mit nach Hause, um sie zu beantworten. Und so erfährt sie von Elisa, einem jungen Mädchen, das sich umbringen will. Oder von Sole, die nicht weiß, wie sie sich vor ihrem gewalttätigen Mann schützen soll. Bei dem mutigen Versuch, auch diesen Menschen und ihren Geschichten Gehör im Radio zu verschaffen, riskiert Aurora ihre Stelle … Kann bei uns bereits entliehen werden!

Nummer 11:

Als sich Philippe Lançon an einem Morgen im Januar spontan entscheidet, in der Redaktion von Charlie Hebdo vorbeizuschauen, gibt es kein Anzeichen dafür, dass sein Leben direkt auf eine Katastrophe zusteuert. Gemeinsam mit seinen Kollegen sitzt er im Konferenzraum, als zwei maskierte Attentäter das Gebäude stürmen. Kurz darauf sind die meisten seiner Freunde tot, ihm selbst wird der Unterkiefer zerschossen. Philippe Lançon wird nicht als Gastdozent nach Princeton gehen, wie es geplant war. Er wird seine Querflöte verschenken, die er nicht mehr spielen kann. Und er wird lange Zeit keine Redaktion mehr betreten. Stattdessen wird er siebzehn Gesichtsoperationen erdulden und versuchen, seine Identität zu rekonstruieren. So, wie das Attentat Frankreich in ein Davor und ein Danach gespalten hat, hat es auch das Leben Philippe Lançons auseinandergerissen. In der fulminanten literarischen Verarbeitung seiner Traumata macht der Autor so eindrucksvoll wie behutsam sichtbar, wie Geist und Körper sich nach einer unsagbaren Erfahrung ihren Weg zurück ins Leben bahnen. Erhältlich ab März 2019.

Nummer 12:

Es ist Herbst in Paris. Die ersten Herbststürme fegen durch die Straßen, die Tage werden kürzer. Erst vor kurzem hat Monsieur Matin seine Stelle im vornehmen Hotel Louis XV angetreten, wo er für Reklamationen und andere Problemfälle zuständig ist. Ein Job voller Konflikte und unangenehmer Situationen – da ist der Anblick des liebevoll dekorierten Schaufensters des kleinen Blumenladens auf seinem Heimweg Balsam für die Seele. Fleurs de Fleur steht auf dem Schild darüber. Am Abend eines besonders schwierigen Tages beschließt Monsieur Matin, hineinzugehen. Er betritt einen Raum, der ihn verzaubert: die Wärme, der Duft, die Farben – und natürlich die Blumenhändlerin! Als er den Laden wieder verlässt, hat er sein Herz an Mademoiselle Fleur verloren, die Floristin mit dem siebten Sinn für die Vorlieben ihrer Kunden. Von nun an kommt er, so oft es geht, und kauft jedes Mal etwas, obwohl er niemanden hat, dem er es mitbringen könnte. Monsieur Matins Liebe bleibt nicht unerwidert. Doch das Leben ist kompliziert. Und die Geschichte von Fleur Danton und Nicholas Matin ist es auch. Kompliziert und ungemein romantisch … Kann bereits bei uns entliehen werden.

Nummer 13:

In seinem letzten Buch gibt Stephen Hawking Antworten auf die drängendsten Fragen unserer Zeit und nimmt uns mit auf eine persönliche Reise durch das Universum seiner Weltanschauung. Seine Gedanken zu Ursprung und Zukunft der Menschheit sind zugleich eine Mahnung, unseren Heimatplaneten besser vor den Gefahren unserer Gegenwart zu schützen. Zugänglich und klar finden Sie in diesem Buch Hawkings Antworten auf die drängendsten Fragen unserer Zeit. Kann bereits bei uns entliehen werden.

Nummer 14:

Ganz plötzlich gibt es eine Serie merkwürdiger Veränderungen im Leben der völlig unauffälligen Grundschullehrerin Hanna: Aus ihren Wasserhähnen fließt Mineralwasser, und sie bekommt Pakete mit Sachen, die sie nie bestellt hat. In ihrem Garten zieht eine Unbekannte in einen Wohnwagen ein. Nicht zu vergessen die Giraffe, die sie in ihrem Vorgarten dabei ertappt, wie sie mit langem Hals die Blätter von ihrer Kugelrobinie frisst. Hannas beste Freundin Svenja, die einen Hang zur Romantik hat, weiß, dass diese Häufung von seltsamen Ereignissen etwas zu bedeuten hat. Jetzt muss Hanna nur noch herausfinden, was – und wie sie diese magische Serie stoppen kann. Kann bereits bei uns entliehen werden.

Nummer 15:

osa und Frank begegnen sich am anderen Ende der Welt. Durch Zufall oder weil es so sein soll. Sie sind sich ähnlich und doch grundverschieden – Rosa widersprüchlich, Frank ruhig. Zusammen sind sie nicht nur weniger allein, sondern ziemlich nah dran an vollständig. Sie beschließen, gemeinsam weiterzureisen und einen alten Camper zu kaufen. Doch dann taucht unerwartet Franks bester Freund David auf, und mit ihm ändert sich alles. Erhältlich ab Mai 2019.

Nummer 16:

Als Claudia Klütsch ein neues Oberhemd ihres Ehemanns aus der Verpackung zieht, fällt ein Zettel heraus. Es ist der Hilferuf eines Arbeiters aus der Textilfabrik in Bangladesch, in der das Hemd hergestellt wurde. Das Ehepaar versucht monatelang herauszufinden, was und wer genau hinter dieser Nachricht steckt. Schließlich fliegen sie selbst nach Bangladesch, um den Verfasser zu finden. Kann bereits bei uns entliehen werden.

Nummer 17:

Als Henry Markram ein autistisches Kind bekam, zählte er zu den berühmtesten Hirnforschern der Welt. Er arbeitete am Weizmann-Institut und am Max-Planck-Institut, gewann zahlreiche Forschungspreise und hielt Vorträge auf der ganzen Welt. Seine Methode, die misst, wie Zellen sich vernetzen, wurde internationaler Standard. Doch dann kam Kai. Und Fragen und Sorgen lagen auf einmal im Kinderzimmer, zwischen Teddybär und Mondlampe. Markrams geachtete Aufsätze vermochten seinem Sohn weniger zu helfen als das Liederbuch, aus dem er ihm abends vorsang. Und so stürzte sich der Hirnforscher auf die Frage, was Autismus wirklich ist. Nach Jahren gelang ihm der Durchbruch. Und seine Antworten stellten alles auf den Kopf, was man über Autismus zu wissen glaubte. Kann bereits bei uns entliehen werden.

Nummer 18:

Meterhohe Sanddünnen, flirrende Sonne, erbarmungslose Hitze – so lebensfeindlich präsentiert sich die Wüste in Qatar. Doch fasziniert sie ebenso mit ihrer Weite und Stille. So auch Laura Wrede, die seit sieben Jahren in Qatar lebt, dort arbeitet und ihrer Leidenschaft, der Falknerei nachgeht. In ihrem Buch berichtet sie von ihrer aufregenden Zeit in Qatar, über Traditionen, Bräuche und wie es ihr gelingt, sich in einer von Männer dominierten Welt durchzusetzen. Sie erzählt vom Leben in der Wüste und den Beduinen, die in der Stille der Wüste ein einfaches Leben führen. Und sie lässt den Leser daran teilhaben, was sie in der Zeit über sich und fürs Leben gelernt hat. Kann bereits bei uns entliehen werden.

Nummer 19:

Wie erkläre ich einem Kind die Welt in ihrer ganzen Vielfalt? Dass es Berge und Seen gibt, aber auch Wüste? Dass kein Mensch wie der andere ist, und dass wir doch alle die gleichen Bedürfnisse haben. Oliver Jeffers macht seinem Sohn mit wenigen, präzis gewählten Worten und eindrücklichen Bildern die Welt begreifbar. Denn letztlich ist unser Fortbestehen in unserer Verantwortung. „Achte gut auf die Erde, denn es ist die einzige, die wir haben.“ Kann bereits bei uns entliehen werden.

Liebe Leserinnen und Leser,

in meiner Schulzeit habe ich gerne für Deutsch oder Geschichte gelernt, wenn es aber um Mathe, Physik oder Informatik ging eher weniger gern. Der Unterricht war meist nur theoretisch und da bin ich mit meinen Gedanken eher abgeschweift als zu zuhören.

Im nachhinein hätte ich mich gefreut, wenn etwas mein Interesse für z.B. Informatik geweckt hätte, dann wäre ich heute gut in der Computerbranche untergekommen.

Zum Glück habe ich die Möglichkeit, mit meiner täglichen Arbeit in der Bibliothek das Versäumte nachzuholen. 🙂

Um genau dieses Interesse an den MINT-Fächern zu wecken, haben wir am 3. Januar diesen Jahres unser ganzes Arsenal an elektronischen Spielen, Robotern, PCs und Wissen zur Verfügung gestellt. Einen ganzen Nachmittag lang haben wir Kinder und Jugendlich ab 10 Jahren die Möglichkeit geboten, spielerisch die ersten Versuche im Programmieren zu wagen, einen Roboter zu bedienen, einen eigenen Stop-Motion-Film zu drehen oder gar „Monster“ zu erschaffen.

 

 

Jeder konnte frei wählen, was ihn interessierte. Wir unterschützten mit Wissen und technischen Know-How. Auch die Eltern und Großeltern zeigten Interesse und gesellten sich dazu, um aus z.B. Lego-Steinen einen Roboter zu bauen.

Einige Teilnehmer waren total in ihre Arbeit an ihren Stop-Motion-Filmen versunken und haben tolle Projekte entworfen.

Unsere Roboter Cozmo, Dash und unser Robo-Chamäleon waren für viele Teilnehmer ein Highlight.

Ob groß oder klein, alle waren begeistert und haben neben dem Spielspaß auch noch etwas Neues gelernt.

 

Liebe Grüße,
Carmela Rizzuto