Feeds:
Beiträge
Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn ihr nicht sicher seid ob eure Privatsphäre-Einstellungen bei Facebook ausreichen oder welche unliebsamen Inhalte ihr unbewusst mit anderen teilt, habt ihr jetzt eine Möglichkeit es herauszufinden.

Mit dem Webinterface „stalkscan“ könnt ihr gezielt nach Postings, Bildern, Veranstaltungen usw. suchen.

Im Prinzip bietet „stalkscan“ die Suchfunktionen die bereits in Facebook selbst vorhanden sind. Allerdings sind sie hier leicht und verständlich aufbereitet.

stalkscan

Ihr könnt eure eigene Seite durchsuchen, aber auch die von euren Facebook-Freunden.

Hierzu fügt ihr den Link des Facebook-Profils in die Suchleiste ein und wählt an Hand einer Reihe von Suchoperatoren aus, was ihr erfahren wollt.

Ihr könnt den Zeitraum, das Geschlecht, den Beziehungsstatus und noch viel mehr auswählen und so eure Suche eingrenzen.

Bei unseren Selbstversuchen waren wir geschockt, wie viel man doch tatsächlich in Facebook preisgibt, ohne es zu wissen.

Anderseits sollte mittlerweile jeder Facebook-Nutzer wissen, dass das Unternehmen zahlreiche Daten sammelt und eine der größten Datenkraken im social media Meer ist. Deswegen immer erst nachdenken, bevor man liked, kommentiert oder postet.

Das Internet vergisst nichts 😉

Viele Grüße

Annika Freitag

 

Liebe Leserinnen und Leser,

beim Stöbern im Neuerwerbungsregal fiel mein Blick auf ein Buch mit dem Titel „What’s App, Mama? – warum wir Teenies den ganzen Tag online sind und warum das okay ist“…ooh dachte ich, das würde mich auch mal interessieren!!! Obwohl mein Kind noch kein Teenie ist, steht uns diese Zeit und auch das Thema in naher Zukunft noch bevor. Wie mir geht es wahrscheinlich vielen Eltern von heranwachsenden Kindern.

Campe, Robert:

What’s App, Mama?: Warum wir Teenies den ganzen Tag online sind – und warum das okay ist! / Robert Campe. – 1 : Eden Books, 2017. – 224 S.

ISBN 978-3-95910-109-7 : 14,95 €

Geschrieben hat das Buch Robert Campe, ein ganz normaler 16-jähriger, wie er sich selbst nennt aus Hamburg. Er gewährt uns einen Blick in die normale Welt der Online-Medien. Im netten locker -flockigen Ton werden alle Social Media Themen angesprochen die bei Jugendlichen angesagt sind oder welche eben nicht. Angefangen von den Diensten wie Whats App, Instagram, über Snapchat bis hin zu You Tube und Ihren „Stars“ .

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, mein Verständnis für den unentbehrliche Einsatz von Smartphones im Leben eines Teenies, bekommt auf jeden Fall mehr Verständnis. Natürlich nicht immer 😉

Allen die wissen wollen was Ihre Kinder alles mit Ihrem Smartphone anstellen, kann ich das Buch nur empfehlen. Ich selbst war schon ein bisschen Stolz, das mir nicht alle Themen fremd waren.

Natürlich bei uns zu entleihen.

Eure

Michaela Hürtgen

Liebe Leserinnen und Leser,

seit 1. Mai leite ich die Stadtbibliothek Euskirchen und möchte mich hier sehr gerne kurz vorstellen:

Ich heiße Julia Rittel und wohne in Bonn. Als Diplom-Bibliothekarin und Medienpädagogin waren meine bisherigen beruflichen Stationen die kombinierte Stadtteil- und Gesamtschulbibliothek Bonn-Beuel-Ost, die Mediothek des Berufskollegs Bonn-Duisdorf und die Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW in Düsseldorf. Nebenberuflich und ehrenamtlich engagiere ich mich seit Jahren in verschiedenen Gremien für die Stärkung von Schul-Bibliotheken und die Zusammenarbeit von Öffentlichen Bibliotheken mit Schulen.

DSC06328

Als Kind und Jugendliche habe ich Bücher in großen Mengen verschlungen und war auf ständig frischen Nachschub aus meiner Stadtbücherei angewiesen. Ich habe mich aber auch schon relativ früh mit Computern und später dem Internet beschäftigt und finde die Möglichkeiten, die uns diese Medien bieten, bereichernd und faszinierend. Ich arbeite außerdem ausgesprochen gerne mit und für Menschen. Nachdem ich bereits als Schülerin kleine Jobs im Buchhandel und Verlagswesen übernommen hatte, schien mir das Bibliothekswesen das ideale Berufsfeld für genau diese Interessen-Kombination zu sein.

Heute begeistern mich an Bibliotheken die Chancen und vielfältigen Möglichkeiten, die sie Menschen unterschiedlichster Herkunft und Interessen bieten können. Lesen, lernen, Medien nutzen, spielen, vernetzen und engagieren oder einfach ohne jede Voraussetzung oder Kosten  „chillen“ – alles ist hier denkbar.

An der Stadtbibliothek Euskirchen gefällt mir bis jetzt besonders das schicke neue Haus, das nette und kompetente Team, die vielen verschiedenen Veranstaltungen und die Vernetzung in der Stadt Euskirchen mit ihren Einrichtungen und Aktivitäten. In der kommenden Zeit möchte ich zunächst einen Schwerpunkt auf die weitere Stärkung der Aufenthaltsqualität in unseren Räumen und Veranstaltungen zur Medienkompetenz für alle Altersgruppen setzen.

Sprecht mich gerne jederzeit an, wenn Ihr mich in der Bibliothek trefft. Ich freue mich auf Euch!

Herzliche Grüße

Julia Rittel

 

Lieber Leserinnen und Leser,

beim Buch des Monats Mai erwartet euch der neue Fall von Pieter Posthumus:

Bolt, Britta:

Der Tote im fremden Mantel : Roman. – 1. Auflage. – Hamburg : Hoffmann und Campe, [2017]. – 391 Seiten

# Krimi

Amsterdam ist überfüllt, beherbergt es doch den Umweltkongress Earth 2050, der nicht nur für Hochbetrieb im Hotel- und Gaststättengewerbe sorgt, sondern durch zahlreiche Demonstrationen auch die Polizei in Atem hält. Pieter Posthumus, der sich im Auftrag der Stadt um die Bestattung nicht identifizierter Leichen kümmert, ahnt zunächst nicht, dass sein neuer Fall, ein Obdachloser, der sich den tödlichen Schuss gesetzt hat, mit dem Überfall auf den Kongressteilnehmer Ben Olssen zu tun hat und ihn persönlich stärker betrifft, als ihm lieb sein kann. Das Autorenduo Britta Bolt (Britta Böhler und Rodney Bolt) wartet auch in seinem 3. Band der Serie mit einem überzeugenden Ergebnis auf. Der melancholische, nachdenkliche Pieter Posthumus ist ebenso gut getroffen und interessant geblieben wie die anderen Personen, ob sie nun zum Inventar gehören oder neu eingeführt werden. Die ruhige Erzählweise, die bis zum Ende durchgehaltene innere Spannung und das unvergleichliche Lokalkolorit ergeben eine lohnende Lektüre, vor allem für anspruchsvolle Krimileser.

Die Stadtbibliothek Euskirchen hat nicht nur den neuen Krimi, sondern auch die beiden Vorgänger im Bestand.

Viele Grüße

Ursula Hensel

Liebe Leserinnen und Leser,

wie feiern Sie in den 1. Mai? Es gibt kaum ein anderes Ereignis mit so vielen unterschiedlichen Traditionen. Am bekanntesten ist wahrscheinlich das Aufstellen von Maibäumen. Doch woher bekommt man einen passenden Baum? Es soll in der Nacht auf den 1. Mai schon aus manchem Vorgarten eine Birke verschwunden und mit bunten Bändern geschmückt ein paar Häuser weiter wieder aufgetaucht sein. Wer sich den darauffolgenden Ärger mit den Nachbarn ersparen will, kann seinen Maibaum auch beim Förster bestellen oder sich im Rheinland sogar vom Maibaum-Taxi an die gewünschte Adresse liefern lassen.

3428378377_401cd0855e_z

Bild by: Awaya Legends CC-BY SA

An vielen Orten, wie zum Beispiel am Niederrhein, ist es üblich den Maibaum nicht nur vor der Haustür der Angebeteten aufzustellen, sondern gleich auf dem Dach oder im Schornstein zu befestigen. Aber Achtung, bei Familien mit mehreren Töchtern soll das schon dazu geführt haben, dass der Schornstein wegen der Last der Bäume abgebrochen ist. Auf der anderen Seite soll es auch schon zu heftigem Streit unter Töchtern gekommen sein, wenn nur ein einziger Maibaum im Schornstein steckt, und unklar war, für wen der nun sei. Und was tun, wenn die Liebste im sechsten Stock wohnt?

Wer diesen Gefahren entgehen will, kann seiner Angebeteten, wie im Rheinland üblich, auch ein Maiherz schenken und mit ihr zum Tanz in den Mai gehen. Im Dürener Raum gibt es den ungewöhnlichen Brauch der „Maibrautversteigerung“, bei der junge Mädchen ab 16 Jahren unter den Junggesellen des Dorfes versteigert werden, um diese zu Tanz und Festen zu begleiten. Oft gehen aus dieser Versteigerung auch Maikönig und Maikönigin hervor.

Wem auch das zu turbulent ist, der kann auf dem Dorfplatz feiern. Doch auch hier ist Vorsicht geboten, denn in manchen Regionen, wie in Bayern, kann es vorkommen, dass der Maibaum aus dem Nachbarort entführt und erst gegen Lösegeld in Form von Bier wieder herausgerückt wird.

Welche Traditionen kennen Sie noch?

Ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Mai.

Eva (BFDlerin)

Lieber Leserinnen und Leser,

man nennt ihn Rotzbremse oder Gesichtspullover. Man murmelt in ihn hinein oder er ist überdurchschnittlich lang, wenn etwas nicht aktuell ist.

Gemeint ist der Bart.

Für Männer ist ein Bart ebenso wichtig wie für die Frauen ihre Haare. Sie frisieren und trimmen ihn, aber so richtig Ahnung scheinen sie dabei nicht zu haben.

Zum Glück kann dieses Buch dabei Abhilfe schaffen:

DSC06303

LV-Verl.

http://www.buchweltshop.de/eine-kurze-aber-ungemein-pointierte-anleitung-wie-mann-sich-einen-bart-stehen-lasst.html

In unseren heutigen Zeiten, in denen nicht nur der Opa einen langen Bart hat, bietet dieses Buch eine enorme Erleichterung bei einer gepflegten Bartroutine.

Außerdem bietet es Anregungen für außergewöhnliche Bart-Frisuren.

Wie wäre es z.B. mit einem abgefahrenen Spacebart?

DSC06305

Auch schön: Ein Walrossbart!

 

DSC06306

Aber nicht nur im Hinblick auf schicke Bärte oder aufregende Koteletten bietet „Eine kurze, aber ungemein pointierte Anleitung wie Mann sich einen Bart stehen lässt“ tolle Anregungen und Tipps, sondern auch bezogen auf andere behaarte Körperregionen des Mannes.

 

Verpasst nicht dieses tolle Buch (wir haben es natürlich für euch im Verleih).

Geeignet für Männer und für neugierige Frauen.

Viele Grüße

Annika Freitag

Sämtliche Bilder ©LV-Verlag

Liebe Leserinnen und Leser,

„Girl on the Train“ von Paula Hawkins ist ein Weltbesteller der Superlative. Der Roman hat sich teilweise 20.000 mal in der Sekunde verkauft und der Autorin enormen Reichtum beschert.

Dieses Jahr ist der Film zum Buch auf Blu-Ray und DVD erschienen. Ich habe mir natürlich für euch beides zu Gemüte geführt.

Girl on the TrainDu kennst sie nicht aber sie kennt dich von Paula Hawkins

Bild blanvalet

https://www.randomhouse.de/Paperback/Girl-on-the-Train-Du-kennst-sie-nicht,-aber-sie-kennt-dich./Paula-Hawkins/Blanvalet-Hardcover/e455632.rhd

Darum geht’s:

Rachel ist gefangen in ihrer eigenen inneren Hölle. Ein unerfüllter Kinderwunsch und die Scheidung von ihrem Mann haben ein Loch in ihr hinterlassen. Ein Loch das sie versucht mit Alkohol zu füllen.

Sie nimmt täglichen den Zug zur Arbeit und fährt dabei an gepflegten Reihenhäusern vorbei. Sie beginnt zu Träumen. Sie stellt sich das perfekte Paar vor. Sie haben alles was sie nicht hat und wahrscheinlich nie wieder besitzen wird.

Doch plötzlich beobachtet Rachel etwas unerwartetes…

Mein Fazit:

Spannend! Buch und Film sind gleichermaßen spannend. Die Hauptprotagonistin Rachel verstrickt sich immer mehr in eine Geschichte mit der sie eigentlich gar nichts zutun hat und kommt aus dem Gebilde irgendwann nicht mehr raus. Sie will es auch gar nicht.

„Emily Blunt macht sich gut als hoffnungslose Alkoholikerin.“

Im Film wurde Rachel von Schauspielerin Emily Blunt hervorragend umgesetzt. Ihre Fantastereien und ihr Alkoholproblem habe ich ihr sofort abgekauft. Auch die anderen Hauptcharaktere machen einen guten Job.

Außer die Darstellerin der „Megan“. Diesen Charakter hatte ich mir beim Lesen etwas süffisanter vorgestellt. Aber ein Buch lässt natürlich mehr Spielraum für Interpretationen.

Allerdings verlor der Film  für mich enorm an Reiz, da ich aus dem Buch ja bereits das Ende kannte. Und die ganze Geschichte gipfelt in einem überraschendem Ende.

Für „Nicht-Buch-Kenner“ ist es auch schwer die Zeitsprünge in dem Film nachzuvollziehen. Denn man erhält seine ganzen Informationen über Rachel, Tom und Co. in Rückblenden. Hierbei muss man aufpassen wohin zurückgeblendet wird. Vor 3 Jahren? Oder letzten Freitag?

Alles im allem sind Buch und Film gleichermaßen empfehlenswert.

Ich würde mir den Film kein zweites Mal ansehen.

Ich würde auch das Buch nicht noch Mal lesen.

Ich bereue aber trotzdem nicht beides getan zu haben. 😉

Wer sich selbst überzeugen will kann sich Buch und Film bei uns ausleihen.

Viele Grüße

Annika Freitag