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Liebe Leserinnen und Leser,

Julius Uhrmacher hat sein Praxissemester, im Rahmen seines Bibliotheksstudiums, in unserer Bibliothek absolviert. Zum Abschluss haben wir ihm noch einige Fragen gestellt:

4 Monate Praxissemester sind nun vorbei, wie geht es für dich weiter?

Ich wünschte, ich hätte erst mal ein bisschen Freizeit, aber natürlich lassen die Pflichten des Studiums nicht lang auf sich warten. Bis Ende diesen Monats muss ich noch einen 15 seitigen Praktikumsbericht schreiben und ein Plakat über mein Projekt an der Stadtbibliothek Euskirchen gestalten. Das Plakat wird in einer Veranstaltung Ende März vor dem aktuellen und dem nachstehenden Studiengang präsentiert. Darüber hinaus werde ich mir eine neue Arbeitsstelle suchen, da ich jetzt wieder Zeit habe meine Urlaubskasse ein wenig aufzufüllen.

Julius Uhrmacher hat sein Semesterpraktikum vom 18.09.2019 – 17.01.2020 in der Stadtbibliothek Euskirchen absolviert.

Was hat dir besonders gut an der praktischen Bibliotheksarbeit gefallen?

Ganz klar und vor allem Anderen, meine Projektarbeit im Rahmen der Förderung und Sichtbarmachung der neuen digitalen Angebote der Stadtbibliothek. Die Arbeiten rund um dieses Projekt waren sehr abwechslungsreich und vielfältig. Von der Einarbeitung neuer iPads, in Zusammenhang mit dem neuen Angebot des digitalen Lesezirkels sharemagazines, bis hin zu der Mitgestaltung von Flyern für diese Angebote war alles dabei. Auch die mir freigestellte Arbeitseinteilung fand ich sehr angenehm. Immer wenn mir nach etwas Abwechslung war, konnte ich mich anderen Arbeiten zuwenden. Der Dienst an der Informationstheke und der damit einhergehende Kundenkontakt hat die Schreibtischarbeit zwischendurch zusätzlich aufgelockert. Der Kontakt mit Kunden wird immer Bestandteil meiner späteren Arbeit sein und somit konnte ich auch hier neue Erfahrungen und Eindrücke sammeln.

Gibt es auch etwas, dass dir gar nicht gefallen hat?

Na ja, wirklich nicht gefallen, hat mir gar nichts. Am Anfang war ich ein wenig überfordert, da ich mit Aufgaben betraut wurde die außerhalb meines Wissensbereichs lagen. Doch konnte ich mich mit Hilfe meiner Kolleginnen sehr schnell in diese Aufgaben hineinfinden und zusätzlich noch einiges lernen.

Eine Sache gab es, die mir nicht gefallen hat. Die langen Fahrzeiten von mir bis nach Euskirchen. Täglich musste ich 3 Stunden pendeln. Jedoch habe ich mir dies selbst auferlegt und für die erkenntnisreiche Arbeit habe ich diese Hürde gerne genommen.

Julius (r.) beim Kindersoftware-Preis 2019

Würdest du deinen Kommilitonen die Stadtbibliothek Euskirchen für ein Praxissemester weiterempfehlen?

Auf jeden Fall! An dem Tag, an dem ich meine Praktikumsstelle und meinen Aufgabenbereich an der Technischen Hochschule offiziell vorstellen werde, werde ich kräftig Werbung machen. Damit auch in Zukunft Studierende die wunderbaren Erfahrungen an der Stadtbibliothek Euskirchen sammeln können.

Möchtest du noch etwas zum Abschluss sagen?

Nicht viel, nur ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten. Ich habe mich hier sehr wohl gefühlt. Das Team hat mich unvoreingenommen und herzlich willkommen geheißen und mir stets mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Darüber hinaus konnte ich etliche neue Erfahrungen sammeln, mein Wissen in einigen Bereichen deutlich erweitern und durfte praktische Erfahrungen machen. Ich denke, ich habe in meiner kurzen Zeit hier mehr nützliches gelernt, als in meinem bisherigen Studium.

Wir wünschen dir für deine berufliche und private Zukunft alles Gute!

Wichtiger Hinweis von unseren Kollegen aus Landshut.

Danke dafür!

Liebe Bloggerinnen und Blogger, bitte beachtet den Hinweis bzw. die Nichtverfügbarkeit der Onleihe am 14.01.2020. Hier folgt der Post, der auch im userforum der Onleihe nachzulesen ist. Umstellung der Onleihe am 14.01.2020 In der Nacht vom Montag auf Dienstag 14.01.2020 wird die Onleihe umgestellt, d.h. ab 00.00 Uhr stehen sämtliche Funktionen der Onleihe nicht mehr […]

Onleihe am 14.01.2020 wegen Umstellung nicht verfügbar —

Liebe Leserinnen und Leser,

ein „frohes Neues“ Euch allen!

Wir als Bibliotheksteam hoffen natürlich, dass Ihr alle gut „reingekommen“ seid und uns auch 2020 weiterhin gerne besucht 😊

Ein Thema, das unweigerlich mit dem Jahresanfang verbunden ist, ist natürlich diese Sache mit den guten Vorsätzen. Wie sieht es aus, habt Ihr welche? Oder haltet ihr nichts davon?             
Ich muss gestehen: Ich eigentlich nicht. Jedoch habe ich einen gefunden, den wir uns tatsächlich alle einmal vornehmen könnten (neben „Viel lesen!“, natürlich 😉 ), und zwar: Schluss mit negativen Gedanken!         
Denn wenn es etwas gibt, worauf jeder freiwillig sofort verzichten würde, dann doch Stress, oder?

Warum es also nicht versuchen? Hanne H. Brorson widmet sich in ihrem Büchlein „Keine Chance den Grübelviren“ genau diesem Thema.

Auf ca. 90 Seiten identifiziert die Autorin die typischen Grübelfallen und veranschaulicht, wie leicht wir uns zum Beispiel mit dem gemeinen Was-wäre-wenn-Virus infizieren. Oder dem Nabel-der-Welt-Virus, auch sehr fies, genauso wie das artverwandte Zoom-Virus. (Wer wissen will, was sich genau dahinter verbirgt, muss einem Blick ins Buch werfen!)

Diese „Viren“ sehen zwar auf den enthaltenen Illustrationen ziemlich niedlich aus, sind aber alles andere als freundliche Zeitgenossen. Sie befallen uns im Alltag oft ohne dass wir es merken. Um das zu verdeutlichen, hat Brorson eine kurze Geschichte um das Thema gestrickt, in der die Protagonistin Anna im Laufe ihres Tages Situationen erlebt, die (leider) jeder kennt: Das schlechte Gewissen, weil man schon wieder den Sportkurs hat ausfallen lassen, der Chef, der vermeintlich komisch schaut, oder der Auserkorene, der hingegen leider gar nicht schaut – alles perfekter Nährboden für „Grübelviren“!

Und mit denen ist es wie mit „normalen“ Bazillen auch: Wenn man ein bisschen über sie Bescheid weiß, kann man auch entsprechend reagieren – nur anders als bei einer Grippe nicht mit Tee und Halsbonbons, sondern mit einer aufmerksamen Lebensweise und etwas Selbstbeobachtung. Denn der meiste Stress ist, laut Brorson, selbstgemacht.

Ich fand die Darstellung der negativen Gedanken als „Viren“ sehr unterhaltsam und habe mich tatsächlich in den meisten beschriebenen Situationen wiedergefunden. Obendrein ist das Büchlein aufgrund seines geringen Umfangs schnell gelesen, weshalb ich es Euch allen gerne für 2020 ans Herz legen möchte. Einen Versuch ist es wert! Denn jeder enttarnte „Grübelvirus“ ist einer weniger, der Euch das Leben schwer macht 😉

Es grüßt Euch aus der (garantiert grübelfreien) Bibliothek

Lisa Häßy

Liebe Leserinnen und Lesern,

wie jedes Jahr habe ich auch für das Jahr 2019 wieder eine Bildstrecke für euch angefertigt. Gemeinsam mit euch möchte ich mich deshalb an das vergangene Jahr erinnern.

Im Januar 2019 gab es bei uns zum ersten Mal einen „digitalen Stammtisch“. Viele interessierte Bürgerinnen und Bürger informierten sich über das Thema Internetrecherche.

Im Februar 2019 fand der Regionalentscheid des 60. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels bei uns statt. Viele lesebegeisterte Schülerinnen und Schüler haben auch hier wieder teilgenommen.

Im März 2019 begingen wir zusammen mit euch die „Nacht der Bibliotheken 2019“. Es wurde gespielt, ausprobiert und viel gelacht.

Im April 2019 haben wir unser Zeitschriftenangebot für euch aufgestockt. Neben einer neuen DIY-Zeitschrift gibt’s auch jetzt etwas für richtige Fleisch-Fans. 😉

Seit Mai 2019 könnt ihr eine komfortable Bibliotheks-App nutzen. Verlängerungen, Vorbestellungen und Recherche – geht jetzt alles mobil.

Im Juni 2019 hatten wir Autorin Maria Cecilia Barbetta bei uns zu Gast. Sie las aus ihrem Roman „Nachtleuchten“ vor.

Maria Cecilia Barbetta – Foto (c) Alina Linscheidt

Im Juli 2019 eröffneten wir wieder – wie jedes Jahr – den Sommerleseclub. Dieses Mal mit einigen tollen Änderungen, wie z.B. die kreative Gestaltung der Logbücher!

Seit August 2019 haben wir eine neue Mitarbeiterin im Bibliotheksteam: Désirée Sterr.

Im September 2019 haben wir unser digitales Angebot für euch aufgestockt. Bibliothekskunden können jetzt in Online-Datenbanken wie z.B. „Munzinger“ und „Brockhaus“ recherchieren.

Im Oktober 2019 wurde bei uns wieder fleißig getestet und bewertet, im Rahmen des TOMMI-Kindersoftwarepreis. Über 50 Kinder waren auch dieses Jahr wieder mit dabei.

Im November 2019 konnten wir Lyrik und Musik miteinander vereinen. Texte und Bilder rund um und von Berthold Brecht brachten uns bei einer Veranstaltung im November zusammen.

v.l. Maria Gerhards, Dr. Maria-Regina Neft, Paul Rittel 

Im Dezember 2019 nahmen wieder viele Schüler an unserem „Buchknackerquiz“ teil und lernten etwas über Systematiken und das Recherchieren in der Bibliothek.

Wir wünschen euch einen wunderbaren Start in das neue Jahr 2020. Wir danken euch für eure Treue und freuen uns darauf, auch im kommenden Jahr wieder viele tolle Veranstaltungen und Momente mit euch erleben zu dürfen. In diesem Sinne –

ein frohes Neues Jahr wünscht das Team eurer Stadtbibliothek Euskirchen!

Liebe Leserinnen und Leser,

die Neuverfilmung von Stephen Kings großartigem Roman „Friedhof der Kuscheltiere“…

Tja, mir fehlen da echt die Worte. Regie führte bei diesem Film Kevin Kölsch. Kein Witz, er heißt wirklich so.

Und so habe ich mich bei diesem Film auch gefühlt, als hätte ich zu wenig Kölsch getrunken.

Ich möchte an dieser Stelle nicht noch mal auf das Buch zum Film eingehen. Eine Rezension zum Buch findet ihr hier.

Achtung, das Nachfolgende enthält Spoiler.

Zum Inhalt:

Louis Creed, seine Frau Rachel und die beiden Kinder Ellie und Gage ziehen aus der Großstadt in das verschlafene Ludlow im tiefsten Maine. Als Ellies Katze überfahren wird, beerdigen Louis und sein Nachbar diese auf einem alten Indianderfriedhof. Kurz darauf kehrt die Katze als böser Wiedergänger ins Haus der Creeds zurück. An einem verhängnissvollem Tag wird auch Louis Tochter Ellie auf der Straße überfahren. Voller Trauer beerdigt Luis seine Tochter ebenfalls auf dem Tierfriedhof. Auch sie kommt als böser Wiedergänger zurück…

Mein Fazit:

Wer Stephen King liebt, wird diesen Film hassen.

OK, vielleicht nicht unbedingt hassen, aber dass war schon ein echt mieser Film. Die ganze Story wurde radikal runtergekürzt und hatte eigentlich mit dem Roman von Stephen King so gut wie nichts mehr zutun. Einzig die Grundidee wurde auf gegriffen, ansonsten war alles anders.

Wieso stirbt Ellie in dem Film? Ursprünglich war es Gage! Die ganzen Hintergrundgeschichten fehlen, z.B. wie Nachbar Jude erzählt, dass schon mal ein Mensch auf dem Friedhof beerdigt wurde.

Nicht nur das die Story mich auf ganzer Linie enttäuscht hat, die Szenen waren auch dermaßen vorhersehbar.

Meine Empfehlung: Schaut euch diesen Film nur an wenn ihr das Buch nicht gelesen habt und auch nicht plant es zu lesen. Ansonsten ist er für euch eine mega Enttäuschung.

In diesem Sinne,

Annika Freitag

Liebe Leserinnen und Leser,

Endlich konnte die Puppenspielerin Petra Schuff wieder in Euskirchen auftreten und spielte, in der ausverkauften Stadtbibliothek, am vergangenen Donnerstag das Stück „Ritter Rost feiert Weihnachten“

Ritter Rost, Burgfräulein Bö und Koks der Drache freuen sich auf ein besinnliches Fest mit Plätzchen backen und Weihnachtssterne basteln. Die Freude wird jäh durch die Nachricht aus dem Radio unterbrochen: König Bleifuß der Verbogene wünscht dieses Jahr vorbildliche Weihnachten. Zur Überprüfung der Anordnung wird er die Ritterburgen besuchen. Auf der Ritterburg von Ritter Rost gerät nun alles in Aufruhr.

Frau Schuff begeisterte, mit einem liebevolle inszenierten weihnachtlichen Stück, tollen Figuren und viel Musik und Gesang. Unsere kleinen und auch die großen Gäste, könnten sich so ganz wunderbar auf Weihnachten freuen.

Viele Grüße

Michaela Hürtgen

Liebe Leserinnen und Leser,

Ein intensives Programm erwartete die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen, die vom 26. bis 29. November 2019 mit ihren Deutschlehrern im Rahmen der Bildungspartnerschaft „Bibliothek und Schule“ jeweils für zwei Stunden den außerschulischen Lernort Stadtbibliothek besuchten.

CC-0, Bild by: stevepb

Im Rahmen des ersten Programmbausteins lernten die Kinder, Recherchen im Katalog der Bibliothek durchzuführen und Sachbüchern gezielt Informationen zu entnehmen. Nach einer kurzen, kindgerechten Einführung rund um Systematik, Signatur und Katalog fanden sie sich in Teams zusammen, um das interaktive Buchknackerquiz zu lösen. Hierbei handelt es sich um eine von den Euskirchener Bibliothekarinnen und Lehrerinnen gemeinsam erstellte Themenrallye auf Tablets. Diese Lernrallye leitet die Schüler Schritt für Schritt dazu an, Quizfragen zu verschiedenen Sachbereichen, z. B. Kochen, Sport oder Reisen, mit Hilfe von Sachbüchern zu lösen: Wie gebe ich ein sinnvolles Stichwort bei der Suche im Katalog der Bibliothek ein und wie kann ich die Ergebnisse filtern? Woran erkenne ich, dass es sich bei dem im Katalog angezeigten Buch wirklich um ein Sachbuch handelt? Wie sind die Sachbücher in den Regalen der Bibliothek geordnet? Wie nutze ich ein Inhaltverzeichnis oder ein Register? Rasch wurden die Kinder auf spielerische Weise zu Experten in Sachen Recherche und sammelten Hand in Hand in einer konzentrierten Atmosphäre fieberhaft Punkte beim Lösen der Aufgaben.

Symbolbild ©afreitag

Nach diesem Recherchespiel gab es eine kurze Erholungspause, anschließend ging es in der Bibliothek wieder ruhiger zu: Die Kinder gestalteten eine literarische Vorleserunde, indem sie ihren Mitschülern ausgewählte Stellen aus ihren Lieblings-Jugendbüchern vortrugen. Bei diesem Programmbaustein stand die Freude am Lesen und Vorlesen literarischer Texte im Mittelpunkt, und so genossen die Zuhörer die ansprechenden Vorträge der jungen Vorlese-Profis, die auf diese Weise zugleich für den anstehenden Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen trainieren konnten.

Der Bibliothekstag endete mit viel Applaus nicht nur für die Vorleser, sondern auch für alle Kinder der sechsten Klassen, die konzentriert zugehört und sich zuvor auf ein interaktives Lernerlebnis beim Lösen des Buchknackerquiz eingelassen hatten.

Marion Kleinebreil

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