Feeds:
Beiträge
Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Elisabeth Gehrmann und seit Mitte Mai darf ich als neue Mitarbeiterin in der Stadtbibliothek die Kolleginnen bei Ihrer Arbeit unterstützen. Davor war ich 16 Jahre in der Werner-Biermann-Stadtbücherei in Bad Münstereifel tätig.IMG_20190711_150713_resized_20190711_030835212

 

Wenn ich nicht gerade an der Ausleihtheke sitze bin ich „hinter den Kulissen“ im Büro beschäftigt.

Beim Lesen bin ich nicht auf ein bestimmtes Genre festgelegt. Es darf gerne mal ein spannender Krimi oder Thriller sein, ebenso etwas Historisches oder eine gut geschriebene Familiensaga.

Zuletzt habe ich das Buch „Der Wal und das Ende der Welt“ von John Ironmonger gelesen.

In diesem Roman geht es unter anderem um die Verhaltensweisen eines Menschen und der Gesellschaft in einer Krisensituation.

Das Buch regt zum Nachdenken über die heutige Gesellschaft an.

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit!!

Eure

Elisabeth Gehrmann

Liebe Leserinnen und Leser

am 4. Juli 2019 eröffnete Bürgermeister Dr. Uwe Friedl in der Stadtbibliothek Euskirchen den 14. Sommerleseclub (SLC). Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der Klasse 3a der Paul-Gerhardt-Grundschule und ihrer Lehrerin Susanne Ackermann wurden ein Antolin-Quiz zu dem Buch „Faustdicke Freunde“ durchgeführt und Green-Screen-Fotos ausprobiert.

Start SommerLeseClub 2019

Kinder der Klasse 3a der Paul-Gerhardt-Schule mit Steffi Heidt (Stadtbibliothek), Bürgermeister Dr. Uwe Friedl, Andreas Krämer (Volksbank Euskirchen), Susanne Ackermann (Lehrerin Paul-Gerhardt-Schule) – v.l.n.r in der hinteren Reihe) (c) Kreisstadt Euskirchen, Annika Freitag

Die Welt verändert sich rasant. Die Digitalisierung ist seit dem Start des Sommerleseclubs im Jahr 2006 immer wichtiger geworden. An vielen Stellen sind außerdem mehr kreative Ideen und mehr Austausch und Teamarbeit gefragt. Das gilt für Beruf, Schule und Freizeit. Deshalb startet der Sommerleseclub 2019 mit einem neuen Konzept für alle Generationen und die ganze Familie.

Bibliotheken nehmen bei dieser Entwicklung eine wichtige Rolle ein: Als Ort der Information, Bildung und Kultur, aber auch als lebendiger Begegnungsort, als Ort von Kommunikation und Teilhabe für alle. Der Sommerleseclub greift all das auf und startet dieses Mal unter dem Motto „Kreativ, Digital, Kooperativ“. Kooperation und Kreativität werden groß geschrieben – nicht beschränkt auf eine Zielgruppe, sondern offen für alle Generationen. Es können nun Teams gebildet werden, die gemeinsam ein Logbuch über gelesene oder gehörte Bücher und über Kreativangebote führen. Dieses kann analog kreativ ausgestaltet oder online geführt werden.

Sich mit anderen Interessierten zusammen zu tun, Gleichgesinnten zu begegnen und sich auszutauschen – und das sowohl virtuell als auch in der realen Welt -, all das soll der neue Sommerleseclub mehr denn je ermöglichen. Der Seminarraum im Kulturhof wird deshalb in den Sommerferien zum exklusiven Clubraum „nur für Mitglieder“ – zu erkennen am Teilnehmerarmband.
Über den gesamten Zeitraum der Sommerferien werden diverse Workshops und Kreativangebote in der Stadtbibliothek angeboten. Erfolgreich sind die Teams oder auch Einzelpersonen, wenn sie Stempel in ihren Logbüchern gesammelt haben; diese bekommen sie für gelesene oder gehörte Bücher sowie die Teilnahme an einem Kreativangebot.

Doch im Logbuch werden nicht nur die Stempel gesammelt. Die Teams lösen darin gemeinsam kreative Aufgaben, stellen sich vor, bewerten ihre gelesenen oder gehörten Bücher, beschreiben ihre liebsten Leseorte und vieles mehr. Die Logbücher können auch online geführt werden. Dafür erhält jedes Team eine Login-Nummer und kann sich anmelden. Das Logbuch ist dann per App auf dem Handy immer dabei und die Teammitglieder können sich vernetzen, wo immer sie auch gerade sind.

Bei all dem geht es natürlich nach wie vor auch um die Förderung der Lesemotivation und des Lesespaßes. Lesen lernt man – wie die meisten Dinge – nur, indem man es möglichst viel tut. Und die Lesekompetenz ist nach wie vor eine der wichtigsten Voraussetzungen zur Teilhabe an unserer modernen Informationsgesellschaft. Das unterstreicht die Bedeutung von Veranstaltungen wie dem Sommerleseclub.

Zum Abschluss gibt es am 6. September 2019 für alle erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder eine Abschlussparty mit einer großen “Oskar-Verleihung” mit rotem Teppich, mit Verlosung und Urkundenübergabe für die ganze Familie. In welchen Kategorien die Oskars verliehen werden und an wen, das bestimmt eine Jury. Kategorien könnten z.B. sein: kreativstes Logbuch, bester Teamname oder der coolste Leseplatz.

Das Team der Stadtbibliothek ist gespannt, wie die Neuerungen im SLC ankommen. Das Veranstaltungsprogramm ist zu finden auf der Homepage der Stadtbibliothek.

Die Anmeldung hat begonnen. Weitere Informationen zum SLC finden Sie unter der URL: www.sommerleseclub.de.

Ein herzlicher Dank gilt der Volksbank Euskirchen, die diese Leseförderaktion der Stadtbibliothek seit 2006 großzügig finanziell unterstützt und dem Verein der Freunde und Förderer der Stadtbibliothek Euskirchen, dem die Förderung von Euskirchener Kindern und Jugendlichen besonders am Herzen liegt. Gefördert wird das Projekt außerdem durch das Kultursekretariat Gütersloh NRW und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

Es gilt für alle: jede und jeder kann mitmachen, im Team und egal welchen alters. Wir freuen uns auf Euch.

Eure
Stephanie Heidt

 

Liebe Leserinnen und Leser,

Sommerzeit ist Reisezeit! Spätestens mit Beginn der Sommerferien bricht auf Autobahnen, Bahnsteigen oder an Flughäfen wieder das Chaos aus, weil es alle Welt in die Ferne zieht.

Was passt da für eine Buchrezension besser als ein Reiseroman?, dachte ich mir – und habe Euch einen ganz besonderen mitgebracht: „P: Trauriges Reisen“ von Jochen Schliemann ist anders als andere Bücher in diesem Genre. Das merkt man gleich zu Beginn:

Protagonist Tim Ross entscheidet sich eines Morgens spontan, nicht zur Arbeit zu gehen. Stattdessen geht er zum Flughafen und bucht das Erste, was ihm auf Anhieb in den Sinn kommt. Nairobi, Oneway-Ticket. Einfach los.
Ohne Koffer oder Plan reist Tim so nach und nach um die ganze Welt, doch egal, an welchen Ort er kommt, kann er diesen nicht genießen. Jedes Mal findet er das Hässliche und die traurige Wahrheit in den Dingen und verbringt seine Zeit lieber mit tiefer Grübelei, als den Moment zu erleben.

Cover 2019-07 Schliemann - Trauriges Reisen 2

Im Verlauf der Geschichte wird dem Leser allmählich begreiflich, warum Tim so ist – warum er gar nicht anders kann – und genauso, was die schwarz verschleierte Frau mit der ganzen Sache zu tun hat, die ihn überallhin zu verfolgen scheint…

Denn ganz klar ist: Tim mag vielleicht ohne Koffer reisen, aber nicht ohne sein sprichwörtliches „Päckchen“.

Mich hat dieses Buch unglaublich berührt – und auch beeindruckt: Anders als viele andere Geschichten in diesem Genre hält es nicht viel von übertrieben paradiesischen Beschreibungen, verrückten Carpe-Diem-Roadtrips oder dem großen Liebesglück am anderen Ende der Welt. Stattdessen beweist es einen ehrlichen, überwiegend ernsten, aber auch mal amüsanten Blick auf die Dinge. Das tut jedoch gerade im Vergleich zu den absolut traumhaften und perfekten Urlauben, die alle anderen immer zu verbringen scheinen, ziemlich gut. (Social Media und Co lassen grüßen!)

Denn die Wahrheit ist – und das transportiert Schliemann in seinem Debüt meiner Meinung nach sehr deutlich -: Egal, wo wir hingehen, wir müssen uns selber mitnehmen.

Trotzdem wirkt in jedem Kapitel die persönliche Begeisterung des Autors fürs Reisen mit und ermutigt den Leser, die Welt auch mal abseits der bekannten Wege zu erkunden – es könnte sich lohnen.

Ein Buch zum Nachdenken, Wiedererkennen, Mitfühlen und Nochmallesen.

Viele Grüße und eine gute Reise, ganz egal, wo es Euch hinzieht,

Lisa Häßy

Liebe Leserinnen und Leser,

in unserer beliebten „Eltern-Kind-Reihe“ war das Artisjok Theater von Anke Scholz mit dem Stück „Lieselotte macht Urlaub“ bei uns zu Gast.

Eine Kuh, die Urlaub macht, das gibt’s doch gar nicht…..…und ob, die Kuh Lieselotte, bekannt aus den beliebten Kinderbüchern von Alexander Steffensmeier, wollte genau das, Urlaub machen wie der Postbote!

 

20190627_161435

Ob es Ihr gefallen hat und wie schön es ist, wieder nach Hause auf den Bauernhof zurückzukommen, konnten gestern rund 50 Kinder und Erwachsene miterleben.

 

20190628_083005

 

Frau Scholz hat ein wunderbares Urlaubsstück gespielt, bei dem die Kinder begeistert mitmachten. Sehr passend zum sonnigen Sommerwetter!

Es grüßt Euch

Eure Michaela Hürtgen

Liebe Leser, liebe Leserinnen,

María Cecilia Barbetta kam, las und begeisterte. Auf Einladung der Familienbildungsstätte „Haus der Familie“ Euskirchen und der Stadtbibliothek Euskirchen machte María Cecilia Barbetta am Dienstag, den 12. Juni 2019 Station auf ihrer Lesereise in Euskirchen.

Lesung Barbetta 1

Maria Cecilia Barbetta – Foto (c) Alina Linscheidt

 

Die Wandermadonna leuchtet in der Nacht. Wieso, dass erfahren wir im Laufe der Geschichte. Die zwölfjährige Teresa Gianelli bringt sie von Haus zu Haus, auch in die Autowerkstatt. Sie steht für den Glauben und für die Hoffnung im katholischen Argentinien. Im deutschen alpenländischen Raum ist der Brauch noch existent und eine Besucherin der Lesung sagte, dass sie den Brauch auch hier vor Ort in der Eifel kennt. Das zeigt, dass Religion weltverbindend ist. Am Rande von Buenos Aires dreht sich der Alltag beschaulich um den Kfz-Betrieb Autopia und die Klosterschule. Doch von Ferne lässt in „Nachtleuchten“ ihre Romanfiguren ahnen: Die Militärdiktatur naht.

1996 kam Maria Cecilia Barbetta mit einem Künstlerstipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes nach Berlin. In Argentinien geboren ging sie auf eine deutschsprachige Schule. Sie wollte Lehrerin werden, wie ihre Mutter. Studierte Deutsch als Fremdsprache und unterrichtete. Sie verliebte sich in die deutsche Grammatik, die ihr Struktur gab. Schreibt in Deutsch und nicht in Spanisch. Bisher sind zwei Bücher von ihr erschienen, 2008 „Änderungsschneiderei Los Milagros“ und 2018 „Nachtleuchten“, aus dem Barbetta am Dienstagabend in der Bibliothek las.

 

Lesung Barbetta 2

Links Johannes Schröers und rechts Maria Cecilia Barbetta – Foto (c) Alina Linscheidt

 
María Cecilia Barbetta entfaltet in ihrem Roman ein breites Gesellschaftspanorama vor dem Hintergrund der religiösen, politischen und spiritualistischen Umbrüche Mitte der 1970er-Jahre in Argentinien. Sie zeigt das Leben der kleinen Leute, ihren Kampf ums Überleben vor dem Hintergrund des politischen Umbruchs zu einer Militärdiktatur 1974/75. Ihre Figuren vertreten ihre Meinungen, finden auch in den dunklen Zeiten Lichtblicke, die das Leben lebenswert machen, und tun dafür, was sie können.
Gleichzeitig schreibt Barbetta auch von einer gelungenen Integration vieler Nationalitäten in Ballester und damit ist dieser Ort ein Synonym für jeden Ort auf der Welt, in dem Menschen um ihr Leben kämpfen und die Hoffnung auf ein besseres Leben nicht verlieren.

Ihr Buch stand 2018 auf der Shortlist des Deutschen Buchhandels. Der wichtigste Preis in Deutschland für in deutscher Sprache erschienenen Bücher. Mehr Informationen zum Buch sind in der Ausgabe Spiegel-Online, aufgerufen am 15.06.2019 um 13.44 Uhr, geschrieben von Katharina Schipkowski, zu finden.

Moderiert wurde der Abend hervorragend durch Johannes Schröers, stellvertretender Chefredakteur beim Domradio Köln. Vielen Dank an alle Beteiligten und natürlich die Besucher dieses besonderen Abends. Beide Bücher gibt es natürlich in Eurer Bibliothek.

Herzlicher Gruß
Stephanie Heidt

Liebe Leserinnen und Leser,

Glaubt ihr an Superhelden?

Würde ich diese Frage Mr. Glass stellen würde die Antwort eindeutig JA heißen.

„Glass“ ist die Zusammenkunft zweier Filme. Zum einem „Unbreakable“, in den Hauptrollen Bruce Willis und Samuel L. Jackson erschienen im Jahr 2000 und „Split“ mit James McAvoy, den wir ja alle schon aus X-Men Apocolypse und X-Men – Zukunft ist Vergangenheit kennen.

Regie und Drehbuch aller Filme stammen von dem indischen Regisseur M. Night Shyamalan. Ein meiner Meinung nach genialer Mensch, der uns auch „The sixth sense“ beschert hat.

Aber jetzt erst mal zum Inhalt von „Glass“:

Kevin Wendell Crumb ist ein junger Mann mit multiplen Persönlichkeiten. Manche davon sind friedliebend, andere sind gefährlich. Ihm inne wohnt auch „das Biest“. Es hat sich zur Passion gemacht, alle Menschen die kein Leid kennen umzubringen. Gleichzeitig dient „das Biest“ als Beschützer von Kevin Wendell Crumb, die ursprüngliche Personen die hinter den zahlreichen Persönlichkeiten steckt. 

Comicliebhaber Mr. Glass entdeckt schnell das Potenzial von Kevin und beginnt ihn, für seine Zwecke zu manipulieren. Gleichzeitig versucht er David Dunn wieder seine unglaublichen Kräfte zu entlocken. Es beginnt ein Showdown zwischen gut und böse, mit überraschendem Ende. 

Mein Fazit:

Hat Spaß gemacht, aber ich bin froh nicht den teuren Eintritt im Kino dafür gezahlt zu haben.

Die drei Hauptcharaktere halten sich die meiste Zeit des Films in einer Psychiatrie auf. Diese Sequenzen waren schon ein bisschen lahm. Ich hätte mir auch gewünscht das Bruce Willis, als David Dunn, ein bisschen mehr zur Geltung kommt. Alles in allem finde ich das die einzelnen Charaktere ein bisschen untergegangen sind. In den vorher gegangenen Filmen war es besser gelungen.

Meine Empfehlung an alle die sich „Glass“ ansehen wollen: Schaut euch zuerst „Unbreakable“ und dann „Split“ an. Ich kannte beide Filme bereits, aber ich glaube wenn man nur „Glass“ guckt, leuchtet einem die Handlung nicht ganz ein.

Den Film könnt ihr auf Blu-Ray bei uns Ausleihen!

Beste Grüße

Annika Freitag

 

 

Klasse Beitrag von der Stadtbücherei Erkrath!
Auch bei uns dürft ihr euch ab dem 1. Juli auf viele tolle Neuerungen freuen!

Die Stadtbücherei Erkrath bloggt

Liebe Leserinnen und Leser,

auch in diesem Jahr sind wir wieder mit vielen anderen Stadtbüchereien im Sommerleseclub aktiv dabei. Wir sind schon richtig gespannt, denn der Sommerleseclub hat ab 2019 einige neue Besonderheiten,…

Ursprünglichen Post anzeigen 401 weitere Wörter