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Liebe Leserinnen und Leser,

das kennt Ihr doch sicherlich auch. Da wird geplant und überlegt, wie das Abschlussfest am besten gelingt. Die Vorfreude ist groß. Und dann ist es endlich soweit. Haben wir an alles gedacht?! Sind die Getränke ausreichend bestellt und gekühlt, haben wir genug Gläser, sind alle Preise für die Verlosung da, ist der Zauberer schon gekommen und auch die Urkunden nicht vergessen worden?

Die Voraussetzungen waren dieses Jahr bestens. Letztendlich kamen mehr als 200 Menschen im Casino zusammen, die Kinder brachten ihre Eltern, Omas und Geschwister mit und feierten bei bester Stimmung.

Bürgermeister Dr. Uwe Friedl begrüßte die lesebegeisterten Menschen, verteilte die Urkunden an die Vielleser und bedankte sich bei der Volksbank Euskirchen eG als Hauptsponsor für den 11. Sommer und den 8. JuniorLeseClub.

 

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Alle Fotos ©crizzuto.

Seit 2006 gibt es die gemeinsame Aktion der Stadtbibliothek Euskirchen und des Kultursekretariats Gütersloh sowie des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW. Bürgermeister Dr. Uwe Friedl, die Volksbank Euskirchen eG und der Förderverein der Stadtbibliothek unterstützen die Leseclubs von Beginn an.

Die Kinder haben Bücher verschlungen, sich auf Fantasiereise begeben, Länder erobert, gegen Monster gekämpft, Abenteuer bestritten…… und von ihren Erlebnissen lebendig den Mitarbeiterinnen der Bibliothek erzählt.

Die Förderung der Lesekompetenz, außerhalb der Schule, ist wichtiger denn je. Deshalb setzen der SommerLeseClub und der JuniorLeseClub der Stadtbibliothek niederschwellig an. Neue Bücher, Lesen ohne Leistungsdruck, Spaß, Freude, Clubcharakter, Abschlussfest, Verlosung von Preisen…. all das steht im Vordergrund.

Neben Urkunden für alle Kinder, die mindestens 3 oder mehr Bücher gelesen haben, gab es über 160 tolle Preise für alle fleißigen Leserinnen und Leser zu gewinnen.

Viel Spaß hatten die Kinder mit der tollen Zaubershow „Hokus-Pokus-Fidibücher“ und Felix Wohlfarth, den wir über Eventilator, Berlin, engagiert haben. Felix zauberte Buchstaben in ein Buch, ließ Hasen verschwinden und sorgte unter anderem als Gedankenleser für Verblüffung im Publikum. Er holte sich Kinder auf die Bühne und bezog sie mit in seine Show ein. Die Kinder erlebten einen unvergesslichen Nachmittag und ein tolles Abschlussfest.

Wer jetzt noch mehr wissen möchte, für den gibt es hier die Zahlen 2016 im Überblick:

  • Gesamtteilnehmer 2016 = 348 Jungen und Mädchen – (2015 = 426 Teilnehmer)
  • davon 147 Jungen und 201 Mädchen
  • 130 Jungen und Mädchen (von 348) waren bisher noch nicht in der Bibliothek angemeldet (37,36 %)
  • 596 Bücher standen zum Lesen zur Wahl. Gesamt gelesene Bücher = 4.150 Bücher – (2015 = 4.451 Bücher)
  • 279 Kinder (von 348) lasen drei und mehr Bücher. Dafür gibt es ein Zertifikat. Diese Leistung wird auf dem nächsten Schulzeugnis als besondere außerschulische Leistung vermerkt
  • der Prozentanteil der Zertifikate liegt bei 80 %. (2015 waren es 79 %., 2014 67% und im Jahr davor 56 %). Es ist eine besondere Leistung, dass dieses Jahr so viele Kinder wie nie zuvor 3 und mehr Bücher gelesen haben

 

2017 wird es wieder die Leseclubs geben. Merkt Euch schon einmal den Termin in den Sommerferien vor!

Es grüßt das Team der Stadtbibliothek

Liebe Leserinnen und Leser,

Seid ihr auch so große Fans von der Erfolgsserie „Game of Thrones“?

Dann empfehle ich euch die Buch-Reihe „Das Lied von Eis und Feuer“ von George R.R. Martin, auf der die Serie basiert.

Das Lied von Eis und Feuer 01 von George RR Martin

Bild: Blanvalet Verl.

https://www.randomhouse.de/Paperback/Das-Lied-von-Eis-und-Feuer-01/George-R.R.-Martin/Blanvalet-Taschenbuch/e348431.rhd

Und darum geht es:

Der Sommer war lang und der Winter wird kommen. Nachdem der alte König gestürzt wurde herrscht endlich Frieden im Land Westeros.

Die Frage ist nur: Wie lange wird das so bleiben, denn der neue König regiert nicht so wie erwartet. Viele wollen das alte Königsgeschlecht zurück und andere Adelshäuser würden sich am liebsten selber auf den Eisernen Thron setzen. Hinzu stellen sich viele die Frage: Ist die Thronfolge des neuen Königs wirklich schon gesichert?

Und während sich die Konflikte um den richtigen und nächsten Herrscher langsam zuspitzen wartet im Norden schon eine weitere Bedrohung, die jedoch im Schatten der bestehenden Probleme nicht genügend ernst genommen wird…

Das Spiel um den Thron beginnt, doch wer wird gewinnen?

Mein Fazit:

Jedes Kapitel wird aus der Sicht einer anderen Figur erzählt, sodass keine klare Hauptfigur erkennbar ist. Dadurch wird jede Figur gleich wichtig und man erfährt viel über ihre Gedanken- und Gefühlswelt.

In den ersten zwei Büchern verläuft die Handlung fast völlig parallel zu dem Handlungsstrang der Serie, es gibt nur minimale Unterschiede. Ab dem dritten Band gibt es einzelne Passagen, die so in der Fernsehserie nicht vorkommen oder auch teilweise etwas anders sind. Für Leute, die die Serie bereits geguckt haben, können diese Abschnitte als Ergänzungen angesehen werden.

Die Bücher sind perfekt um sich die Zeit bis zur nächsten Staffel „Game of Thrones“ zu vertreiben. Doch da die Buch-Reihe mit der Handlung noch hinter der Serie liegt, obwohl es die Bücher bereits vor der Serie gab, erfährt man hier leider nicht wie es weitergeht. Die Spannung auf die Fortsetzung bleibt bestehen.

Die Buch-Reihe „Das Lied von Eis und Feuer“ findet ihr übrigens auch im Bestand unserer Bibliothek.

Viele Grüße bestellt euch

Michelle Wagner (Praktikantin)

Liebe Leserinnen und Leser,

in unserer Stadtbibliothek fand am Freitag, dem 9. September 2016 um 19.00 Uhr ein Japanischer Abend in der bewährten Veranstaltungsreihe „Literatur und Tanz“ statt.

Bei diesem außergewöhnlichen Event durchdrangen sich Lesen und Tanz:  Das „Lesen“ war der Sound zur Performance! Dorothea Berg hat gelesen und gleichzeitig dazu rührte Lucie Betz das Publikum mit ihrem Butoh-Tanz an.

Die Literaturwissenschaftlerin aus Bad Münstereifel hatte das Buch der Autorin Julie Otsuka: „Wovon wir träumten“ für den Abend ausgewählt.

Der Roman basiert auf realen Lebenserinnerungen und authentischen Quellen. Junge Japanerinnen verlassen 1919 nach dem 1. Weltkrieg ihr Land, um nach Kalifornien auszuwandern. Sie wurden „Fotobräute“ genannt, da sie ihre künftigen Männer, japanische Einwanderer, nur von einem schmeichelhaften Foto seitens der Heiratsvermittlung kannten. Sie wussten nichts über diese Männer, sie wussten noch weniger über Amerika. Sie überqueren den Ozean per Schiff mit all ihren Fragen, Ängsten und Hoffnungen.

 

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Lucie Betz, gebürtige Französin, aus Freiburg zeigte den 70 Gästen ihren eigenen Ausdruckstanz. Dabei erkannte man ihre eigene unverwechselbare tänzerische Sprache. Sie bewegte sich zwischen strenger Form und Improvisation und bezog Elemente der Bibliothek in ihren Butoh-Tanz mit ein. Der Butoh-Tanz entstand  in den frühen 60er Jahren in Japan und hat mittlerweile weltweit Anhänger.

Bei Sushi und Wein verweilten die Gäste noch und kamen untereinander ins Gespräch, viele wollten von Lucie Betz noch mehr über den Butoh-Tanz erfahren und nicht zuletzt wurden Lucie Betz und Dorothea Berg über alle Maßen gelobt!

Es grüßt Sie Ihre Butoh-Begeisterte

Brunhilde Weber

Liebe Leserinnen und Leser,

am vergangenen Donnerstag, dem 1. September 2016, erwachten bei uns in der Stadtbibliothek liebenswerte Märchenfiguren zum „Leben“.

Im Rahmen unserer Eltern-Kind- Veranstaltungsreihe erzählte Angela Wöffen fantastische „Geschichten aus dem Zauberwald“ für große und kleine Zuhörer. Unter den ausgewählten Geschichten waren auch „Die drei Böcke Brausewind“, ein Märchen aus Norwegen und  „Mascha und der Bär“.

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Gebannt lauschten die Besucherinnen und Besucher den Worten Wöffens und tauchten für kurze Zeit in eine andere Welt ein.

Neugierig geworden? Die nächste Eltern-Kind-Veranstaltung findet am 1. Dezember statt.

Bis bald

Eure Carmela Rizzuto

 

Liebe Leserinnen und Leser,

ein Ferientag am Strand einfach herrlich! Ein Ferientag am Strand mit gutem Buch – noch besser!

Denn: Wer gerne liest, liest auch im Urlaub!

Nun passiert dabei des Öfteren folgendes: das Buch, weil es so spannend war, in einem Rutsch durchgelesen oder das Buch, weil es so langweilig war, schnell weggelegt. Ergo ohne Buch am Strand –das geht gar nicht. Fand auch das kleine Städtchen Notre-Dame-sur-mer und installierte kurzerhand eine Ferienbibliothek auf der Strandpromenade.

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© pgoerge

Biblioplage nennt sich das Ganze und bietet Lesevergnügen für jedermann. Drinnen schön kühl oder draußen schön relaxt im Liegestuhl. Ohne Anmeldung, ohne Gebühr.

Und immer mit dabei der Blick auf den brausenden atlantischen Ozean: Einfach herrlich! Chapeau!

Am liebsten sofort wieder hinfahren würde

Petra Goerge

Museumspädagogin

 

Liebe Leserinnen und Leser,

das Buch passend zum schönen Wetter jetzt Anfang September, aber Eis kann man immer essen!

 

Die Eismacher von Ernest van der Kwast

Bild:

http://www.randomhouse.de/Buch/Die-Eismacher/Ernest-van-der-Kwast/btb-Hardcover/e496254.rhd

Kwast, Ernest van der:

Die Eismacher : Roman. – 1. Auflage. – München : btb, [2016]. – 383 Seiten

# Familie

Wer kennt sie nicht, die vielen italienischen Eissalons in den europäischen Städten. Sie tragen Namen wie Venezia oder Toskana und geben einer ganzen italienischen Familie Arbeit und Brot. Der bekannte niederländische Autor hat sich intensiv in das Phänomen der Eismacherfamilien aus dem Cadore-Tal in den Dolomiten eingearbeitet. Dabei herausgekommen ist die Geschichte der Familie Talamini, die jedes Frühjahr und mit den raffiniertesten Geschmacksrichtungen in Rotterdam den Eissalon Venezia öffnet. Hauptpersonen sind die Brüder Giovanni und Luca, die die alte Familientradition fortsetzen. Während Luca lange Tage im Eissalon arbeitet, widmet Giovanni sich immer mehr der Dichtkunst und dem Journalismus und führt schließlich als Direktor des Rotterdamer Festivals „Poetry International“ ein unstetes internationales Leben – sehr zum Unmut seiner Familie. Ein mitreißender Familienroman, der Fakten und Fiktion wunderbar miteinander vermischt und alle nur erdenklichen menschlichen Stimmungen, Regungen und Emotionen erkennen lässt!

Neben diesem neuen Roman hat die Stadtbibliothek Euskirchen auch van der Kwasts sehr erfolgreichen Roman vom letzten Jahr „Fünf Viertelstunden bis zum Meer“ im Bestand.

Viele Grüße

Ihre Ursula Hensel

 

Liebe Leserinnen und Leser,

als eingefleischter Stephen King Fan habe ich euch ja schon des Öfteren mit Rezensionen versorgt. Heute möchte ich euch seinen Roman „Revival“ vorstellen.

Revival_Taschenbuch_Heyne

Bild: Heyne Verl.

http://www.randomhouse.de/Buch/Revival/Stephen-King/Heyne/e467576.rhd#\|service

Zum Inhalt:

Es ist die Geschichte von Jamie und Charles Jacobs, deren Leben auf mysteriöse Art und Weise miteinander verbunden sind. Jamie begegnet dem Methodistenprediger Charles Jacobs zum ersten Mal im Kindesalter. Er ist gerade in die gläubige Gemeinde gezogen um diese zu betreuen. Während Jamie sein Erwachsenendasein als mittelmäßiger Rockmusiker verbringt treffen er und Charles Jacobs immer wieder aufeinander. Aber Charles Jacobs beschäftigt nichts anderes mehr als eine Frage:

„Was kommt nach dem Tod?“

Mein Fazit:

Schade.

Einfach nur sehr, sehr schade. Die Geschichte fängt packend an und verläuft sich dann immer mehr in unnötigen Details.

Von dem Stephen King, der mich bei Shining, ES und all den anderen Geschichten noch das Gruseln gelehrt hat, konnte ich bei „Revival“ nicht viel wiederfinden. Es war gerade noch genug von dem „alten“ King in diesem Buch vorhanden, dass ich es ausgelesen habe und zu wenig von ihm, dass es mir hätte gefallen können.

Das ganze Buch besteht nur aus „Andeutungen“ von mysteriösen Ereignissen, aber die bleiben schlussendlich dann aus.

Neugierig geworden?
Macht euch selbst ein Bild!

„Revival“ findet ihr bei uns im Regal!

 

Viele Grüße

Annika Freitag